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Praxisorientierte Instrumente im Supply Chain Controlling

Title: Praxisorientierte Instrumente im Supply Chain Controlling

Term Paper , 2009 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dominik Nadolski (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit praxisorientierten Instrumenten in Supply Chains sowie folglich mit dem Management und Controlling von Supply Chains. Zunächst gilt es die Thematik unter Betrachtung der Historie von Logtik einzugrenzen und zu definieren.
Was die Theorie anbelangt so lässt sich konstatieren, dass es sich bei Fragestel-lungen, die mit dem Management und dem Controlling von Supply Chains befasst sind entgegen früherer Vermutungen nicht bloß um neue aber ebenso wieder verschwindende „Buzzwords“ handelt. Vielmehr hat man es mit einer „dynamischen Disziplin“ zu tun, was v.a. durch die große Anzahl der in den vergan-genen Jahren erschienen Publikationen deutlich wird. Die unternehmerische Praxis ist zahlreichen Veränderungstreibern ausgesetzt, welche die entsprechenden Rahmenbedingungen immer komplexer und dynamischer werden lassen. Exemplarisch seien hier die Stichworte wie der Wechsel vom Verkäufermarkt hin zum Käufermarkt und damit verbundene, wachsende Kundenanforderungen, kürzer werdende Produktlebenszyklen, zunehmende Globalisierung, Wettbewerbsverschärfung sowie rasante Technologieentwicklungen und Informationsverfügbarkeit. Somit werden für die Logistik und dem Management und Controlling von Supply Chains immer neue, komplexere Aufgaben definiert, die sich aus der Bezugnahme von zunehmendem unternehmerischem Druck ergeben, Kostensenkungs-, Gewinn- und Wachstumspotenziale zu erschließen.
Der innovative Grundgedanke, dies durch Gestaltung und Koordination der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette zu erreichen hat in den vergangenen Jahren auch in der Praxis zunehmend Betrachtung gefunden.
Damit rückt die Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr einzelner Unternehmen sondern gesamter Supply Chains in den Mittelpunkt. Besonders schillernde Beispiele, wo der Unternehmenserfolg auf überlegene Supply Chain-Strategien zurückgeführt wird, sind etwa Dell oder Procter & Gamble.
Ein Blick auf diese und andere Erfolgsstories lässt die in diesem Zusammenhang veröffentlichte Literatur als einzige Erfolgsmeldung erscheinen. Doch was für Instrumente werden in diesen Zusammenhängen verwendet? SCOR, Balance Scorecard, Prozesskostenrechnung als Beispiele unter einigen tragen hier zu Erfolgen bei und werden im weiteren Kapital näher erläutert.
An dieser Stelle sei bereits erwähnt dass es für das Controlling von Supply Chains nicht „die“ Methode gibt, sondern verschiedene Möglichkeiten existieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen und Begriffserklärungen

2.1 Definition Supply Chain Management

2.2 Allgemeine Aufgaben und Instrumente des Controllings

3. Praxisorientierte Instrumente des Logistikcontrolling

3.1 Mapping als Voraussetzung für weitere Controlling-Aktivitäten

3.2 SCOR-Modell des Supply Chain Council

3.3 Balanced Scorecard

3.4 Prozesskostenrechnung

4. Fazit/ Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, praxisorientierte Instrumente für das Management und Controlling von Supply Chains zu identifizieren und einzuordnen, wobei die Untersuchung historischer Grundlagen und theoretischer Ansätze als Basis dient, um die Komplexität und Dynamik moderner Wertschöpfungsketten beherrschbar zu machen.

  • Historische Einordnung und Definition des Supply Chain Managements
  • Strukturierung und Aufgaben des Supply Chain Controllings
  • Analyse des SCOR-Modells als Standard zur Prozessbeschreibung
  • Einsatzmöglichkeiten der Balanced Scorecard zur strategischen Steuerung
  • Bedeutung der Prozesskostenrechnung für Transparenz und Optimierung

Auszug aus dem Buch

3.2 SCOR-Modell des Supply Chain Council

Für den Entwurf und die Fortentwicklung des SCOR-Modells ist das Supply Chain Council als solches verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine unabhängige, nicht gewinnorientierte Vereinigung, die 1996 auf Initiative der Beratungsgesellschaften Pittglio Robin Todd & McGrath (PRTM) und AMR Research durch 69 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen gegründet wurde.

