Das vorliegende Portfolio, welches im Rahmen des Seminars "Kindheit und Gesellschaft" verfasst wird, gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil thematisiert Aspekte der Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt. Der Begriff der Kindheit hat sich historisch betrachtet in den letzten Jahrhunderten schließlich weitgehend verändert, da sich auch die Gesellschaft samt ihrer Werte und Normen weiterentwickelt hat. Der zweite Teil untersucht einen ausgewählten Cartoon im Hinblick auf einen Aspekt der Kindheit in der modernen Gesellschaft. Der zu analysierende Aspekt bezieht sich auf die Gerechtigkeit von Bildung, indem die soziale Ungleichheit in der heutigen, modernen Gesellschaft vertiefend behandelt wird. Hierbei greifen besonders die Kapitalsorten nach Pierre Bourdieu, die insofern einen Erklärungsversuch darstellen, als dass sie die ungleichen Bildungschancen erklären sollen. Zudem wird kurz auf die Bildungssprache eingegangen, dessen Kompetenz einen schulischen Erfolg maßgeblich beeinflusst.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt
- Soziale Ungleichheit und Bildungsgerechtigkeit
- Theoretischer Hintergrund
- Cartoonanalyse
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das Konstrukt der Kindheit in der modernen Gesellschaft zu beleuchten. Die Arbeit analysiert den Wandel des Kindheitsbegriffs sowie die Rolle der sozialen Ungleichheit und Bildungsgerechtigkeit im Kontext der heutigen Gesellschaft.
- Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt und dessen historische Entwicklung
- Einfluss von sozialen Normen und Werten auf die Gestaltung der Kindheit
- Soziale Ungleichheit im Bildungssystem und dessen Auswirkungen auf Kinder
- Theoretische Konzepte zur Erklärung von Bildungsungleichheit
- Analyse eines Cartoons, der die Thematik der Bildungsgerechtigkeit in der modernen Gesellschaft darstellt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt ein und skizziert den Aufbau des Portfolios. Kapitel 2 beleuchtet den Begriff der Kindheit und seine historische Entwicklung. Es werden verschiedene Konzepte der Kindheit vorgestellt und die These der "Kindheit als soziales Konstrukt" wird vertieft.
Kapitel 3 widmet sich dem Thema der sozialen Ungleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Es werden theoretische Ansätze, insbesondere die Kapitalsorten nach Pierre Bourdieu, vorgestellt, um die ungleichen Bildungschancen in der heutigen Gesellschaft zu erklären. Der Einfluss der Bildungssprache auf den schulischen Erfolg wird ebenfalls betrachtet.
Schlüsselwörter
Kindheit, gesellschaftliches Konstrukt, soziale Ungleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Bildungssprache, Kapitalsorten nach Pierre Bourdieu, Cartoonanalyse, moderne Gesellschaft
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet "Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt"?
Es bedeutet, dass das Verständnis von Kindheit nicht biologisch starr ist, sondern sich je nach Werten, Normen und historischen Entwicklungen einer Gesellschaft wandelt.
Welche Kapitalsorten nach Pierre Bourdieu werden erwähnt?
Erwähnt werden ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital, die maßgeblich die Bildungschancen von Kindern beeinflussen.
Was ist Bildungssprache und warum ist sie wichtig?
Bildungssprache ist das spezifische Sprachregister der Schule. Kompetenz in diesem Bereich ist entscheidend für den schulischen Erfolg und soziale Mobilität.
Wie wird soziale Ungleichheit in der Arbeit analysiert?
Die Analyse erfolgt theoretisch über Bourdieus Konzepte und praktisch durch die Interpretation eines Cartoons zur Bildungsgerechtigkeit.
Wie hat sich der Kindheitsbegriff historisch verändert?
Die Arbeit zeigt auf, dass frühere Jahrhunderte Kindheit anders definierten und Kinder oft als "kleine Erwachsene" ohne Schonraum angesehen wurden.
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- Anonym (Author), 2022, Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt. Analyse eines Cartoons der modernen Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1375310