Diese Arbeit behandelt neue Medien- bzw. Kommunikationsformen des Internet und ihre zusehends steigende Bedeutung in Bezug auf politische Vorgänge in der Bundesrepublik Deutschland.
1961 wurde John F. Kennedy mit seinen 43 Jahren als jüngster Präsident ins Amt gewählt. Seine Kampagne galt bis dahin als die modernste ihrer Art und sein Umgang mit den Medien als ausschlaggebend für seinen Erfolg. Er soll sogar mal gesagt haben, dass das Fernsehen ihn zum Wahlsieger gemacht hätte. In der Tat: Zählte man 1950 nur in 11 Prozent der amerikanischen Haushalte einen Fernseher, so waren es 1960, kurz vor den anstehenden Wahlen, bereits 88 Prozent gewesen. Wie bedeutend der TV-Auftritt gewesen war, so Heinze, sei auch daran zu erkennen, dass die Fernsehzuschauer erstaunlicherweise Kennedy als den Gewinner und die Radiozuhörer Nixon als den dominanteren Part empfunden hätten. Kennedys Wahlkampf fiel somit mit der "hohen Popularität und Ausbreitung des neuen Mediums Fernsehen" bereits in die Zeit der modernen Wahlkämpfe. Aber auch in Deutschland blieb die Wirkung des Mediums Fernsehens nicht unbeachtet: Konrad Adenauer und Willy Brandt schickten in den sechziger Jahren Berater in die USA, um von den Amerikanern über die neue Art des Wahlkampfes zu lernen.
Setzt man jene Verhältnisse in Bezug zum jüngst erfolgten amerikanischen Wahlkampf, waren indes interessanterweise gewisse Parallelen zu erkennen: Auch das Trump-Clinton Fernsehduell konnte eine beachtliche Zuschauerzahl generieren - sogar die höchst verzeichnete aller Zeiten. Nichtsdestotrotz gab Trump in einem Interview preis, dass soziale Medien wie Twitter, Instagram etc. Schlüsselrollen zu seinem Sieg eingenommen hätten. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass Trumps Mannschaft, die nicht zu verachtende Wichtigkeit der sozialen Medien erkannt hatte und mittlerweile nach den Regeln des postmodernen Wahlkampfes spielte, denn: fast die Hälfte der erwachsenen US-Bürger* bezogen 2016 ihre politischen Informationen aus ebenjenen sozialen Medien.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Einleitung
- Kapitel 2: Beschreibung des Problems
- Kapitel 3: Methoden
- Kapitel 4: Ergebnisse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse von [Thema aus dem OCR-Text extrahieren]. Die Zielsetzung ist es, [Zielsetzung aus dem OCR-Text extrahieren oder formulieren].
- Thema 1: [Thema 1 aus dem OCR-Text extrahieren]
- Thema 2: [Thema 2 aus dem OCR-Text extrahieren]
- Thema 3: [Thema 3 aus dem OCR-Text extrahieren]
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung: Dieses Kapitel bietet eine Einführung in das Thema und skizziert die Forschungsfrage.
Kapitel 2: Beschreibung des Problems: Hier wird das Problem, das die Arbeit untersucht, detailliert beschrieben und der Kontext erläutert.
Kapitel 3: Methoden: Das Kapitel beschreibt die angewandte Methodik und die Datenbasis der Forschung.
Kapitel 4: Ergebnisse (Auszug): Die wichtigsten Ergebnisse werden hier vorgestellt, ohne jedoch auf die Schlussfolgerungen einzugehen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieser Arbeit umfassen [Schlüsselwörter aus dem OCR-Text extrahieren, z.B.: Datenanalyse, Forschungsmethodik, statistische Auswertung].
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielten soziale Medien im US-Wahlkampf 2016?
Soziale Medien wie Twitter und Instagram waren entscheidend für den Sieg von Donald Trump. Fast die Hälfte der US-Bürger bezog 2016 ihre politischen Informationen aus diesen Kanälen.
Wie veränderte das Fernsehen den Wahlkampf von John F. Kennedy?
Kennedy gilt als erster Präsident, der das Medium Fernsehen optimal nutzte. Das Duell gegen Nixon zeigte, dass Fernsehzuschauer ihn als Sieger wahrnahmen, während Radiohörer eher Nixon vorne sahen.
Gibt es Parallelen zwischen dem Wahlkampf von 1960 und heute?
Beide Epochen markieren den Aufstieg eines neuen Leitmediums: 1960 war es das Fernsehen, heute sind es die sozialen Medien und das Internet, die die politische Kommunikation dominieren.
Was sind die Gefahren von Wahlen im Internet?
Zu den Risiken gehören Manipulation durch soziale Netzwerke, Sicherheitslücken bei Online-Wahlsystemen und die Verbreitung von Falschinformationen.
Was versteht man unter einem postmodernen Wahlkampf?
Ein postmoderner Wahlkampf nutzt digitale Kommunikation, gezieltes Micro-Targeting in sozialen Medien und eine direkte Interaktion mit den Wählern abseits klassischer Massenmedien.
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- Osman Taskiran (Author), 2019, Wahlen im Internet. Möglichkeiten, Gefahren und Grenzen., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1373496