In dieser Hausarbeit wird geklärt, ob es sich bei der Bombardierung beziehungsweise beim militärischen Vorgehen der NATO-Allianz im Kosovokrieg 1999, um einen gerechten Krieg nach der Lehre des gerechten Krieges gehandelt hat.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung und Vorgehensweise
- Die Lehre des gerechten Krieges
- Entstehungsgeschichte der Lehre des gerechten Krieges
- Heutige Form der Lehre des gerechten Krieges
- Kriterien des gerechten Krieges
- Ursachen und Hintergründe des Kosovokrieges
- Untersuchung der Kriterien anhand der NATO-Intervention
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die NATO-Intervention im Kosovo 1999 im Hinblick auf ihre Rechtfertigung nach der Lehre des gerechten Krieges. Es wird analysiert, ob die Intervention den Kriterien eines gerechten Krieges entspricht.
- Die historische Entwicklung der Lehre des gerechten Krieges
- Die Kriterien eines gerechten Krieges nach der modernen Lehre
- Die Ursachen und Hintergründe des Kosovokonflikts
- Die Anwendung der Kriterien des gerechten Krieges auf die NATO-Intervention
- Bewertung der Rechtmäßigkeit der NATO-Intervention
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung und Vorgehensweise: Die Einleitung stellt den Kosovokonflikt 1999 und die darauf folgende NATO-Intervention als Ausgangspunkt der Arbeit dar und skizziert die Forschungsfrage und die Vorgehensweise.
Die Lehre des gerechten Krieges (Kapitel 2): Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung der Lehre des gerechten Krieges von der Antike bis zur Neuzeit, mit Fokus auf zentrale Denker wie Cicero, Augustinus und Thomas von Aquin, sowie die Entwicklung des ius ad bellum und ius in bello. Der Abschnitt über die heutige Form der Lehre wird nur angerissen.
Ursachen und Hintergründe des Kosovokrieges (Kapitel 3): Dieses Kapitel beleuchtet die Ursachen und Hintergründe des Kosovokonflikts, ohne jedoch detailliert auf die Ereignisse einzugehen.
Untersuchung der Kriterien anhand der NATO-Intervention (Kapitel 4): Dieses Kapitel analysiert die NATO-Intervention im Kosovo anhand der Kriterien des gerechten Krieges, ohne jedoch die Schlussfolgerung vorwegzunehmen.
Schlüsselwörter
Lehre des gerechten Krieges, bellum iustum, Kosovokrieg, NATO-Intervention, ius ad bellum, ius in bello, humanitäre Intervention, Genocide, Rechtfertigung von Krieg, Völkerrecht.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt die Lehre vom gerechten Krieg (bellum iustum)?
Es ist eine ethische und rechtliche Theorie, die Kriterien festlegt, unter denen militärische Gewalt moralisch gerechtfertigt sein kann.
Was ist der Unterschied zwischen ius ad bellum und ius in bello?
Ius ad bellum regelt die rechtmäßigen Gründe für den Kriegsbeginn, während ius in bello das rechtmäßige Verhalten während des Krieges (Kriegsvölkerrecht) definiert.
War die NATO-Intervention im Kosovo 1999 ein gerechter Krieg?
Die Hausarbeit untersucht diese Frage anhand von Kriterien wie gerechter Grund, rechte Absicht und Verhältnismäßigkeit im Kontext der humanitären Katastrophe.
Welche Denker prägten die Lehre des gerechten Krieges?
Wichtige historische Wurzeln finden sich bei Cicero, Augustinus und Thomas von Aquin.
Was war der Anlass für die NATO-Intervention?
Anlass waren die schweren Menschenrechtsverletzungen und die drohende ethnische Säuberung im Kosovo durch jugoslawische Sicherheitskräfte.
- Quote paper
- Katarina Resch (Author), 2019, Handelte es sich bei der NATO-Intervention im Kosovokrieg 1999 um einen gerechten Krieg?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358502