Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Politik - Klima- und Umweltpolitik

Der Zusammenhang zwischen politischer Orientierung und Vertrauen in die Wissenschaft mit der Wahrnehmung des Klimawandels

Titel: Der Zusammenhang zwischen politischer Orientierung und Vertrauen in die Wissenschaft mit der Wahrnehmung des Klimawandels

Hausarbeit , 2022 , 30 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um die Forschungsfrage "Wie hängen die politische Orientierung und das Vertrauen in die Wissenschaft mit der Perzeption des Klimawandels zusammen?" zu beantworten, wird zuerst ein Überblick über den bisherigen Forschungsstand gegeben. In diesem Zusammenhang wird detaillierter auf die theoretischen Hintergründe des dichotomen Links-Rechts-Schemas, welches sich in der Wissenschaft zur Messung der politischen Orientierung etabliert hat, eingegangen. Darauf aufbauend werden die Operationalisierung und Messung erläutert. Die Ergebnisse der Analyse werden im dritten Kapitel dargelegt. Zum Schluss sollen in der Diskussion einige Empfehlungen für zukünftige Forschungen gegeben und die Ergebnisse in einen Kontext gesetzt werden.

Es wird gezeigt, dass die beiden Prädiktoren politische Orientierung und Vertrauen in die wissenschaftlichen Erkenntnisse jeweils einen stark signifikanten Effekt auf die Perzeption des (menschengemachten) Klimawandels haben. Darüber hinaus konnte bestätigt werden, dass die soziodemografischen Faktoren wie das Alter, das Geschlecht und Bildung nur einen schwachen Einfluss haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beziehung zwischen politischer Orientierung und Einstellungen zum Klimawandel

2.1. Hypothese 1: Überzeugung der Existenz des Klimawandels

2.2. Hypothese 2: Überzeugung der Existenz des menschengemachten Klimawandels

2.3. Hypothese 3: Vertrauen in die wissenschaftlichen Erkenntnisse

2.4. Hypothese 4: Interaktion zwischen der Überzeugung der Existenz des Klimawandels und dem Vertrauen in die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel

3. Methode

3.1. Daten und Verfahren

3.2. Abhängige Variablen

3.3. Unabhängige Variable: Politische Orientierung

3.4. Interaktionsvariable: Vertrauen in die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entstehung des Klimawandels

3.5. Kontrollvariablen

3.6. Messung

4. Ergebnisse

4.1. Hypothese 1: Überzeugung der Existenz des Klimawandels

4.2. Hypothese 2: Überzeugung der Existenz des menschengemachten Klimawandels

4.3. Hypothese 3: Vertrauen in die wissenschaftlichen Erkenntnisse

4.4. Hypothese 4: Interaktion zwischen der Überzeugung der Existenz des Klimawandels und dem Vertrauen in die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel

5. Diskussion

6. Anhang

6.1. Anhang 1: Übersicht der Variablen

6.2. Anhang 2: Transformationsprozess der abhängigen Variablen

6.3. Anhang 3: Korrelationsmatrix der unabhängigen Variablen

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit die politische Orientierung und das Vertrauen in die Wissenschaft die Perzeption des (menschengemachten) Klimawandels in Deutschland beeinflussen, um ein besseres Verständnis für die Faktoren öffentlicher Unterstützung klimapolitischer Maßnahmen zu gewinnen.

  • Einfluss der politischen Orientierung auf die Klimawandelperzeption
  • Bedeutung des Vertrauens in wissenschaftliche Erkenntnisse
  • Interaktionseffekte zwischen politischer Einstellung und Wissenschaftsvertrauen
  • Analyse relevanter soziodemografischer Kontrollvariablen
  • Vergleichende Einordnung der Ergebnisse in den Kontext bestehender Forschung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Brennende Wälder, schmelzende Gletscher, extreme Hitzewellen – Szenarien, die die meisten im Globalen Süden und/oder in ferner Zukunft verorten. Dabei fassen diese Extremwetterereignisse den Sommer 2022 in weiten Teilen Europas zusammen (Prange de Oliveira, 2022; Richter, 2022; Stöcker, 2022). Gleichzeitig machen sie deutlich, dass der Klimawandel nicht in der Zukunft, sondern jetzt stattfindet. Und auch wenn er nicht mehr zu verhindern ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um seine Entwicklungen zu verlangsamen (NASA, 2022). Vor diesem Hintergrund ist es essenziell zu verstehen, wie die breite Öffentlichkeit den Klimawandel wahrnimmt. Denn diese ist ein Schlüsselfaktor für die Unterstützung von politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels (Gregersen et al., 2020; Leiserowitz et al., 2021; Whitmarsh, 2011).

