In dieser Hausarbeit wird der Fragestellung auf den Grund gegangen, wie Emotionen auf Basis des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus entstehen.
Nachdem zu Beginn die Bezeichnung "Emotion" genauer definiert wird, geht die Autorin im zweiten Kapitel näher auf deren motivierende Funktion ein. In diesem Kontext werden ursächliche physiologische Abläufe und der Zusammenhang zwischen Motivation und Emotion geschildert. Im Anschluss wird ein Einblick in die Merkmale der kognitiven Emotionstheorien gegeben. Durch eine Erläuterung des Modells nach Lazarus werden daraufhin die Erkenntnisse der vorangehenden Abschnitte vereint. Anhand einer abschließenden Diskussion wird die Darlegung der einzelnen Themen abgerundet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Emotionsbegriff
- Motivationale Komponente von Emotionen
- Kognitive Emotionstheorien
- Transaktionales Stressmodell nach Lazarus
- Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Entstehung von Emotionen, speziell im Kontext des Transaktionalen Stressmodells nach Lazarus. Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis für die Entstehung von Emotionen zu entwickeln und das Modell von Lazarus als Erklärungsansatz zu beleuchten.
- Definition des Begriffs "Emotion"
- Die Rolle von Emotionen im Hinblick auf Motivation und Verhalten
- Kognitive Emotionstheorien als theoretischer Hintergrund
- Das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus als Erklärung für die Entstehung von Emotionen
- Diskussion der Kernaussagen des Modells
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Relevanz der Emotionen für das Verständnis des menschlichen Verhaltens heraus und erläutert die Fragestellung der Hausarbeit. Der Fokus liegt auf der Entstehung von Emotionen im Rahmen des Transaktionalen Stressmodells nach Lazarus.
Emotionsbegriff
Dieses Kapitel beleuchtet den Begriff "Emotion" und bietet eine Definition. Es wird zudem auf die Klassifikation von Emotionen und deren Abgrenzung von Gefühlen eingegangen.
Motivationale Komponente von Emotionen
Das Kapitel behandelt die Beziehung zwischen Emotionen und Motivation. Die Rolle von Emotionen als Handlungsdispositionen wird erklärt, sowie die physiologischen Prozesse, die mit emotionaler Erregung einhergehen.
Kognitive Emotionstheorien
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über kognitive Emotionstheorien, welche die Bedeutung von kognitiven Bewertungen für die Entstehung von Emotionen hervorheben.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Emotion, Emotionstheorien, Transaktionales Stressmodell, Lazarus, Motivation, kognitive Bewertung, Stress, appraisal, coping.
Häufig gestellte Fragen
Wie entstehen Emotionen nach dem Modell von Lazarus?
Emotionen entstehen durch kognitive Bewertungsprozesse (Appraisal), bei denen eine Situation in Bezug auf das eigene Wohlergehen eingeschätzt wird.
Was ist der Unterschied zwischen primärer und sekundärer Bewertung?
Die primäre Bewertung prüft, ob eine Situation relevant oder bedrohlich ist. Die sekundäre Bewertung analysiert die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten (Coping).
Welche Rolle spielt die Motivation bei Emotionen?
Emotionen haben eine motivierende Funktion; sie dienen als Handlungsdispositionen, die uns dazu bewegen, auf Umweltreize zu reagieren.
Was versteht man unter "Coping" im Stressmodell?
Coping umfasst die Bemühungen, Belastungen zu bewältigen. Man unterscheidet zwischen problemorientiertem Coping (Lösung des Problems) und emotionsorientiertem Coping (Umgang mit den Gefühlen).
Warum sind kognitive Emotionstheorien wichtig?
Sie zeigen, dass nicht das Ereignis selbst, sondern unsere Interpretation des Ereignisses bestimmt, welche Emotion wir empfinden.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Entstehung von Emotionen am Beispiel des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1355231