Sie haben noch nie bei ihrem beliebtesten Hobby, dem Tauchen, an Angst gedacht? Das Entstehen von Angst, hängt von vielen Faktoren ab, die in dieser Arbeit beschrieben werden. Durch Faktoren wie Unsicherheit, Stress und schlechte emotionale Befindlichkeit kann auch beim erfahrenen Taucher Angst entstehen. Diese Faktoren findet man allerdings am häufigsten bei einer Erfahrenheitsgruppe, den unerfahrenen Tauchern. Daher ist ein Aufklären über diese Körperreaktionen in der Tauchausbildung von großer Bedeutung, denn erst wenn man die angstauslösenden Faktoren und die daraus folgenden Reaktionen kennt, ist eine Angstbewältigung und angemesse Reaktion möglich.
Nach den in der Arbeit gewonnenen Erkenntnissen, sollten Tauchschüler bei der Tauchausbildung über die psychologischen Hintergründe des Tauchens aufgeklärt werden. Denn für ein selbstbewusstes und sicheres Tauchen, ist das Wissen um die Fähigkeit angstauslösende Reize erkennen und adäquat darauf reagieren zu können, von entscheidender Bedeutung.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Fühlen im Handlungsfeld Sporttauchen
- 1.2 Exkurs zum Sporttauchen
- 2 Theoretische Grundlagen
- 2.1 Angst, Emotion und Streß: Eine Begriffsbestimmung
- 2.1.1 Angst
- 2.1.2 Emotion
- 2.1.3 Streß
- 2.2 Allgemeine Theorie der Angst
- 2.3 Die Theorie zur Angstverarbeitung
- 2.4 Angstpotentiale beim Sporttauchen
- 2.4.1 Angstauslöser durch Reizüberflutung
- 2.4.2 Persönlichkeitsbedingte Angstauslöser
- 2.4.3 Angstauslösende Bedingungen
- 2.5 Panik beim Sporttauchen
- 2.6 Das Erkennen aufkommender Angst
- 2.7 Gefährliche Persönlichkeitseigenschaften
- 2.7.1 Risikobereitschaft
- 2.7.2 Leistungsmotivation
- 2.7.3 Der Unfällertyp und gestörtes Selbstbewußtsein
- 2.8 Angstprävention beim Sporttauchen
- 2.9 Hat Angst eine Geschlechtsspezifik?
- 2.10 Überblick und Fragestellungen der Studie
- 3 Methode
- 3.1 Versuchspersonen
- 3.2 Versuchsdurchführung
- 3.3 Subjektive Selbsteinschätzung der Erregung
- 3.4 IPC-Fragebogen zu Kontrollüberzeugungen („locus of control\")
- 3.5 Coping
- 3.6 Selbstkonstruierte Aussagen
- 3.7 Hypothesen
- 4 Ergebnisanalyse
- 4.1 Subjektive Skalierung
- 4.2 IPC
- 4.3 Coping
- 4.4 Korrelationsstudien
- 5 Auswertung
- 5.1 Subjektive Einschätzung der physiologischen Erregung
- 5.2 IPC
- 5.3 Coping
- 5.4 Korrelationsstudien
- 6 Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit dem Thema der Angst beim Sporttauchen. Sie untersucht die verschiedenen Facetten der Angst im Kontext dieser Sportart und analysiert die relevanten theoretischen Grundlagen. Darüber hinaus wird die Frage nach der Bewältigung von Angst im Sporttauchen mithilfe einer empirischen Studie beleuchtet.
- Theoretische Erörterung von Angst, Emotion und Stress im Zusammenhang mit Sporttauchen
- Analyse der Angstpotentiale beim Sporttauchen, einschließlich persönlicher und situationaler Faktoren
- Untersuchung verschiedener Coping-Strategien zur Bewältigung von Angst im Sporttauchen
- Empirische Untersuchung der subjektiven Selbsteinschätzung von Angst und der Rolle von Kontrollüberzeugungen bei Tauchern
- Bewertung von möglicherweise gefährlichen Persönlichkeitseigenschaften und deren Auswirkungen auf die Sicherheit beim Sporttauchen
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung stellt den Kontext des Sporttauchens dar, wobei die wachsende Popularität dieser Sportart in Deutschland hervorgehoben wird. Der Reiz des Sporttauchens, die verbundenen Abenteuer und die Faszination der Unterwasserwelt werden beschrieben.
Kapitel 2: Theoretische Grundlagen
Kapitel 2 befasst sich mit der Definition und Einordnung der Begriffe Angst, Emotion und Stress. Die allgemeinen Theorien zur Angst und deren Verarbeitung werden beleuchtet. Anschließend werden die spezifischen Angstpotentiale beim Sporttauchen untersucht, wobei verschiedene Angstauslöser und Risikofaktoren analysiert werden.
Kapitel 3: Methode
Kapitel 3 beschreibt die Methodik der durchgeführten empirischen Studie. Die Auswahl der Versuchspersonen, die Durchführung der Studie und die eingesetzten Messinstrumente werden detailliert dargestellt. Die verwendeten Fragebögen zur Erfassung von Kontrollüberzeugungen und Coping-Strategien werden erläutert. Darüber hinaus werden die Hypothesen der Studie vorgestellt.
Kapitel 4: Ergebnisanalyse
In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der empirischen Studie detailliert analysiert. Die Ergebnisse der subjektiven Skalierung der physiologischen Erregung, der IPC-Fragebögen, des Coping-Fragebogens und der Korrelationsstudien werden präsentiert und diskutiert.
Kapitel 5: Auswertung
Kapitel 5 bietet eine umfassende Auswertung der in Kapitel 4 dargestellten Ergebnisse. Die Ergebnisse werden im Kontext der theoretischen Grundlagen interpretiert und diskutiert.
Schlüsselwörter
Angst, Sporttauchen, Emotion, Stress, Risikofaktoren, Coping, Kontrollüberzeugungen, empirische Studie, physiologische Erregung, Selbstbewußtsein, Sicherheitsaspekte
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Angst beim Sporttauchen ein wichtiges Thema?
Angst kann zu Panik führen, was unter Wasser lebensgefährlich ist. Das Wissen über Auslöser hilft, adäquat zu reagieren und Unfälle zu vermeiden.
Was sind typische Angstauslöser beim Tauchen?
Dazu gehören Reizüberflutung, schlechte Sicht, technische Probleme, Unsicherheit über die eigenen Fähigkeiten oder eine negative emotionale Befindlichkeit.
Was versteht man unter Coping beim Tauchen?
Coping umfasst Bewältigungsstrategien wie kontrolliertes Atmen, mentale Checklisten oder das Vertrauen auf den Tauchpartner (Buddy), um Stress abzubauen.
Welche Persönlichkeitseigenschaften sind beim Tauchen riskant?
Übersteigerte Risikobereitschaft, extreme Leistungsmotivation oder ein gestörtes Selbstbewusstsein können dazu führen, dass Taucher ihre Grenzen überschreiten.
Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Tauchangst?
Die Arbeit untersucht im Rahmen einer Studie, ob Männer und Frauen unterschiedlich auf Angstreize reagieren oder verschiedene Bewältigungsmechanismen nutzen.
- Quote paper
- Michael Oertel (Author), 1997, Die Angst und ihre Verarbeitung beim Sporttauchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14