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Lernen und Gedächtnis. Nutzen für die berufliche Aus- und Weiterbildung

Titel: Lernen und Gedächtnis. Nutzen für die berufliche Aus- und Weiterbildung

Hausarbeit , 2019 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist, einen Überblick über die Funktionen des Gedächtnisses zu geben und den Zusammenhang zwischen Lernen und Gedächtnis aus theoretischer Sicht darzustellen. Es werden ebenfalls Möglichkeiten von Lernszenarien der Erwachsenenbildung aus der Praxis, unter Beobachtung der theoretischen Erkenntnisse aus der Gedächtnisforschung aufgezeigt.

Für die Durchführung und Gestaltung von Aus- und Weiterbildung sind Kenntnisse der Gedächtnisforschung von wesentlicher Bedeutung. Es stellt sich zum einen die Frage, ob diese Erkenntnisse für die Gestaltung geeigneter Lernszenarien einfließen und wie diesbezüglich der Umgang mit Informationen und dem nachhaltigen Lernen unterstützt werden kann.

Die menschliche Psyche und die damit verbundenen biochemischen Prozesse sind so komplex, dass es uns selbst kaum möglich ist, sie vollumfänglich zu erfassen. Dennoch gibt es in der Hirnforschung der letzten Jahrhunderte viele Meilensteine, die uns das Leben im Alltag mit uns selbst und anderen erheblich erleichtern. Lernen spielt in diesem Kontext ebenfalls eine Rolle. Das Gedächtnis bildet die Voraussetzung für Lernprozesse, indem es Erfahrungen und Wissen speichert. Durch die Gedächtnisstützen ist die Gedächtnisspeicherung nur manchmal nötig und trotzdem finden sich immer noch genügend Lernereignisse, welche die Informationsspeicherung im Gedächtnis erforderlich machen, wie bspw. Prüfungen im Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2.1: Lernen

2.2: Gedächtnis

3. Das Gedächtnis in seiner zeitlichen Dimension

3.1. Sensorisches Gedächtnis

3.2. Kurzzeitgedächtnis und das Arbeitsgedächtnis

3.3. Langzeitgedächtnis

4. Das Gedächtnis in seiner inhaltlichen Dimension

4.1. Deklaratives Gedächtnis

4.2. Non-deklaratives Gedächtnis

4.3. Abruf von Gedächtnisinhalten

4.4. Nutzung von Erkenntnissen aus der Gedächtnisforschung in Bezug auf die berufliche Aus- und Weiterbildung

5. Vergessen

5.1: Scheitern der Enkodierung

5.2: Scheitern des Abrufs

5.3: Inferenz

5.4: Speicherzerfall

5.5: Absichtliches Vergessen

6. Nachhaltiges Lernen in Lehr-Lernsituationen

6.1: Voraussetzungen für nachhaltiges Lernen

6.2: Strategien und Methoden

7. Diskussion & Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die zentralen Funktionen des menschlichen Gedächtnisses und beleuchtet die wechselseitige Beziehung zwischen Lernprozessen und kognitiver Informationsverarbeitung. Das primäre Ziel besteht darin, theoretische Erkenntnisse der Gedächtnisforschung mit praktischen Anforderungen der Erwachsenenbildungs- und Weiterbildungskontexte kritisch zu verknüpfen.

  • Klassifizierung der Gedächtnissysteme (sensorisch, kurz- und langfristig).
  • Prozesse der enkodierenden Informationsverarbeitung und Abrufsmechanismen.
  • Differenzierung zwischen deklarativem und non-deklarativem Gedächtnis.
  • Ursachen von Vergessensphänomenen und Störfaktoren.
  • Methodische Ansätze für nachhaltiges Lernen in physischen und digitalen Lehrumgebungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Sensorisches Gedächtnis

Das sensorische Gedächtnis, auch als sensorisches Register oder Ultrakurzzeitgedächtnis bezeichnet,15 ist ein erster Speicher, in welchen die durch die Sinnesorgane aufgenommenen Reize gelangen.16

Je nach Art des Sinneseindrucks spricht man von echotischem Gedächtnis (für auditorische Stimuli) oder ikonischem Gedächtnis (für visuelle Stimuli).17 Generell besitzt das sensorische Gedächtnis eine große Kapazität, wobei gespeicherte Inhalte nur für sehr kurze Zeit verfügbar sind.18 Grundsätzlich zerfallen Informationen wieder, denen keine Aufmerksamkeit zu Teil wird. In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass ein wesentliches Ziel von Gedächtnistechniken darin besteht, die komplette Aufmerksamkeit auf zu lernende Inhalte zu lenken. Dies geschieht z.B. automatisch, wenn uns Dinge interessieren, womit der Lernprozess erleichtert wird.19

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik des menschlichen Lernens und der Gedächtnisgrundlagen sowie Erläuterung der Zielsetzung und Struktur der Arbeit.

