1896 fanden erstmalig die sogenannten neuen Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Hintergrundgedanke war hier vom Initiator Pierre de Coubertin, mit der sportlichen Betätigung das demokratische Verhalten zu schulen. Es galt im Miteinander sowie im Gegeneinander Stärke zu zeigen und im fairen Wettkampf sich seiner selbst zu beweisen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde ebenso von Pierre de Coubertin hierfür die „Olympische Idee“ formuliert, welche das Bildungsideal des Sportes widerspiegelt.
Höher, schneller, weiter – das ist nun die Devise und das Ideal vom gesunden, verantwortungsbewussten Athleten vergessen. Um hier weiterhin mithalten zu können, muss man tatsächlich der sportlichen Elite angehören. So kam es zur Entwicklung, dass immer mehr Sportler und auch Trainer Dopingmittel als optimales Mittel sahen, mehr Stellungssicherheit zu schaffen und dem Leistungsdruck gerecht zu werden.
Inhaltsverzeichnis
- Doping im Sport
- Sportidiologie (Die Olympische Idee)
- Problematik: Doping
- Lösungsansätze gegen Doping im Sport
- Lösungsansatz: Das Anti-Doping-Gesetz
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text befasst sich mit der Problematik von Doping im Sport und analysiert die Gesetzesinitiative des Bundes „Anti-Doping-Gesetz“. Die Arbeit beleuchtet die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe des Dopings, die Entwicklung der Olympischen Idee und die Herausforderungen im Kampf gegen Doping.
- Die Olympische Idee und ihre Entwicklung
- Die Problematik des Dopings im Sport
- Lösungsansätze gegen Doping
- Das Anti-Doping-Gesetz als Lösungsansatz
- Kritikpunkte und Herausforderungen
Zusammenfassung der Kapitel
Doping im Sport
Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung der Olympischen Spiele und die Entwicklung der Olympischen Idee. Die Autorin beschreibt die Bedeutung von Fairplay und die Entwicklung der „Sportidiologie“ als philosophisches Fundament des Sportes.
Problematik: Doping
Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung des Dopings im Sport und seine Ursachen. Es wird erläutert, wie der zunehmende Leistungsdruck und die Kommerzialisierung des Sportes zur Verwendung von Dopingmitteln geführt haben.
Lösungsansätze gegen Doping im Sport
Dieses Kapitel beschreibt den Handlungskatalog des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Bekämpfung von Doping im Sport. Es werden verschiedene Maßnahmen wie erhöhte Kontrolldichte, Präventionsmaßnahmen, Verschärfung des WADA-Codes und staatliche Unterstützung im Kampf gegen Doping vorgestellt.
Schlüsselwörter
Doping, Sport, Olympische Idee, Fairplay, Leistungsdruck, Kommerzialisierung, Anti-Doping-Gesetz, WADA-Code, DOSB, Prävention, Kontrolle, Sanktionen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Ursprung der "Olympischen Idee"?
Pierre de Coubertin formulierte Ende des 19. Jahrhunderts die Olympische Idee, die Fairplay und die Schulung demokratischen Verhaltens durch Sport als Bildungsideal vorsieht.
Warum greifen Sportler zu Dopingmitteln?
Der enorme Leistungsdruck ("höher, schneller, weiter") und die Kommerzialisierung führen dazu, dass Doping als Mittel zur Stellungssicherung in der Elite gesehen wird.
Was ist das Ziel des staatlichen Anti-Doping-Gesetzes?
Das Gesetz ist ein Lösungsansatz des Bundes, um Doping im Sport durch rechtliche Rahmenbedingungen und Sanktionen effektiver zu bekämpfen.
Welche Rolle spielt der DOSB im Kampf gegen Doping?
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat einen Handlungskatalog erstellt, der unter anderem eine höhere Kontrolldichte und Präventionsmaßnahmen vorsieht.
Was beinhaltet der WADA-Code?
Der WADA-Code ist das zentrale Regelwerk der Welt-Anti-Doping-Agentur, dessen Verschärfung als ein Lösungsansatz gegen den Missbrauch im Sport gilt.
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- Anonym (Author), 2014, Gesetzesinitiative des Bundes „Anti-Doping-Gesetz“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1366982