Depressionen gehören zu den bedeutsamsten psychischen Erkrankungen, die aufgrund ihrer Häufigkeit, Komplikationen und Folgen eine herausragende Bedeutung haben. So stehen, laut WHO, Depressionen weltweit in Ländern mit mittlerem oder hohem Einkommen an erster Stelle der Krankheitslast.
Es kann zwischen verschiedenen Formen depressiver Erkrankungen unterschieden werden, mit komplexen Entstehungsmodellen und vielfältigen Therapieansätzen. In den aktuellen Klassifikationssystemen werden die verschiedenen Formen depressiver Erkrankungen in die Gruppe der affektiven Störungen eingeordnet.
Allgemein wird die Verbreitung psychischer Störungen in den letzten Jahren mehr und mehr diskutiert und die Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aufgrund affektiver Störungen haben sich zwischen den Jahren 2000 und 2011 mehr als verdoppelt. Dabei lässt sich feststellen, dass ein etwas erhöhter Anstieg bei Frauen als bei Männern zu erkennen ist.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Kapitel 1: Einleitung
- 1.1: Forschungsstand
- 1.2: Forschungsfragen und Hypothesen
- 1.3: Methodik und Forschungsdesign
- 1.4: Aufbau der Arbeit
- Kapitel 2: Theoretischer Rahmen
- 2.1: Konzepte der Inklusion und Exklusion
- 2.2: Soziale Ungleichheit und Bildung
- 2.3: Bildungsforschung und empirische Studien
- Kapitel 3: Empirische Ergebnisse
- 3.1: Analyse der Daten aus dem BiLieF-Projekt
- 3.2: Vergleichende Studien
- 3.3: Diskussion der Ergebnisse
- Kapitel 4: Schlussfolgerungen und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Inklusion und Exklusion in Bildungsprozessen stattfinden. Ziel ist es, anhand empirischer Daten aus dem BiLieF-Projekt zu analysieren, welche Faktoren zu Inklusion oder Exklusion führen und welche Auswirkungen dies auf den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern hat. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die soziale Ungleichheit in Bildung gelegt.
- Inklusion und Exklusion in der Bildung
- Soziale Ungleichheit und Bildungserfolg
- Empirische Datenanalyse des BiLieF-Projekts
- Faktoren, die zu Inklusion oder Exklusion führen
- Auswirkungen von Inklusion und Exklusion auf den Bildungserfolg
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Kapitel 1 führt in die Thematik der Arbeit ein, indem der aktuelle Forschungsstand und die Forschungsfragen der Arbeit dargestellt werden. Des Weiteren wird die Methodik und das Forschungsdesign der Arbeit erläutert. Kapitel 2 behandelt den theoretischen Rahmen der Arbeit und beleuchtet die Konzepte der Inklusion und Exklusion sowie die Bedeutung der sozialen Ungleichheit in Bildungsprozessen. Kapitel 3 analysiert die empirischen Daten aus dem BiLieF-Projekt und stellt die Ergebnisse der Datenanalyse sowie die Ergebnisse vergleichender Studien dar.
Schlüsselwörter (Keywords)
Inklusion, Exklusion, Bildung, soziale Ungleichheit, empirische Forschung, BiLieF-Projekt, Bildungserfolg, qualitative und quantitative Methoden, Datenanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bedeutung hat die Depression im globalen Kontext?
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht die Depression in Ländern mit mittlerem und hohem Einkommen an erster Stelle der Krankheitslast.
Wie hat sich die Erwerbsunfähigkeit durch Depressionen entwickelt?
Die Rentenzugänge aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit durch affektive Störungen haben sich zwischen den Jahren 2000 und 2011 mehr als verdoppelt.
Was ist das BiLieF-Projekt?
Das BiLieF-Projekt liefert empirische Daten zur Untersuchung von Inklusion und Exklusion in Bildungsprozessen und deren Auswirkungen auf den Bildungserfolg.
Welche Rolle spielt soziale Ungleichheit in der Bildung?
Soziale Ungleichheit ist ein zentraler Faktor, der beeinflusst, ob Schüler Inklusion oder Exklusion erfahren und wie erfolgreich ihr Bildungsweg verläuft.
Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei Depressionen?
Ja, Statistiken zeigen einen etwas höheren Anstieg der Erkrankungsraten und Rentenzugänge bei Frauen im Vergleich zu Männern.
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- Xenia Rosewood (Author), 2022, Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse in der klinischen Psychologie. Die Depression, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1363831