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Entdeckung von Wetterphänomenen im inklusiven Sachunterricht der Grundschule

Didaktische Methode der Stationsarbeit am Beispiel des Niederschlags

Titel: Entdeckung von Wetterphänomenen im inklusiven Sachunterricht der Grundschule

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Sachunterricht, Heimatkunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit dient zur Erstellung eines Unterrichtsentwurfs des Themas "Wetterphänomene" für den inklusiven Sachunterricht an Grundschulen.

Eine der wichtigsten Ressourcen der Erde ist das Wasser, welches einen kontinuierlichen Kreislauf aus Verdunstung, Kondensation bzw. Wolkenbildung und Niederschlag durchläuft und unser erlebbares Wetter maßgeblich prägt. In Abhängigkeit zu unterschiedlichen Faktoren variiert es je nach Zeitpunkt und Ort, sodass es unser Leben täglich beeinflusst, zum Beispiel bei der Wahl unserer Kleidung, der Gestaltung des Tagesablaufs beziehungsweise der Freizeit, durch Hervorrufen von Emotionen sowie der Auswirkungen auf die Gesundheit und Lebensbedingungen der Menschen.

Im Kontext zum Wetter wird Wasser überwiegend in Form von „Niederschlag“ wahrgenommen. Als alltägliches Vorkommen beobachten, hinterfragen und interpretieren ihn auch Kinder, sodass es im Rahmen des Schulunterrichts gilt, die unterschiedlichen Erfahrungen der Schüler_innen zu sammeln und dem Lerngegenstand zunutze zu machen. In einem inklusiv ausgerichteten Sachunterricht, indem Regelschüler_innen und Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt zusammen unterrichtet werden, besteht gemäß der UN- Behindertenrechtskonvention aus dem Jahr 2014 eine wesentliche Aufgabe von Lehrkräften darin, die unterschiedlichen Lernausgangslagen aller Kinder zu berücksichtigen. Der individuellen Förderung entsprechend der Bildungsmöglichkeiten im Rahmen des gemeinsamen oder differenzierten Lernens ist dabei Rechnung zu tragen.

Die genannten Umstände weckten bei mir das Interesse zu untersuchen, inwieweit sich die didaktische Methode der Stationsarbeit in Abgrenzung zu anderen Unterrichtsformen als Möglichkeit der inklusiven Unterrichtsgestaltung zur Entdeckung unterschiedlicher Niederschlagsphänomene eignet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Niederschlag und seine Entstehung

2.1 Definition

2.2 Entstehung verschiedener Niederschlagsarten

3. Methodische Unterrichtsgestaltung

3.1 Stationsarbeit

3.2 Stationen

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit sich die didaktische Methode der Stationsarbeit eignet, um das Wetterphänomen Niederschlag im inklusiven Sachunterricht einer dritten Grundschulklasse zu vermitteln und dabei den unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder gerecht zu werden.

  • Grundlagen des Wasserkreislaufs und verschiedene Aggregatzustände
  • Entstehungsprozesse von Regen und Schnee
  • Einsatzmöglichkeiten der Stationsarbeit im inklusiven Setting
  • Methodische Gestaltung von Stationen zur Wissensvermittlung
  • Differenzierung und Förderung von Selbstorganisation bei Lernenden mit Förderbedarf

Auszug aus dem Buch

3.1 Stationsarbeit

Die folgenden Überlegungen beziehen sich fiktiv auf eine dritte Klasse, in der Regelschüler_innen gemeinsam mit Kindern mit dem Förderschwerpunkt Lernen beschult werden. Die Stationsarbeit eignet sich vor dem Hintergrund eines inklusiven Sachunterrichts meines Erachtens besonders gut zur Entdeckung des Wetterphänomens Niederschlag, da sie neben der „Freien Arbeit“ und der „Wochenplanarbeit“ eine Methode zur offenen, flexiblen sowie handlungsorientierten Unterrichtsgestaltung verkörpert.

Die SuS bearbeiten jeweils alle Stationen, individuell angepasst an ihr Leistungsniveau, sodass sie die Möglichkeit haben, selbstbestimmt/-gesteuert zu entscheiden, wann, wie lange und teilweise mit wem sie sich mit einem konkreten Material auseinandersetzen, wodurch neben dem fachlichen Lernen auch ihre Selbstorganisation gefördert wird. Die Wahl der Sozialform bezüglich des gemeinsamen Lernens bzw. des Bearbeitens der Stationen in Einzelarbeit ist ihnen ebenfalls selbst überlassen. Die SuS erhalten zur strukturierten Arbeit einen Verlaufsplan, der sowohl Pflicht- als auch Wahlaufgaben enthält, damit die Lehrkraft den Stationslauf lenken kann. Somit zeichnet sich die Stationsarbeit zum einen durch ihre Struktur der für die SuS zugänglichen Aufforderungen, zum anderen durch die Anregung und Anpassung der selbständigen Lern- und Aneignungsprozesse aus, sodass die Kinder insgesamt lernen zu lernen. Mithilfe dieser Methode soll unter Einbringung des Alltags- ein sich darauf aufbauendes Weltwissen erschlossen werden. Mit ihr gelingt es ebenfalls, insbesondere den heterogenen Lernausgangslagen der SuS Rechnung zu tragen, indem die einzelnen Stationen, im Sinne einer zielgleichen Differenzierung mit verschiedenen Lernwegen und der damit verbundenen intrinsischen Motivation, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade enthalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Bedeutung von Wasser als lebenswichtige Ressource und begründet die Wahl der Stationsarbeit als geeignete inklusive Lehrmethode zur Entdeckung von Niederschlagsphänomenen in einer dritten Klasse.

