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Auswirkungen der Schreibmotivation auf den Lernerfolg. Die Methode Schreibkonferenz in einer 2. Klasse

Title: Auswirkungen der Schreibmotivation auf den Lernerfolg. Die Methode Schreibkonferenz in einer 2. Klasse

Intermediate Examination Paper , 2017 , 30 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Tasja Schwormstedt (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die persönlichen pädagogischen Kompetenzen zu erweitern, um sich weitere Handlungsmöglichkeiten als angehende Lehrerin zu erschließen. Daher erscheint es sinnvoll, Ideen und Anregungen sowie pädagogische und didaktische Konzepte aus den Modulen miteinander zu verknüpfen und für die jeweilige Lerngruppe modifiziert, hingehend ihrer Wirkung zu überprüfen.

Den Lehrkräften in Vorbereitung wird in Schleswig-Holstein von Beginn an ein wichtiger Grundsatz im Deutschmodul vermittelt: Deutsch macht Spaß.

Die Schülerinnen und Schüler sollen Freude an der Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache und Schrift entwickeln. Es liegt in der Verantwortung der Lehrkraft, die SuS nachhaltig für den Deutschunterricht zu motivieren auch im Hinblick auf die weiterführende Schule. Zugleich gilt es die Bildungsstandards und den Lehrplan einzuhalten sowie regelmäßig zu reflektieren, inwieweit die SuS einen Lernzuwachs erfahren.

Die Methode Schreibkonferenz nach Beate Leßmann lässt sich in ihrem Konzept des individuellen Schreibens verorten, welches aktuell zu den bedeutsamsten modernen Konzepten des Deutschunterrichts zählt. Es ermöglicht den SuS viel Partizipation und deckt zugleich alle Kompetenzbereiche der Bildungsstandards ab. Im Fokus steht, die SuS zum Schreiben zu motivieren. Dabei erschaffen die SuS im Rahmen der Binnendifferenzierung individuelle Schreibprodukte.

Motivation und Lernerfolg sind zentrale Themen des Lehreralltags. Sie stehen sowohl bei der Unterrichtsplanung, der Durchführung als auch bei der Unterrichtsreflexion im Vordergrund. Darüber hinaus betrachten Fleckenstein und Möller die Erhaltung und Steigerung von Lern- und Leistungsmotivation an sich als grundsätzliches Bildungsziel. Im HWS-Modul wurde diskutiert, welches nach Einschätzung der LiVs die bisher gelungenste, eigens durchgeführte Unterrichtseinheit gewesen sei. In der anschließenden Diskussion wurde schnell der Konsens gefunden: die, bei der die SuS am meisten motiviert waren. Aus der Praxiserfahrung ergibt sich die Vorabschätzung, dass motivierte SuS erfolgreicher lernen. Diese These gilt es anhand der Methode Schreibkonferenz zu überprüfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Bezug zu den Ausbildungsstandards

1.2 Bezug zu den Fachstandards

2. Unterrichtspraxis

2.1 Motivation im pädagogischen Kontext

2.2 didaktische Route

2.3 Lernerfolg

2.4 Unterrichtseinheit: individualisiertes Schreiben

3. Untersuchung

3.1 Kategorien Schülerbefragung (LF:1)

3.2 Kategorien: qualitative Auswertung der Handlungsprodukte (LF:2)

3.3 Auswertung der Ergebnisse (LF:1)

3.4 Auswertung der Ergebnisse (LF:2)

4. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht exemplarisch in einer 2. Klasse, welchen Einfluss die Methode der Schreibkonferenz auf die Schreibmotivation der Lernenden und deren Lernerfolg hat, wobei insbesondere die Verzahnung von Motivation, Schreibprozess und Reflexion betrachtet wird.

  • Förderung der Schreibmotivation durch partizipative Methoden
  • Einsatz der Schreibkonferenz zur Verbesserung der Textqualität
  • Individualisierung von Lernwegen im Deutschunterricht
  • Evaluation von Kompetenzzuwachs durch qualitative Produktanalyse
  • Verknüpfung von pädagogischer Theorie mit der praktischen Unterrichtsgestaltung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung:

Den Lehrkräften in Vorbereitung wird in Schleswig-Holstein von Beginn an ein wichtiger Grundsatz im Deutschmodul vermittelt: Deutsch macht Spaß.

Die Schülerinnen und Schüler sollen Freude an der Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache und Schrift entwickeln. Es liegt in der Verantwortung der Lehrkraft, die SuS nachhaltig für den Deutschunterricht zu motivieren auch im Hinblick auf die weiterführende Schule. Zugleich gilt es die Bildungsstandards und den Lehrplan einzuhalten sowie regelmäßig zu reflektieren, inwieweit die SuS einen Lernzuwachs erfahren.

