Die folgende Hausarbeit behandelt das Thema: „Sozialer Ausschluss in der Reproduktionsarbeit“. Zu Beginn wird der Begriff „Sozialer Ausschluss“ definiert und anschließend auf die Gemeinsamkeiten und den Unterschied zwischen Care-Arbeit und Reproduktionsarbeit eingegangen, um beide Begrifflichkeiten zu konkretisieren. Daraufhin wird zunächst die Reproduktionsarbeit früher dargestellt, bevor auf die heutige Situation eingegangen wird. Dies ist in diverse Unterpunkte gegliedert. Anfangs werden aktuelle Verhütungsmethoden vorgestellt, woraufhin die Frage thematisiert wird, warum nicht mehr Verhütungsmittel für den Mann auf dem Markt zugelassen sind. Anschließend werden sowohl Schwangerschaft, Kindererziehung, Haushaltsarbeit und Berufstätigkeit als auch Kranken- und Altenpflege im Hinblick auf die Geschlechterunterschiede bezüglich des Sozialen Ausschlusses untersucht.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Hauptteil
- 1) Sozialer Ausschluss
- 2) Care-Arbeit vs. Reproduktionsarbeit
- 3) Reproduktionsarbeit früher
- 4) Reproduktionsarbeit heute
- 4.1) Verhütung
- 4.1.1) Aktuelle Verhütungsmethoden
- 4.1.2) Mögliche zukünftige Verhütungsmethoden für Männer
- 4.2) Schwangerschaft
- 4.3) Kindererziehung und Haushaltsarbeit
- 4.4) Berufstätigkeit
- 4.5) Alten- und Krankenpflege
- 4.1) Verhütung
- 5) Schluss
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema „Sozialer Ausschluss in der Reproduktionsarbeit“ und untersucht, ob Frauen aufgrund ihrer vermeintlichen Verantwortung für die Reproduktionsarbeit sozial ausgegrenzt werden. Dabei werden verschiedene Aspekte der Reproduktionsarbeit beleuchtet, angefangen von der Verhütung über Schwangerschaft und Kindererziehung bis hin zur Haushaltsarbeit und Pflege.
- Definition und Analyse des Begriffs „Sozialer Ausschluss“
- Abgrenzung und Gemeinsamkeiten von Care-Arbeit und Reproduktionsarbeit
- Historische Betrachtung der Reproduktionsarbeit
- Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Reproduktionsarbeit
- Analyse des Geschlechterverhältnisses und des Sozialen Ausschlusses in der Reproduktionsarbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema „Sozialer Ausschluss in der Reproduktionsarbeit“ ein und beleuchtet die aktuelle Situation in Bezug auf die Corona-Krise. Der Hauptteil setzt sich mit der Definition von „Sozialem Ausschluss“ auseinander und grenzt Care-Arbeit von Reproduktionsarbeit ab. Anschließend werden die historische Entwicklung und die heutige Situation der Reproduktionsarbeit im Kontext des Sozialen Ausschlusses betrachtet.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Sozialer Ausschluss, Reproduktionsarbeit, Care-Arbeit, Geschlecht, Geschlechterungleichheit, Verhütung, Schwangerschaft, Kindererziehung, Haushaltsarbeit, Berufstätigkeit und Altenpflege.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Reproduktionsarbeit?
Reproduktionsarbeit umfasst alle Tätigkeiten, die der Wiederherstellung der menschlichen Arbeitskraft und dem Fortbestand der Gesellschaft dienen, wie Kindererziehung, Hausarbeit, Pflege und Ernährung.
Wie unterscheiden sich Care-Arbeit und Reproduktionsarbeit?
Während Care-Arbeit den Fokus auf die fürsorgliche Zuwendung (Pflege, Betreuung) legt, ist Reproduktionsarbeit ein breiterer Begriff aus der Sozialtheorie, der auch die biologische Reproduktion und die ökonomische Basis der Haushaltsführung einschließt.
Warum führt Reproduktionsarbeit oft zu sozialem Ausschluss?
Da diese Arbeit oft unbezahlt und im privaten Raum stattfindet, haben die Ausführenden (meist Frauen) geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, was zu finanzieller Abhängigkeit und geringerer gesellschaftlicher Teilhabe führen kann.
Warum gibt es kaum Verhütungsmittel für den Mann auf dem Markt?
Die Forschung zu Verhütungsmitteln für Männer wird oft weniger priorisiert, was die traditionelle Geschlechterrolle verstärkt, in der die Frau die Hauptverantwortung für die Reproduktionskontrolle trägt.
Wie beeinflusst die Berufstätigkeit die Verteilung der Reproduktionsarbeit?
Trotz steigender Berufstätigkeit von Frauen leisten diese oft den Großteil der Hausarbeit und Kindererziehung (Double Burden), was zu einer ungleichen Belastung und beruflichen Nachteilen führt.
- Arbeit zitieren
- Eva Wollein (Autor:in), 2021, Entwicklung und Konzepte von Reproduktionsarbeit, Verhütungsmethoden und Geschlechterrollen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1378914