Die Forscher:innen um Matthew Hornsey kommen in ihrer Metaanalyse zu dem Schluss, dass die Überzeugung, dass der Klimawandel real ist, die Menschen zu umweltfreundlichem und klimaschützendem Verhalten motiviert (Hornsey et al., 2016). Darüber hinaus ist das Wissen über die Wahrnehmung der Bevölkerung eine wichtige Voraussetzung, um „existing limitations to more widespread public support for proposed climate policies“ zu identifizieren (McCright, 2009, S. 1020). Dementsprechend haben sich in den vergangen Jahrzehnten immer mehr Wissenschaftler:innen darauf fokussiert zu untersuchen, welche Prädiktoren die Perzeption des Klimawandels beeinflussen. Mittlerweile herrscht ein allgemeiner Konsens darüber, dass Werte, die politische Orientierung, sowie die wissenschaftlichen Grundkenntnisse von Personen und ihr Vertrauen in die Entstehung wissenschaftlicher Erkenntnisse mit zu den stärksten Prädiktoren zählen (Gregersen et al., 2020; Hornsey et al., 2016; Kahan et al., 2012; McCright et al., 2016; Whitmarsh, 2011). Auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse soll untersucht werden, inwieweit die politische Orientierung und das Vertrauen in die Wissenschaft mit der Perzeption des Klimawandels in Deutschland zusammenhängen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Forschungsarbeit durch die Dringlichkeit aktueller Wetterereignisse und definiert die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung von Prädiktoren für die Klimawandel-Perzeption.

2. Beziehung zwischen politischer Orientierung und Einstellungen zum Klimawandel: Hier werden der theoretische Hintergrund und die vier zentralen Hypothesen erläutert, die den Zusammenhang zwischen politischer Einstellung, Wissenschaftsvertrauen und Klimawahrnehmung untersuchen.

3. Methode: Dieser Abschnitt beschreibt die Datengrundlage der 1.500 Teilnehmer umfassenden Online-Befragung aus dem Jahr 2022 und legt die Operationalisierung der Variablen sowie die angewandten statistischen Regressionsverfahren dar.

4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der vier Regressionsanalysen präsentiert, bei denen der Einfluss der politischen Orientierung und des Vertrauens in die Wissenschaft auf die Klimawahrnehmung empirisch geprüft wird.

5. Diskussion: Das Fazit interpretiert die Ergebnisse im Lichte bestehender Theorien, weist auf Limitationen hin und gibt Empfehlungen für zukünftige Informations- und Bildungsprogramme.

6. Anhang: Dieser Teil enthält ergänzende Informationen zur Variablendefinition, zur methodischen Normalisierung der Daten sowie zur Korrelationsmatrix der unabhängigen Variablen.

7. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche im Text zitierten Quellen und Studien zur wissenschaftlichen Untermauerung aufgelistet.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Perzeption, Politische Orientierung, Vertrauen in die Wissenschaft, Klimawandelskepsis, Motivated Reasoning, Deutschland, Regressionsanalyse, Umfrage, Umweltschutz, Soziodemografie, Politische Polarisierung, Klimapolitik, Werte, Wissenschaftliche Erkenntnisse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der politischen Orientierung sowie des Vertrauens in wissenschaftliche Erkenntnisse auf die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz des Klimawandels in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind politische Einstellungsforschung, Klimawandelswahrnehmung, die Rolle von Vertrauen in wissenschaftliche Institutionen sowie die Auswirkungen politischer Polarisierung auf gesellschaftliche Themen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie die politische Orientierung und das Vertrauen in die Wissenschaft mit der Perzeption des Klimawandels in Deutschland zusammenhängen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden multiple lineare Regressionen auf Basis eines quantitativen Datensatzes von 1.500 Befragten durchgeführt, ergänzt durch eine Quantilsnormalisierung der abhängigen Variablen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung des methodischen Vorgehens anhand der erhobenen Daten sowie die statistische Auswertung und Präsentation der Ergebnisse für die vier aufgestellten Hypothesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Klimawandelperzeption, politische Orientierung, Wissenschaftsvertrauen, Motivated Reasoning, Klimaschutz und statistische Regressionsanalyse.

Warum wird die „Links-Rechts-Skala“ trotz Kritik verwendet?

Die Skala dient als Standardinstrument, um die politische Positionierung der Bevölkerung in Deutschland generalisiert abzubilden, da sie trotz Vereinfachung ein etabliertes Raster zur Zustandsbeschreibung bietet.

Inwiefern beeinflusst die „Antireflexivitätsthese“ die Ergebnisse?

Die These postuliert, dass rechtsorientierte Individuen das marktwirtschaftliche System verteidigen und daher klimapolitische Maßnahmen ablehnen könnten; die Arbeit prüft, ob dieses Phänomen auch in Deutschland existiert.

Was ist das wichtigste Ergebnis der Interaktionsanalyse?

Die Analyse zeigt, dass das Vertrauen in die Wissenschaft den Einfluss der politischen Orientierung auf die Bewusstheit des Klimawandels verstärkt, wenngleich der gemessene Effekt nur marginal signifikant ist.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zusammenhang zwischen politischer Orientierung und Vertrauen in die Wissenschaft mit der Wahrnehmung des Klimawandels
Hochschule
Zeppelin University Friedrichshafen
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
30
Katalognummer
V1362700
ISBN (PDF)
9783346888471
ISBN (Buch)
9783346888488
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenhang orientierung vertrauen wissenschaft wahrnehmung klimawandels
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Der Zusammenhang zwischen politischer Orientierung und Vertrauen in die Wissenschaft mit der Wahrnehmung des Klimawandels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1362700
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  30  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum