Diese Arbeit zielt darauf ab, die Kompetenzverteilung innerhalb der EU, speziell in Bezug auf die Gemeinsame Handelspolitik (GHP), zu untersuchen und zu erläutern. Es wird der theoretische Rahmen des Freihandelsabkommens diskutiert, die Rolle und Kompetenz der GHP analysiert, sowie die vertragliche Handelspolitik und das Zustandekommen von gemischten Abkommen detailliert dargestellt. Schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretische Grundlagen des Freihandelsabkommen
- Definition Freihandelsabkommen
- Definition tarifärer und nichttarifärer Handelshemmnisse
- Definition Zollunion und Freihandelszone
- Freihandelsabkommen mit Drittstaaten
- Begriff, Bereich und Kompetenzen der Gemeinsamen Handelspolitik
- Begriff der Gemeinsamen Handelspolitik
- Bereich der GHP
- Ausschließliche Unionskompetenz
- Beschränkung der ausschließlichen Zuständigkeit
- Die vertragliche Handelspolitik
- Vertragsschlussverfahren und Umsetzung
- Gemischte Abkommen trotz ausschließlicher EU-Kompetenz
- Verfahren bei Gemischten Abkommen
- Ziele der Gemeinsamen Handelspolitik
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Kompetenzverteilung zwischen der EU und ihren Mitgliedsstaaten im Bereich der Gemeinsamen Handelspolitik (GHP). Der Fokus liegt auf der Analyse der EU-Kompetenz in der GHP unter Berücksichtigung von Literatur und Rechtsprechungen. Die Arbeit beleuchtet insbesondere die Frage, ob es bei ausschließlicher EU-Kompetenz im Bereich der GHP weiterhin gemischte Abkommen geben kann.
- Kompetenzverteilung zwischen der EU und ihren Mitgliedsstaaten
- Ausschließliche EU-Kompetenz in der GHP
- Gemischte Abkommen in der GHP
- Theoretische Grundlagen des Freihandelsabkommens
- Bereich und Kompetenzen der GHP
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der Gemeinsamen Handelspolitik und zeigt deren Bedeutung für die EU im internationalen Kontext auf. Das zweite Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen des Freihandelsabkommens, einschließlich Definitionen von Freihandel, Zollunion, Freihandelszone, sowie tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Begriff, dem Bereich und den Kompetenzen der Gemeinsamen Handelspolitik der EU, insbesondere mit der Frage der ausschließlichen Unionskompetenz und deren Einschränkungen. Das vierte Kapitel untersucht die vertragliche Handelspolitik der EU, inklusive des Vertragsschlussverfahrens, der Umsetzung von Abkommen und der Besonderheiten von gemischten Abkommen.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den zentralen Aspekten der Gemeinsamen Handelspolitik der EU, insbesondere mit der Frage der Kompetenzverteilung, dem Begriff des Freihandelsabkommens, der Definition von Handelshemmnissen und den Besonderheiten von gemischten Abkommen. Die Arbeit analysiert die rechtlichen Grundlagen der EU-Kompetenz in der GHP und stellt die Bedeutung der GHP für die Wirtschaftspolitik der EU im internationalen Kontext dar.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist in der EU für die Handelspolitik zuständig?
Die Gemeinsame Handelspolitik (GHP) fällt unter die ausschließliche Kompetenz der Europäischen Union, was bedeutet, dass die EU-Organe weitgehend eigenständig Verträge abschließen können.
Was versteht man unter einem „gemischten Abkommen“?
Gemischte Abkommen sind Verträge, die sowohl von der EU als auch von den einzelnen Mitgliedsstaaten ratifiziert werden müssen, da sie Bereiche berühren, die nicht zur ausschließlichen EU-Kompetenz gehören.
Was ist der Unterschied zwischen einer Zollunion und einer Freihandelszone?
In einer Freihandelszone werden Zölle zwischen den Partnern abgeschafft; eine Zollunion geht weiter und legt zusätzlich einen gemeinsamen Außenzoll gegenüber Drittstaaten fest.
Welche Ziele verfolgt die Gemeinsame Handelspolitik (GHP)?
Die GHP zielt darauf ab, Handelshemmnisse abzubauen, den Welthandel zu fördern und die wirtschaftlichen Interessen der EU-Mitgliedsstaaten global zu vertreten.
Gibt es Beschränkungen der ausschließlichen EU-Zuständigkeit?
Ja, bestimmte Bereiche wie Dienstleistungen oder geistiges Eigentum können in ihrer Kompetenzverteilung komplex sein und erfordern detaillierte rechtliche Abgrenzungen.
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- Anonym (Author), 2021, Die Kompetenzverteilung in der EU und die Rolle der Gemeinsamen Handelspolitik. Ein tiefgehender Einblick in die Struktur und Dynamik von Freihandelsabkommen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1372576