Mit der Entwicklung des SCOR-Modells werden drei kernziele verfolgt. Diese sind:

1. die Bereitstellung einer einheitlichen Sprache und somit einer Kommunikationsbasis für Aufgaben des Supply Chain Managements

2. die Ermöglichung eines Performance Measurements und

3. die Beeinflussung der Entwicklung zukünftiger SCM-Software.

Zur Erzielung dieser Ziele stellt das SCOR-Modell eine Standardterminologie zur Beschreibung und Verknüpfung von Prozessen, standardisierte Kennzahlen zur Messung der Prozess-Performance und Hinweise zu Best-Practice-Lösungen bereit. Damit werden verschiedene Elemente des Business Process Reengineering, des Benchmarkings und des Process Measurements aufgegriffen und im SCOR-Modell vereinigt. Somit werden hier Teile der praxisorientierten Instrumente des Logistikcontrollings miteinander in Verbindung gebracht um durch Wechselbeziehungen einen möglichst hohen Grad an Praxisrelevanz zu erreichen. Es wird von der Grundüberlegung ausgegangen, dass sich sämtliche Prozesse die in einer Suppy Chain auftreten in fünf Grundprozesse eingliedern lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Supply Chain Managements und Controllings ein und beleuchtet den Wandel hin zu einer dynamischen Disziplin angesichts komplexer Marktanforderungen.

2. Definitionen und Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Supply Chain Management und erläutert die allgemeinen Aufgaben und Instrumente des Controllings in diesem Kontext.

3. Praxisorientierte Instrumente des Logistikcontrolling: Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Instrumente Mapping, SCOR-Modell, Balanced Scorecard und Prozesskostenrechnung zur Optimierung von Lieferketten.

4. Fazit/ Schlussbetrachtung: Das Fazit stellt fest, dass Supply Chain Controlling ein neuartiger Komplex ist, der eine individuelle instrumentelle Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse von Logistikunternehmen erfordert.

Schlüsselwörter

Supply Chain Management, Supply Chain Controlling, Logistik, SCOR-Modell, Balanced Scorecard, Prozesskostenrechnung, Prozessmanagement, Wertschöpfungskette, Performance Measurement, Kennzahlen, Prozessoptimierung, Unternehmenssteuerung, Ressourcenmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den praxisorientierten Instrumenten, die für das Management und Controlling innerhalb von Supply Chains eingesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Definition von Supply Chains, die Aufgaben des Controllings sowie die detaillierte Vorstellung und kritische Würdigung spezifischer Methoden wie dem SCOR-Modell und der Balanced Scorecard.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Anwendungsmöglichkeiten verschiedener Controlling-Instrumente aufzuzeigen, um Prozesse in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten transparenter und effizienter zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der existierende theoretische Ansätze und Praxiskonzepte des Logistik- und Supply Chain Controllings gegenübergestellt und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Instrumente wie das Mapping, das SCOR-Modell des Supply Chain Council, die Balanced Scorecard und die Prozesskostenrechnung detailliert in Bezug auf ihre Zielsetzung und Funktionsweise analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Supply Chain Management, SCOR-Modell, Balanced Scorecard, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum gibt es laut dem Autor keine universelle Methode für das Supply Chain Controlling?

Der Autor betont, dass Supply Chains sehr spezifisch sind und es daher keine Schablonen-Lösung gibt; vielmehr müssen Instrumente individuell modifiziert werden, um die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens zu erfüllen.

Welche drei Kernziele werden durch das SCOR-Modell verfolgt?

Das Modell zielt auf die Bereitstellung einer einheitlichen Sprache, die Ermöglichung von Performance Measurement sowie die Beeinflussung der zukünftigen Entwicklung von SCM-Software ab.

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Details

Title
Praxisorientierte Instrumente im Supply Chain Controlling
College
University of Applied Sciences Bremerhaven
Course
Supply Chain Controlling
Grade
1,3
Author
Dominik Nadolski (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V140901
ISBN (eBook)
9783640479245
ISBN (Book)
9783640479214
Language
German
Tags
Supply Chain Supply Chain Controlling Mapping Process Mapping Value Stream Mapping SCOR Balanced Scorecard Logisitk Logistikcontrolling Supply Chain Management SCC SCM VSM Prozesskostenrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Nadolski (Author), 2009, Praxisorientierte Instrumente im Supply Chain Controlling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140901
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