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Die CE-Kennzeichnung

Ein Leitfaden für einen Berufseinsteiger im Spielwareneinkauf

Title: Die CE-Kennzeichnung

Term Paper , 2009 , 43 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Markus Wittwer (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

1. Einleitung
„Rückruf von 18 Millionen Spielzeugen
Der Spielzeughersteller Mattel muss weltweit mehr als 18 Millionen in China hergestellte Spielwaren aus Sicherheitsgründen zurückziehen. Ein Teil der betroffenen Puppen und Spielzeugautos befindet sich auch in Deutschland“ .
Erstaunlich oft wurden zum Jahreswechsel 2007/2008 Meldungen wie diese in der Welt der Nachrichten publiziert. War es nun ein einmaliges Phänomen oder ist es eine grundsätzliche Problematik, die bisher wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gefunden hatte? Ein Jahr später lässt sich hierauf eine eindeutige Antwort finden. So berichtete die Bildzeitung auf ihrem Internetportal www.bild.de am 10. Februar 2009: „Umweltschützer warnen: Kinderspielzeug immer noch viel zu giftig!“ oder auch die Zeitschrift ÖKO-Test in ihrer Ausgabe von Dezember 2008: „Unser Test zeigt, dass die Sicherheit von Kinderspielzeugen nach wie vor sträflich vernachlässigt wird. Vor allem die Schadstoffbelastung schreit zum Himmel“ .
Einhergehend mit diesen erschreckenden Meldungen wurde im vergangenen Jahr die Schutzwirkung und die Verlässlichkeit der CE-Kennzeichung auf Spielwaren von unterschiedlichsten Parteien wie den Verbrauchern, den Medien, den betroffenen Unternehmen so wie den Einkäufern heiß und kontrovers diskutiert.
Im Rahmen dieser Seminararbeit soll im Zusammenhang mit der oben erläuterten Problematik die Bedeutung der CE–Kennzeichnung auf Spielwaren näher beleuchtet werden. Vorrangiges Ziel ist hierbei, in der gebotenen Länge einer Seminararbeit, ein informatives Nachschlagewerk für einen Berufseinsteiger im Spielwareneinkauf zu entwickeln. Dabei wird zunächst in Kapitel 2 ein umfassendes Grundwissen über die CE–Kennzeichnung geschaffen. Kapitel 3 beschäftigt sich anschließend mit den unterschiedlichen Konformitätsbewertungsverfahren und deren verschiedenen Modulen. Der deutsche Spielzeugmarkt wird in Kapitel 4 näher betrachtet. Abgeschlossen wird die Seminararbeit durch ein persönliches Resümee in Kapitel 5. In diesem werden in aller Kürze noch einige persönliche Ideen angerissen, wie die Qualität der Produkte auf dem deutschen Spielzeugmarkt erhöht werden kann.

Excerpt


Inhaltsübersicht

1. Einleitung

2. Die CE–Kennzeichnung

2.1. Grundlagen der CE-Kennzeichnung

2.1.1. Geschichtlicher Hintergrund

2.1.2. Rechtliche Grundlagen

2.1.3. Geltungsgebiet und Anwendungsbereich

2.1.4. Anbringung der CE–Kennzeichnung

2.2. Beteiligte und Verantwortungsbereiche

2.2.1. In–Verkehr–Bringer

2.2.2. Benannte Stelle

2.2.3. Marktaufsicht

3. Konformitätsbewertungsverfahren

3.1. Konformität, Konformitätsbewertung und Konformitätserklärung

3.2. Bewertungsverfahren

3.3. Verfahren zur Bewertung von Spielwaren

4. Der Spielzeugmarkt in Deutschland

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient als informativer Leitfaden für Berufseinsteiger im Spielwareneinkauf und beleuchtet die Bedeutung sowie die Zuverlässigkeit der CE-Kennzeichnung im Kontext der Produktsicherheit und regulatorischer Anforderungen innerhalb der Europäischen Union.

  • Grundlagen und historischer Kontext der CE-Kennzeichnung
  • Rollen und Verantwortlichkeiten bei der Markteinführung von Produkten
  • Erläuterung der Konformitätsbewertungsverfahren und Modulstrukturen
  • Analyse des deutschen Spielzeugmarktes und relevanter Risikofaktoren

Auszug aus dem Buch

3.3. Verfahren zur Bewertung von Spielwaren

Nachfolgend wird nun beispielhaft das Konformitätsbewertungsverfahren für Spielwaren an einem Ablaufschema (vgl. Abb. 4, Seite 19) detailliert vorgestellt. Das Verfahren bezieht sich auf Modul A, welches am häufigsten bei der Bewertung von Spielwaren seine Anwendung findet.

