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Der Hürdenlauf und die Vermittlung der Rhythmusschulung im Unterricht

Titel: Der Hürdenlauf und die Vermittlung der Rhythmusschulung im Unterricht

Seminararbeit , 2007 , 20 Seiten , Note: 2

Autor:in: Nicole Fürch (Autor:in)

Sport - Theorie und Praxis der Sportarten
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn man als Erwachsener auf den Sportunterricht in der Schule zurückblickt und dabei ganz speziell an die Sportart Leichtathletik denkt, dann fallen einem meistens die Disziplinen Laufen in Form von Sprints und Ausdauerläufen, Werfen von Schlagbällen, Springen in eine Sandgrube und eventuell noch Kugelstoßen ein. Diese Disziplinen wurden oft im Sommer unterrichtet, wobei den Abschluss der Sportart Leichtathletik das alljährlich stattfindende Sportfest bildete. Dabei trafen sich alle Schüler einer Schule auf einem Sportplatz und traten altersgerecht gegeneinander im Sprinten, Schlagballwurf, Weitsprung, Kugelstoßen und Ausdauerlauf an. Der Beste einer Altersklasse bekam am Ende eine Ehrenurkunde, aber damit alle Schüler für ihre Leistungen anerkannt wurden, gab es noch Sieger- und Teilnehmerurkunden.
Wenn man dann als Sportstudent an eine Universität kommt und alle Sportarten durchläuft, dann stellt man sehr schnell fest, dass man im Studium noch mehr Disziplinen als in der Schule zu bewältigen hat. So kommt zum Beispiel in der Leichtathletik der Hürdenlauf hinzu. Er zählt in der Leichtathletik zum Sprint, da der Sportler schnellstmöglich die zu überwindenden Hindernisse überlaufen muss. Oft stellt man sich dann als Sportstudent die Frage, warum man in der Schule nicht im Hürdenlauf unterrichtet wurde. Die Antwort auf diese Frage ist jedoch sehr leicht. In vielen Schulen ist es nicht möglich den Hürdenlauf zu üben, da entweder die materiellen Bedingungen fehlen, oft fehlen auch die räumlichen Bedingungen, zum Beispiel der angemessene Platz. Ein drittes Hindernis könnte auch der Sportlehrer selbst sein, da die Einführung des Hürdenlauf einen größeren Anspruch an die Lehrtätigkeit des Sportlehrers stellt als das Üben von weitspringen, laufen oder werfen.

Diese Arbeit wird zunächst theoretisch den Hürdenlauf behandeln und einen Überblick über Wettkampfbestimmungen, Technikmerkmale und Vermittlungsmethodik geben.
Im Anschluss soll eine Unterrichtsplanung für die Vermittlung der Rhythmusschulung Anregungen geben, wie man den Hürdenlauf mit einfachen Mitteln im Sportunterricht einführen kann, damit in Zukunft mehr Sportlehrer bestrebt sind, die Schüler umfassender auszubilden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte des Hürdenlaufs

3. Wettkampfbestimmungen

4. Phasenstruktur und Technikbeschreibung

4.1. Kurze Charakteristik des Hürdenlaufs

4.2. Leistungsvoraussetzungen für den Hürdenlauf

4.3. Geschwindigkeitsverlauf

4.4. Start und 1. Beschleunigungsabschnitt

4.4.1. Funktion

4.4.2. Bewegungsbeschreibung

4.5. Hürdenschritt

4.5.1. Funktion

4.5.2. Bewegungsbeschreibung

4.6. Zwischenhürdenlauf

4.6.1. Funktion

4.6.2. Bewegungsbeschreibung

4.7. Auslauf und 2. Beschleunigungsabschnitt

4.7.1. Funktion

4.7.2. Bewegungsbeschreibung

5. Methodik zur Vermittlung des Hürdenlaufs

5.1. Methodik in der Schule und im Grundlagentraining

5.2. Rhythmusschulung

5.3. Erlernen des Hürdenschritts

5.4. Beweglichkeit des Hürdenläufers

5.5. Methodische Reihe für Hürdenlauf

5.5.1. Hinführung zum Hürdenlauf

5.5.2. Entwicklung des Hürdenlaufs

5.6. Sicherheitsmaßnahmen

6. Unterrichtsentwurf zur Rhythmusschulung

6.1. Allgemeine Lernziele

6.2. Stundenziel

6.3. Stundenentwurf

6.4. Auswertung

7. Zusammenfassung

8. Literaturangabe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Grundlagen des Hürdenlaufs zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie das komplexe Bewegungsbild durch eine gezielte Rhythmusschulung im schulischen Sportunterricht erfolgreich vermittelt werden kann.

  • Phasenstruktur und technische Merkmale des Hürdenlaufs
  • Leistungsvoraussetzungen und koordinative Anforderungen
  • Methodische Vermittlungsansätze für die Schule
  • Sicherheitsrelevante Aspekte bei der Hindernisüberquerung
  • Praktischer Unterrichtsentwurf zur Rhythmusschulung

Auszug aus dem Buch

4.5.2. Bewegungsbeschreibung

Der Hürdenschritt lässt sich in drei Phasen unterteilen: die Vorbereitungsphase, welche den Abstoß vor der Hürde darstellt, die Hauptphase, welche die eigentliche Hürdenüberquerung darstellt, und die Endphase, also die Landung hinter der Hürde.

