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Aufgaben und Funktionen des Wettbewerbs

Titel: Aufgaben und Funktionen des Wettbewerbs

Hausarbeit , 2003 , 29 Seiten , Note: 15 Punkte

Autor:in: Melanie Kjärsgaard (Autor:in)

VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgaben und Funktionen des Wettbewerb

1. Einführung
In vielen Bereichen des sozialen und kulturellen Lebens unterliegen die Menschen dem Wettbewerb. So kennt jeder die großen Wettstreite im Sport, die Wahlkämpfe der Politiker um die Stimmen ihrer Wähler sowie die Auseinandersetzungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Wenn von Wettbewerb die Rede ist, verbindet fast jeder diesen Begriff mit Rivalität und dem Bestreben, jemanden unter den gegebenen Voraussetzungen zu besiegen, zumindest es ihm gleichzutun. Dieser Konkurrenzkampf zeigt sich in dem Antrieb zur Leistungssteigerung unter Ermittlung des optimalen Lösungswegs einer Aufgabe oder eines Problems. ln dieser Situation findet ein Ausleseprozess statt, in dem am Ende der Träger der besten Leistung bestimmt wird. Wettbewerbe können entweder freiwillig sein oder einem aufgezwungen werden. In jedem Fall werden an die Effektivität des eigenen Tuns höchste Anforderungen gestellt. Folglich hat Wettbewerb im Allgemeinen die Aufgabe, das Bestmögliche zu erreichen und zugleich die Mitbewerber zu dominieren.

Das Prinzip des Wettbewerbs hat sich besonders in der Wirtschaft bewährt, da gerade in diesem Lebensbereich möglichst frei von Reglementierungen komplexe Aufgaben gelöst werden müssen. Hierzu gehört ganz allgemein die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse unter sinnvoller Verwendung entsprechend knapper Mittel. Neben der Bedarfsdeckung gehört zu einem offensiven Wettbewerb auch die Bedarfsweckung. Sie suggeriert dem Verbraucher, ein neues Produkt haben zu müssen. Der Verwirklichung dieser beiden Ziele dienen die Produktionseinrichtungen, sämtliche Aktivitäten in diesem Zusammenhang, die Verteilung und letztendlich der Gebrauch bzw. Verbrauch von Gütern. Entsprechendes gilt gerade in der heutigen Zeit für den Bereich der Dienstleistungen. Um im Wettbewerb bestehen zu können, steht die Effizienz sämtlicher Arbeitsabläufe laufend auf dem Prüfstand. Folglich kommt dem Wettbewerb im wirtschaftlichen Sinne eine zentrale Bedeutung zu, auf die in den folgenden Abschnitten näher eingegangen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Definition des Wettbewerbs

3. Funktionen des Wettbewerbs

3.1 Außerökonomische Funktionen des Wettbewerbs

3.1.1 Freiheitsfunktion

3.1.2 Kontrollfunktion

3.2 Binnenökonomische Funktionen des Wettbewerbs

3.2.1 Förderung einer am Leistungsprinzip orientierten Einkommensverteilung

3.2.2 Beeinflussung der Produktion durch die Marktteilnehmer

3.2.3 Optimale Faktorallokation

3.2.4 Förderung des wirtschaftlichen und technischen Fortschritts

3.2.5 Anpassungsflexibilität

3.3 Außenökonomische Funktionen des Wettbewerbs

4. Soziale Funktionen und Einflüsse des Wettbewerbs auf die gesellschaftliche Ordnung

4.1 Förderung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stabilität

4.2 Förderung gesellschaftlicher Gerechtigkeit

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es, die vielfältigen Aufgaben und Funktionen des Wettbewerbs innerhalb der Wirtschaftsordnung systematisch zu analysieren und deren Bedeutung für die gesellschaftliche Stabilität und individuelle Freiheit darzulegen.

  • Grundlegende Definition und Einordnung des Wettbewerbsbegriffs.
  • Differenzierung zwischen außerökonomischen und binnenökonomischen Funktionen.
  • Analyse der Lenkungs- und Steuerungsfunktion auf dem Markt.
  • Bedeutung des Wettbewerbs für technischen Fortschritt und Anpassungsflexibilität.
  • Soziale Dimensionen des Wettbewerbs und deren Einfluss auf Gerechtigkeit.

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

In vielen Bereichen des sozialen und kulturellen Lebens unterliegen die Menschen dem Wettbewerb. So kennt jeder die großen Wettstreite im Sport, die Wahlkämpfe der Politiker um die Stimmen ihrer Wähler sowie die Auseinandersetzungen in den zwischenmenschlichenBeziehungen¹. Wenn Wettbewerb die Rede ist, verbindet fast jeder diesen Begriff mit Rivalität und dem Bestreben, jemanden unter den gegebenen Voraussetzungen zu besiegen, zumindest es ihm gleichzutun. Dieser Konkurrenzkampf zeigt sich in dem Antrieb zur Leistungssteigerung unter Ermittlung des optimalen Lösungswegs einer Aufgabe oder eines Problems. In dieser Situation findet ein Ausleseprozess statt, in dem am Ende der Träger der besten Leistung bestimmt wird². Wettbewerbe können entweder freiwillig sein oder einem aufgezwungen werden. In jedem Fall werden an die Effektivität des eigenen Tuns höchste Anforderungen gestellt. Folglich hat Wettbewerb im Allgemeinen die Aufgabe, das Bestmögliche zu erreichen und zugleich die Mitbewerber zu dominieren.

