In dieser Hausarbeit wird der zentralen Frage: „Warum ist es aus klassisch-utilitaristischer Perspektive moralisch falsch, Tiere zu essen, die zur Nahrungsgewinnung gezüchtet und geschlachtet werden?“ nachgegangen, sowie kritisch analysiert und kommentiert. Dazu wird vor allem ein Artikel zu diesem Thema von Bart Gruzalski herangezogen.
Die Frage ist in der Tierethik von Interesse, weil sie sich mit dem wichtigen Teilbereich beschäftigt. Gruzalskis Aufsatz hatte großen Einfluss in dem Bereich der Tierethik, weil unter anderem die berühmten Philosophen Regan und Singer in ihrem Werk „Animal rights and human obligations“ seine Position aufgreifen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung: leitende Frage, philosophiegeschichtliche Einordnung, Wirkmacht des Aufsatzes....
- 2. Textrekonstruktion....
- 2.1 Einleitung: Gruzalski's utilitaristisches Argument..
- 2.2 Hauptteil: kritische Prüfung ....
- 2.2.1 Verteidigung 1: Der Verzehr von Tieren ist aus utilitaristischer Sicht nur moralisch richtig, wenn sie in Familienbetrieben gezüchtet werden.....
- 2.2.2 Verteidigung 2: Tiere haben im Vergleich zum Menschen ein geringfügiges Lust-und-Schmerzempfindungen……………….
- 2.2.3 Verteidigung 3: Tiere sterben ohnehin, weswegen das Leiden „nicht der Schlachtung von Tieren zur Nahrungsgewinnung zur Last gelegt werden\" (S. 299) darf..
- 2.3 Schluss: Fazit…
- 3. Kritik...
- 3.1 Gruzalski's utilitaristisches Argument..
- 3.2 Widerlegung der 1. Verteidigung.
- 3.3 Widerlegung der 2. Verteidigung...
- 3.4 Widerlegung der 3. Verteidigung...
- 3.5 Gruzalski's Fazit...
- 4. Würdigung.....
- 5. Literaturverzeichnis..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text von Bart Gruzalski befasst sich kritisch mit der ethischen Frage des Fleischkonsums aus der Perspektive des klassischen Utilitarismus. Er analysiert, ob der Verzehr von Tieren, die zur Nahrungsgewinnung gezüchtet und geschlachtet werden, aus dieser moralphilosophischen Sicht gerechtfertigt werden kann.
- Anwendung des klassischen Utilitarismus auf die Frage des Fleischkonsums
- Analyse von Argumenten, die den Verzehr von Nutztieren aus utilitaristischer Sicht rechtfertigen
- Kritik an der vermeintlichen moralischen Rechtfertigung des Fleischkonsums
- Diskussion der Folgen des Fleischkonsums für das Wohlergehen von Tieren
- Bewertung der Rolle des Vegetarismus als alternative Handlungsoption
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung des Textes stellt die Leitfrage des Aufsatzes vor: „Warum ist es aus klassisch-utilitaristischer Perspektive moralisch falsch Tiere zu essen, die zur Nahrungsgewinnung gezüchtet und geschlachtet werden?“ Sie erläutert den klassischen Utilitarismus nach John Stuart Mill und führt Gruzalski's utilitaristisches Argument gegen den Fleischkonsum ein.
Der Hauptteil des Aufsatzes analysiert drei Argumente, die den Verzehr von Nutztieren aus utilitaristischer Sicht rechtfertigen sollen. Gruzalski unterzieht diese Verteidigungsargumente einer kritischen Prüfung und widerlegt sie anhand seiner utilitaristischen Kriterien. Dabei geht er detailliert auf die Folgen des Fleischkonsums für das Wohlergehen von Tieren ein und stellt die Behauptungen der Befürworter des Fleischkonsums infrage.
Schlüsselwörter
Der Text beschäftigt sich mit den Themen Tierschutz, Nutztierhaltung, klassischer Utilitarismus, moralische Rechtfertigung, Fleischkonsum, Vegetarismus, Tierwohl und ethische Argumentation. Die Diskussion dreht sich um die Anwendung des Utilitarismus auf die Frage des Fleischkonsums, die Analyse von Argumenten für und gegen den Fleischkonsum und die ethische Bewertung der Folgen für das Wohlergehen von Tieren.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Fleischkonsum aus utilitaristischer Sicht problematisch?
Aus klassisch-utilitaristischer Perspektive ist eine Handlung falsch, wenn sie unnötiges Leiden verursacht. Da Tiere Schmerz empfinden, überwiegt das Leid der Zucht und Schlachtung oft den Genuss des Menschen.
Welche Position vertritt Bart Gruzalski in der Tierethik?
Gruzalski argumentiert, dass die moralische Rechtfertigung für den Verzehr von Nutztieren auf schwachen Argumenten beruht und aus utilitaristischer Sicht meist abzulehnen ist.
Haben Tiere ein geringeres Schmerzempfinden als Menschen?
Dieses oft genutzte Verteidigungsargument wird in der Arbeit kritisch geprüft und widerlegt, da das Lust- und Schmerzempfinden vieler Tiere dem des Menschen sehr ähnlich ist.
Ist Fleisch aus Familienbetrieben moralisch besser vertretbar?
Die Arbeit untersucht das Argument, dass Zucht in Familienbetrieben weniger Leid verursacht, stellt jedoch in Frage, ob dies den Fleischkonsum insgesamt rechtfertigt.
Was ist das Fazit zum Vegetarismus in dieser Arbeit?
Der Vegetarismus wird als eine konsequente Handlungsoption diskutiert, um das durch die Nutztierhaltung verursachte Leid im Sinne des Utilitarismus zu minimieren.
Welche Philosophen haben Gruzalskis Position aufgegriffen?
Seine Thesen wurden unter anderem von den bekannten Tierethikern Peter Singer und Tom Regan in ihren Werken diskutiert.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2019, Moralische Ansichten zum Verzehr von Zuchtfleisch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1378741