Vorbereitungsphase/Abstoß vor der Hürde Der Abstoß erfolgt weit vor der Hürde, dabei folgt beim Ballenaufsatz ein Abdruck nach vorn-oben. Das stark gebeugte Schwungbein schwingt schnell vorwärts-aufwärts. Der Oberschenkel überschreitet dabei die Horizontale und zur Gleichgewichtserhaltung schwingt der Gegenarm des Schwungbeins nach vorn. Das Becken und die Hüfte werden angehoben und die Schulterachse verläuft parallel zur Hürdenlatte. Schließlich erfolgt der Abdruck unter der vertikalen Projektion des Körperschwerpunkts.

Hauptphase/Hürdenüberquerung Während der Hürdenüberquerung finden eine Annäherung aller Körperteile und eine weite Rumpfvorbeuge statt, wodurch eine flache Körperschwerpunkt-Kurve erreicht wird. Es erfolgt eine Streckung des Schwungbeins. Das Nachziehbein wird verspätet und schnell seitlich abspreizend nach vorn gezogen. Danach wird synchron das Nachziehbein vorgebracht und das Schwungbein nieder gedrückt.

Endphase/Landung hinter der Hürde Nach der Hürdenüberquerung wird der Landedruck aufgefangen und es erfolgt eine Vorbereitung des Kraftstoßes für den nachfolgenden Sprintschritt. Danach sollte ein möglichst großer Laufschritt durch kräftiges Vorhochschwingen des gebeugten Nachziehbeins und eine aktive Hüftaufrichtung stattfinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Herausforderungen des Hürdenlaufs als Schulsportdisziplin und begründet die Notwendigkeit einer methodisch fundierten Einführung.

2. Geschichte des Hürdenlaufs: Zeichnet die historische Entwicklung von der Hindernisüberwindung in der Natur bis hin zur modernen Hürdentechnik nach.

3. Wettkampfbestimmungen: Bietet einen Überblick über internationale Standards, Maße und Disziplinen im Hürdensprint.

4. Phasenstruktur und Technikbeschreibung: Analysiert detailliert die biomechanischen Abläufe vom Start bis zum Zieleinlauf.

5. Methodik zur Vermittlung des Hürdenlaufs: Präsentiert pädagogische Konzepte zur Schulung von Rhythmus und Technik sowie Sicherheitsvorkehrungen für die Schule.

6. Unterrichtsentwurf zur Rhythmusschulung: Skizziert einen konkreten Stundenverlauf inklusive Lernzielen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

7. Zusammenfassung: Fasst die Eignung des Hürdenlaufs für den Sportunterricht zusammen und betont den spielerischen Einstieg.

8. Literaturangabe: Listet die verwendeten wissenschaftlichen Quellen auf.

Schlüsselwörter

Hürdenlauf, Rhythmusschulung, Sportunterricht, Leichtathletik, Technikbeschreibung, Phasenstruktur, Hindernisüberquerung, methodische Reihe, koordinative Fähigkeiten, Bewegungsablauf, Schulsport, Hürdenschritt, Sprint, Sicherheitsmaßnahmen, Unterrichtsplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktische Aufbereitung des Hürdenlaufs für den Schulsport, wobei ein besonderer Fokus auf der Rhythmusschulung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die technische Analyse der Hürdendisziplinen sowie praktische methodische Ansätze für Lehrkräfte, um Schüler sicher und spielerisch an diese Sportart heranzuführen.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch eine theoretische Fundierung und einen konkreten Unterrichtsentwurf aufzuzeigen, dass Hürdenlauf auch bei begrenzten materiellen Ressourcen ein wertvoller Bestandteil des Schulsports sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse technischer und didaktischer Grundlagen sowie der praktischen Erprobung und Auswertung eines Unterrichtsentwurfs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Technikbeschreibung der verschiedenen Bewegungsphasen und die methodische Vermittlung inklusive Sicherheitsaspekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Hürdenlauf, Rhythmusschulung, Sportunterricht, Technikbeschreibung und methodische Reihe.

Welche Rolle spielt die Rhythmusschulung laut Autor?

Sie gilt als essenzielle Grundlage, um die Hindernisse flüssig und ökonomisch zu überwinden, weshalb sie methodisch vor die reine Technikschulung gestellt werden sollte.

Wie werden Sicherheitsbedenken im Unterricht entkräftet?

Durch den Einsatz beweglicher, nachgiebiger Hindernisse und alternative Materialien wie Medizinbälle oder Kartons soll die Unfallgefahr minimiert und die Angst der Schüler abgebaut werden.

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Details

Titel
Der Hürdenlauf und die Vermittlung der Rhythmusschulung im Unterricht
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Institut für Sportwissenschaft)
Note
2
Autor
Nicole Fürch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V135583
ISBN (eBook)
9783640614233
ISBN (Buch)
9783640614349
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport Sportunterricht Sportpraxis Leichtathletik Hürdenlauf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicole Fürch (Autor:in), 2007, Der Hürdenlauf und die Vermittlung der Rhythmusschulung im Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135583
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Leseprobe aus  20  Seiten
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