Die Methode Schreibkonferenz nach Beate Leßmann lässt sich in ihrem Konzept des individuellen Schreibens verorten, welches aktuell zu den bedeutsamsten modernen Konzepten des Deutschunterrichts zählt. Es ermöglicht den SuS viel Partizipation und deckt zugleich alle Kompetenzbereiche der Bildungsstandards ab. Im Fokus steht, die SuS zum Schreiben zu motivieren. Dabei erschaffen die SuS im Rahmen der Binnendifferenzierung individuelle Schreibprodukte.

Motivation und Lernerfolg sind zentrale Themen des Lehreralltags. Sie stehen sowohl bei der Unterrichtsplanung, der Durchführung als auch bei der Unterrichtsreflexion im Vordergrund. Darüber hinaus betrachten Fleckenstein und Möller die Erhaltung und Steigerung von Lern- und Leistungsmotivation an sich als grundsätzliches Bildungsziel.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet das Vorhaben, die Schreibmotivation von Zweitklässlern durch die Methode Schreibkonferenz zu untersuchen und in den schulischen Kontext einzubetten.

2. Unterrichtspraxis: Dieses Kapitel verknüpft theoretische Motivationstheorien mit der praktischen Umsetzung und stellt das Konzept des individualisierten Schreibens dar.

3. Untersuchung: Hier wird das methodische Vorgehen der Evaluation erläutert, bestehend aus Schülerbefragungen und der qualitativen Analyse von Schreibprodukten.

4. Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Schreibkonferenz zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Reflexion für die Schulentwicklung.

Schlüsselwörter

Schreibkonferenz, Schreibmotivation, Lernerfolg, Grundschule, Deutschunterricht, Partizipation, individuelle Lernwege, didaktische Route, Textqualität, Schülerreflexion, Binnendifferenzierung, Kompetenzerwerb, Selbstwirksamkeit, Schreibprozess, Lehrerbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Schreibmotivation von Grundschulkindern und ihrem Lernerfolg bei Anwendung der Methode Schreibkonferenz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Steigerung von Schreibfreude, die individuelle Textgestaltung sowie die Förderung von Überarbeitungskompetenzen bei Zweitklässlern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass durch partizipative Methoden wie die Schreibkonferenz eine höhere Schreibmotivation und ein messbarer Lernzuwachs erreicht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung nutzt ein kombiniertes Erhebungsverfahren, bestehend aus anonymen schriftlichen Schülerbefragungen und der qualitativen Analyse von Handlungsprodukten (Schülertexten).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung von Motivation im pädagogischen Kontext, der didaktischen Strukturierung nach der „Didaktischen Route“ und der konkreten Auswertung der gesammelten Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schreibkonferenz, Schreibmotivation, Binnendifferenzierung, Partizipation und individuelle Lernwege.

Wie unterscheidet sich das hier beschriebene Schreiben vom traditionellen Ansatz?

Im Gegensatz zum oft lehrerzentrierten traditionellen Aufsatzschreiben liegt der Fokus hier auf der persönlichen Bedeutung für das Kind, der Selbstbestimmung bei der Themenwahl und der Kooperation unter Schülern.

Welche Rolle spielt die Reflexion für die SuS?

Die Reflexion dient der Sichtbarmachung des Lernzuwachses und ermöglicht den Schülern, ihren eigenen Lernprozess aktiv wahrzunehmen und zu steuern.

Wie gehen die Kinder mit anfänglichen Ängsten vor dem Vorlesen um?

Die Lehrkraft schafft ein angstfreies Klima, in dem das Vorlesen freiwillig geschieht. Zudem werden die Gremien transparent als Werkzeug zur Kompetenzerweiterung ohne Bewertung thematisiert.

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Details

Title
Auswirkungen der Schreibmotivation auf den Lernerfolg. Die Methode Schreibkonferenz in einer 2. Klasse
College
Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein  (IQSH)
Course
Pädagogik
Grade
1.0
Author
Tasja Schwormstedt (Author)
Publication Year
2017
Pages
30
Catalog Number
V1369067
ISBN (PDF)
9783346903334
ISBN (Book)
9783346903341
Language
German
Tags
Schreibmotivation Beate Leßmann Schreibkonferenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tasja Schwormstedt (Author), 2017, Auswirkungen der Schreibmotivation auf den Lernerfolg. Die Methode Schreibkonferenz in einer 2. Klasse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1369067
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