2. Niederschlag und seine Entstehung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Niederschlag fachwissenschaftlich, erläutert die Aggregatzustände des Wassers und beschreibt detailliert die physikalischen Abläufe des Wasserkreislaufs sowie die Entstehung von Regen und Schnee.

2.1 Definition: Hier wird der meteorologische Niederschlagsbegriff erläutert und die Abhängigkeit von verschiedenen Einflussfaktoren wie Luftdruck, Temperatur und Aggregatzuständen dargestellt.

2.2 Entstehung verschiedener Niederschlagsarten: Dieses Kapitel vertieft die physikalischen Prozesse wie Verdunstung, Kondensation und Konvektion, die zur Entstehung von Wolken, Regen und Schnee führen.

3. Methodische Unterrichtsgestaltung: Hier erfolgt der Transfer vom fachwissenschaftlichen Teil in die Praxis, indem die Auswahl und Anwendung der Stationsarbeit zur Vermittlung der Themen Regen und Schnee didaktisch begründet wird.

3.1 Stationsarbeit: Dieses Kapitel erörtert die konzeptionellen Vorteile der Stationsarbeit für inklusiven Unterricht, insbesondere hinsichtlich Selbstbestimmung, Differenzierung und handlungsorientiertem Lernen.

3.2 Stationen: Hier wird der konkrete Aufbau der Lernreihen und Stationen beschrieben, inklusive der Einbindung von Präkonzepten der Kinder und der notwendigen didaktischen Materialaufbereitung für unterschiedliche Leistungsniveaus.

4. Schluss: Der Schluss reflektiert die Eignung der Stationsarbeit als inklusive Lehrmethode, diskutiert notwendige diagnostische Fähigkeiten der Lehrpersonen und weist auf Grenzen wie den erhöhten Geräuschpegel oder Planungsaufwand hin.

5. Literaturverzeichnis: Ein umfassendes Verzeichnis der verwendeten fachwissenschaftlichen Monografien, Zeitschriftenartikel und Internetquellen zur Absicherung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Sachunterricht, Niederschlag, Stationsarbeit, Inklusion, Wasserkreislauf, Grundschule, Lerndifferenzierung, Wetterphänomene, Handlungsorientierung, Aggregatzustände, Förderschwerpunkt Lernen, Unterrichtsgestaltung, Selbstorganisation, Wissensvermittlung, Wetterkunde.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel dieser Hausarbeit?

Das Hauptziel ist die Untersuchung der didaktischen Methode der Stationsarbeit als inklusives Lernformat, um Kindern in einer dritten Klasse das Thema Niederschlag und Wasserkreislauf näherzubringen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf fachwissenschaftliche Grundlagen der Wetterkunde (Niederschlag, Wasserkreislauf) und pädagogisch-didaktische Konzepte des inklusiven Sachunterrichts.

Welche Forschungsfrage wird verfolgt?

Die zentrale Frage ist, inwieweit die Methode der Stationsarbeit genutzt werden kann, um heterogene Lerngruppen – bestehend aus Regelschülern und Kindern mit Förderbedarf – bei der Entdeckung von Wetterphänomenen optimal zu unterstützen.

Welche pädagogische Methode steht im Mittelpunkt?

Die Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf die Stationsarbeit als handlungsorientierte Unterrichtsform und grenzt diese bewusst von anderen Methoden wie der Freien Arbeit oder dem Wochenplan ab.

Was wird im Hauptteil detailliert diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachliche Einführung zu meteorologischen Prozessen und einen praktischen didaktischen Teil zur Gestaltung von Lernstationen, die auf unterschiedliche kognitive Voraussetzungen der SuS ausgerichtet sind.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Wichtige Schlagworte sind Inklusion im Sachunterricht, didaktische Differenzierung, handlungsorientiertes Lernen und fachspezifische Wetterphänomene.

Warum wird gerade die Stationsarbeit für den inklusiven Unterricht empfohlen?

Die Autorin argumentiert, dass die Stationsarbeit individuelle Arbeitsgeschwindigkeiten ermöglicht, verschiedene Wahrnehmungskanäle anspricht und durch die Aufgabenauswahl sowohl Über- als auch Unterforderung der SuS verhindert werden kann.

Welche Rolle spielen Experimente in diesem Konzept?

Experimente wie das Schmelzen von Eiswürfeln sind zentral, da sie physikalische Zustandsänderungen anschaulich machen und die naturwissenschaftliche Neugier sowie das handlungsorientierte Lernen fördern.

Welche Herausforderungen bei der Umsetzung werden im Schlusskapitel genannt?

Es wird auf den hohen Planungsaufwand für Lehrkräfte, die Notwendigkeit guter diagnostischer Fähigkeiten und die durch den hohen Kommunikationsanteil entstehende Lärmbelastung hingewiesen.

Wie gehen die Stationen mit heterogenen Lernvoraussetzungen um?

Durch zielgleiche Differenzierung werden innerhalb der Stationen Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten, wobei für lernschwächere Kinder beispielsweise Hilfsmittel in Form von Lückentexten bereitgestellt werden.

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Details

Titel
Entdeckung von Wetterphänomenen im inklusiven Sachunterricht der Grundschule
Untertitel
Didaktische Methode der Stationsarbeit am Beispiel des Niederschlags
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1398734
ISBN (PDF)
9783346948823
ISBN (Buch)
9783346948830
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entdeckung wetterphänomenen sachunterricht grundschule didaktische methode stationsarbeit beispiel niederschlags
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Entdeckung von Wetterphänomenen im inklusiven Sachunterricht der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1398734
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Leseprobe aus  16  Seiten
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