Das Prinzip des Wettbewerbs hat sich besonders in der Wirtschaft bewährt, da gerade in diesem Lebensbereich möglichst frei von Reglementierungen komplexe Aufgaben gelöst werden müssen. Hierzu gehört ganz allgemein die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse unter sinnvoller Verwendung entsprechend knapper Mittel³. Neben der Bedarfsdeckung gehört zu einem offensiven Wettbewerb auch die Bedarfsweckung. Sie suggeriert dem Verbraucher, ein neues Produkt haben zu müssen. Der Verwirklichung dieser beiden Ziele dienen die Produktionseinrichtungen, sämtliche Aktivitäten in diesem Zusammenhang, die Verteilung und letztendlich der Gebrauch bzw. Verbrauch von Gütern⁴. Entsprechendes gilt gerade in der heutigen Zeit für den Bereich der Dienstleistungen. Um im Wettbewerb bestehen zu können, steht die Effizienz sämtlicher Arbeitsabläufe laufend auf dem Prüfstand. Folglich kommt dem Wettbewerb im wirtschaftlichen Sinne eine zentrale Bedeutung zu, auf die in den folgenden Abschnitten näher eingegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die allgemeine Bedeutung des Wettbewerbs in verschiedenen Lebensbereichen und führt in dessen wirtschaftliche Notwendigkeit ein.

2. Definition des Wettbewerbs: Dieses Kapitel erläutert den ökonomischen Wettbewerbsbegriff sowie die damit verbundenen Steuerungs- und Auslesefunktionen.

3. Funktionen des Wettbewerbs: Die zentralen Aufgaben werden in außerökonomische, binnenökonomische und außenökonomische Funktionen unterteilt und detailliert analysiert.

4. Soziale Funktionen und Einflüsse des Wettbewerbs auf die gesellschaftliche Ordnung: Es wird untersucht, wie Wettbewerb zur Stabilität und sozialen Gerechtigkeit in einer Gesellschaft beitragen kann.

5. Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Wirkungsweise und Ziele des Wettbewerbs zusammen.

Schlüsselwörter

Wettbewerb, Wirtschaftsordnung, Marktteilnehmer, Leistungsprinzip, Faktorallokation, Marktwirtschaft, Wettbewerbspolitik, soziale Gerechtigkeit, Effizienz, Konkurrenzkampf, technischer Fortschritt, Konsumentensouveränität, Wirtschaftsleistung, Anpassungsflexibilität, Marktstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung, den Aufgaben und den vielfältigen Funktionen des Wettbewerbs in einer marktwirtschaftlichen Ordnung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen die ökonomischen Steuerungsfunktionen, den Einfluss auf die Einkommensverteilung, die Förderung von Fortschritt sowie die sozialen Auswirkungen des Wettbewerbs auf die Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Wettbewerb zur effizienten Ressourcenallokation beiträgt und welche Rolle er bei der Wahrung gesellschaftlicher Freiheiten spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Zusammenführung bestehender ökonomischer Literatur sowie der Auswertung von Fallbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Funktionsanalyse des Wettbewerbs, unterteilt in ökonomische Kategorien und deren sozio-gesellschaftliche Einflüsse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Inhalt?

Zu den prägenden Begriffen zählen unter anderem Marktsteuerung, Leistungsprinzip, Faktorallokation, soziale Stabilität und Wettbewerbsdruck.

Inwiefern beeinflusst Wettbewerb den technischen Fortschritt?

Wettbewerb zwingt Unternehmen dazu, kostengünstigere und effizientere Produktionsmethoden zu entwickeln, um sich gegen Rivalen zu behaupten und Marktvorteile zu sichern.

Welche Rolle spielt die soziale Gerechtigkeit im Kontext des Wettbewerbs?

Die Arbeit diskutiert, wie durch leistungsgerechte Entlohnung und gezielte Umverteilungsmechanismen soziale Gerechtigkeit innerhalb eines wettbewerbsorientierten Systems gefördert werden kann.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufgaben und Funktionen des Wettbewerbs
Hochschule
Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein
Note
15 Punkte
Autor
Melanie Kjärsgaard (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
29
Katalognummer
V138558
ISBN (eBook)
9783640472185
ISBN (Buch)
9783640472109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufgaben Funktionen Wettbewerbs Punkte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Kjärsgaard (Autor:in), 2003, Aufgaben und Funktionen des Wettbewerbs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138558
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Leseprobe aus  29  Seiten
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