2.1: Lernen: Definition des Lernbegriffs als lebenslanger Prozess zur Anpassung an die Umwelt durch Aufnahme und Bewertung von Erfahrungen.

2.2: Gedächtnis: Erläuterung des Gedächtnisses als komplexes Nervensystem zur Aufnahme, Speicherung und zum Abruf von Informationen.

3. Das Gedächtnis in seiner zeitlichen Dimension: Vorstellung des Drei-Komponenten-Modells nach Atkinson und Shiffrin mit Fokus auf sensorischem Speicher, Kurzzeit- sowie Langzeitgedächtnis.

4. Das Gedächtnis in seiner inhaltlichen Dimension: Einteilung in deklarative und non-deklarative Systeme sowie Erörterung von Abrufprozessen und deren Bedeutung für die berufliche Weiterbildung.

5. Vergessen: Analyse verschiedener Ursachen für den Verlust von Gedächtnisinhalten, wie Enkodierungsfehler, Interferenz, körperlicher Zerfall oder psychologische Verdrängung.

6. Nachhaltiges Lernen in Lehr-Lernsituationen: Diskussion effektiver Lernstrategien und der Rolle von Vorwissen für einen nachhaltigen Wissenserwerb.

7. Diskussion & Fazit: Kritische Reflexion der Lernprozesse unter Berücksichtigung moderner Digitalisierungstrends in der Bildung.

Schlüsselwörter

Lernen, Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis, Langzeitgedächtnis, Sensorisches Gedächtnis, Enkodierung, Abruf, Vergessen, Kurzzeitgedächtnis, Transfer, Weiterbildung, Informationsverarbeitung, Gedächtnisforschung, Lernstrategien, Deklaratives Gedächtnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Diese Arbeit befasst sich mit der Psychologie des Lernens und der Funktionsweise des menschlichen Gedächtnisses, wobei der Fokus auf den theoretischen Grundlagen der Informationsverarbeitung liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der zeitlichen und inhaltlichen Differenzierung von Gedächtnissystemen, den Ursachen des Vergessens und praktischen Methoden zur Förderung nachhaltigen Lernens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Lernen und Gedächtnis theoretisch fundiert darzulegen und diese Erkenntnisse auf Szenarien der beruflichen Weiterbildung zu übertragen.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Synthese wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der psychologischen Gedächtnisforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Gedächtnisstrukturen (zeitlich/inhaltlich), die Phänomene des Vergessens sowie Strategien für effektive Lernumgebungen in Theorie und Praxis.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Enkodierung, Abruf, Arbeitsgedächtnis, deklaratives/non-deklaratives Gedächtnis, Interferenz und nachhaltiges Lernen.

Wie unterscheidet sich deklaratives von non-deklarativem Gedächtnis nach dem Autor?

Deklaratives Wissen ist bewusst abrufbar und verbalisierbar (Fakten, Erlebnisse), während non-deklaratives Gedächtnis implizite Fertigkeiten und Routinen umfasst, die meist automatisch ablaufen.

Welche Rolle spielt die "Verarbeitungstiefe" für den Lernerfolg?

Die Arbeit verdeutlicht, dass eine intensivere und elaboriertere Auseinandersetzung mit Lerninhalten zu einer besseren Gedächtnisleistung und nachhaltigerer Speicherung führt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernen und Gedächtnis. Nutzen für die berufliche Aus- und Weiterbildung
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V1359137
ISBN (PDF)
9783346879745
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernen und Gedächtnis Allgemeine Psychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Lernen und Gedächtnis. Nutzen für die berufliche Aus- und Weiterbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1359137
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Leseprobe aus  16  Seiten
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