Um die CE-Kennzeichnung für ein Produkt zu erlangen sieht das Ablaufschema vor, dass einige Vorarbeiten vom Hersteller vor der eigentlichen Konformitätsbewertung durchgeführt werden müssen. Diese beinhalten im ersten Schritt die Definition, für welche Verwendung bzw. für welchen Gebrauch das Produkt bestimmt sein soll. Nimmt man eine Babyrassel als Beispielprodukt, so ließe sich diesbezüglich anführen, dass dieses Spielzeug zur Unterhaltung von Kleinkindern im Alter von 0 bis 4 Jahren bestimmt ist. Darüber hinaus müssen neben der Bestimmung des Verwendungsbereichs auch die technischen Merkmale des Produktes definiert und fixiert werden. Hier werden beispielsweise die Materialien, das Herstellungsverfahren oder auch Inhaltsstoffe festgelegt. Wurden alle notwendigen Informationen eindeutig bestimmt und festgehalten, folgt im nächsten Schritt die Erhebung der gültigen bzw. zuständigen Richtlinien, die den zuvor spezifizierten Eigenschaften des Produktes entsprechen. Sind diese Richtlinien erhoben und definiert, kann nun mit Hilfe ihrer das zulässige Konformitätsbewertungsverfahren bestimmt werden.

Der eigentliche Teil der Konformitätsbewertung beginnt mit dem folgenden Schritt. Aus den erhobenen und zuständigen Richtlinien werden zunächst die Anforderungen an das Produkt ermittelt und bewertet, die für den Entwicklungs- und Herstellungsprozess essentiell sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Sicherheit von Kinderspielzeug vor dem Hintergrund aktueller Rückrufaktionen und untersucht die Schutzfunktion der CE-Kennzeichnung.

2. Die CE–Kennzeichnung: Es werden die historischen Hintergründe, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie das Geltungsgebiet und die Kennzeichnungspflichten erläutert.

3. Konformitätsbewertungsverfahren: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe, erklärt die acht Module der Bewertung und beschreibt praxisnah den Prozess für Spielwaren.

4. Der Spielzeugmarkt in Deutschland: Dieser Abschnitt analysiert die Marktstruktur sowie die Abhängigkeit von Importen aus der Volksrepublik China und die Problematik unsicherer Produkte.

5. Fazit und Ausblick: Der Autor resümiert die Bedeutung der CE-Kennzeichnung als Instrument des Binnenmarktes und weist auf den Bedarf für strengere Kontrollen und eine Orientierung an freiwilligen Gütesiegeln hin.

Schlüsselwörter

CE-Kennzeichnung, Spielwareneinkauf, Konformitätsbewertungsverfahren, Spielzeugsicherheit, Produktsicherheit, Europäischer Binnenmarkt, Richtlinien, In-Verkehr-Bringer, Marktaufsicht, RAPEX, Mattel, Konformitätserklärung, Baumusterprüfung, Qualitätssicherung, Verbraucherschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der CE-Kennzeichnung auf Spielwaren und dient als Leitfaden für Berufseinsteiger im Spielwareneinkauf, um die Bedeutung und die rechtlichen Anforderungen an die Produktsicherheit zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Grundlagen der CE-Kennzeichnung, die Verantwortlichkeiten von Herstellern und Importeuren, die verschiedenen Konformitätsbewertungsmodule sowie die Marktsituation bei Spielzeugimporten in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein informatives Nachschlagewerk zu entwickeln, das dem Leser ermöglicht, die Bedeutung der CE-Kennzeichnung im Kontext der regulatorischen Anforderungen der EU praxisnah einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Es handelt sich um eine Seminararbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Behördeninformationen und Berichten zur Marktaufsicht basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt detailliert die Grundlagen der CE-Kennzeichnung, die Rollenverteilung im Inverkehrbringungsprozess, die Konformitätsbewertungsverfahren (Module A-H) und eine spezifische Betrachtung der Risiken und Importstatistiken des deutschen Spielzeugmarktes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind CE-Kennzeichnung, Spielzeugsicherheit, Konformitätsbewertung, Europäischer Binnenmarkt und Marktaufsicht.

Warum wird die CE-Kennzeichnung oft als „Reisepass“ für Produkte bezeichnet?

Sie gilt als Reisepass, da sie bescheinigt, dass ein Produkt den geltenden EU-Richtlinien entspricht und somit frei im europäischen Binnenmarkt gehandelt werden darf.

Welche Rolle spielt die Volksrepublik China auf dem deutschen Spielzeugmarkt?

China ist der bedeutendste Lieferant; ein Großteil der in Deutschland verkauften Spielwaren wird dort produziert, was jedoch auch eine erhöhte Relevanz bei RAPEX-Meldungen gefährlicher Produkte zur Folge hat.

Warum reicht die CE-Kennzeichnung allein für die Sicherheit manchmal nicht aus?

Da viele Produkte nur eine interne Überprüfung durchlaufen und die Kennzeichnung lediglich die Mindestanforderungen an Konformität bescheinigt, sind in der Praxis weiterhin Missbräuche und Sicherheitsdefizite zu verzeichnen.

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Details

Title
Die CE-Kennzeichnung
Subtitle
Ein Leitfaden für einen Berufseinsteiger im Spielwareneinkauf
College
Kiel University of Applied Sciences  (Wirtschaft)
Course
Einkauf und Logistik
Grade
2,0
Author
Markus Wittwer (Author)
Publication Year
2009
Pages
43
Catalog Number
V135708
ISBN (eBook)
9783640444038
ISBN (Book)
9783640444311
Language
German
Tags
CE-Kennzeichnung Leitfaden Berufseinsteiger Spielwareneinkauf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Wittwer (Author), 2009, Die CE-Kennzeichnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135708
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