Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, womit sich Menschen am Arbeitsplatz identifizieren und ob dabei ein Zusammenhang zwischen Generationen und deren Prägung besteht. Dafür sollen diese Fragen beantwortet werden: Mit welchen Merkmalen identifizieren sich Menschen am Arbeitsplatz? Wie verändern sich ihre Ansichten je nach Alter? Welche Zuschreibungen geben sich die Befragten im Vergleich zu den vorherrschenden Generationenzuschreibungen selbst?
Die Arbeit nähert sich dabei diesen Fragestellungen mit der Gegenüberstellung der Generationentheorie von Mannheim und der Theorie der Sozialen Identitäten von Henri Tajfel und John Turner. Zudem wurde eine quantitative Befragung innerhalb eines kommunalen Unternehmens durchgeführt. Dabei wurden die Beschäftigten in vier Altersgruppen entsprechend ihrer Generationen unterteilt, um die jeweiligen Generationenzuschreibungen mittels Selbsteinschätzung zu überprüfen. Zusätzlich wurden weitere organisationale Faktoren zur Herausbildung der sozialen Identität erfragt.
Das Ergebnis der Arbeit soll zur Erkenntnis bezüglich der Sinnhaftigkeit eines Generationenmanagements beitragen und daraus weitere Handlungsimpulse insbesondere für Organisationen setzen. Die Forschungsarbeit zeigt sich insofern relevant als das sie eine verlässliche Positionierung zur aktuellen Debatte im Thema Generationenmanagement geben kann und damit richtungsweisend für eine personalstrategische Ausrichtung jeder Organisation ist.
Inhaltsverzeichnis
- Abstrakt
- Verzeichnisse
- Abbildungsverzeichnis
- Verzeichnis der Abkürzungen
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielstellung der Arbeit
- Aufbau und Vorgehensweise
- Hinführung und Begriffsbestimmung
- Soziale Kategorisierung und Stereotypisierung
- Einstellung und Verhalten
- Identität
- Selbstkonzept
- Soziale Identität
- Dimensionen der Vielfalt
- Generationen
- Charakteristik der Generationen in der heutigen Arbeitswelt
- Generationenmanagement
- Relevante Theorien und Stand der Forschung
- Theorie der Generationen
- Theorie der sozialen Identität
- Zusammenführung der Theorien
- Unternehmensvorstellung
- Methodik
- Durchführung
- Datenauswertung
- Diskussion
- Handlungsempfehlung
- Fazit und Ausblick
- Literaturverzeichnis
- Anhänge
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Masterarbeit befasst sich mit dem Generationenmanagement als strategischem HR-Instrument und analysiert dessen Relevanz für die Leipziger Stadtwerke Gruppe. Es wird untersucht, inwiefern die gängigen Generationenzuschreibungen zutreffend sind und ob sie zur Individualität der Beschäftigten passen. Die Arbeit analysiert die Identifikationsmöglichkeiten von Menschen am Arbeitsplatz und untersucht, wie sich Einstellungen und Verhaltensweisen je nach Altersgruppe verändern.
- Zusammenhang zwischen Generationen und deren Prägung
- Identifikationsmöglichkeiten von Menschen am Arbeitsplatz
- Einfluss des Alters auf Einstellungen und Verhaltensweisen
- Kritik an konventionellen Ansätzen des Generationenmanagements
- Handlungsbedarfe für das Diversitätsmanagement der Leipziger Stadtwerke Gruppe
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit dar, die sich mit der Frage beschäftigt, ob Generationenmanagement ein Erfolgsbringer oder eine Erfolgsbremse ist. Die Arbeit zielt darauf ab, Zusammenhänge zwischen Generationen und deren Prägung zu untersuchen sowie Erkenntnisse über die Identifizierungsmöglichkeiten von Menschen am Arbeitsplatz zu gewinnen.
Kapitel 2 führt in die Thematik ein und definiert die wichtigsten Begriffe. Dabei werden Themen wie soziale Kategorisierung, Stereotypisierung, Einstellung und Verhalten sowie Identität behandelt. Die Arbeit betrachtet die verschiedenen Dimensionen der Vielfalt und analysiert die Charakteristika der Generationen in der heutigen Arbeitswelt. Des Weiteren wird das Generationenmanagement als HR-Instrument vorgestellt.
Kapitel 3 behandelt relevante Theorien und den Stand der Forschung zu den Themen Generationen und soziale Identität. Es wird untersucht, wie die Theorie der Generationen und die Theorie der sozialen Identität zusammenhängen. Die Arbeit analysiert die Auswirkungen dieser Theorien auf das Generationenmanagement.
Kapitel 4 stellt die Leipziger Stadtwerke Gruppe als Untersuchungsobjekt vor. Die Arbeit beschreibt die Unternehmenskultur und die relevanten HR-Strategien.
Kapitel 5 beschreibt die Methodik der Arbeit. Es wird die Durchführung der quantitativen Befragung innerhalb der Beschäftigten der Leipziger Stadtwerke Gruppe erläutert. Des Weiteren werden die Methoden der Datenauswertung vorgestellt.
Kapitel 6 diskutiert die Ergebnisse der Befragung. Es wird analysiert, inwiefern die Befragungsergebnisse die gängigen Generationenzuschreibungen bestätigen oder widerlegen.
Kapitel 7 entwickelt Handlungsempfehlungen für die Leipziger Stadtwerke Gruppe. Die Arbeit geht auf das Diversitätsmanagement ein und zeigt auf, wie die Erkenntnisse aus der Arbeit in die Praxis umgesetzt werden können.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Generationen, soziale Identität, Organisation, Generationenmanagement, Einstellung, Verhalten und soziale Kategorisierung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel von Generationenmanagement?
Ziel ist es, die Zusammenarbeit verschiedener Altersgruppen im Unternehmen zu optimieren und Strategien zu entwickeln, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Generationen gerecht werden.
Sind Generationenzuschreibungen (z.B. Gen Z, Millennials) immer zutreffend?
Die Arbeit kritisiert konventionelle Zuschreibungen und prüft mittels Selbsteinschätzung, inwieweit diese Stereotype tatsächlich zur individuellen Identität der Beschäftigten passen.
Welche Rolle spielt die Theorie der sozialen Identität?
Nach Tajfel und Turner identifizieren sich Menschen über Gruppenmerkmale. Die Arbeit untersucht, ob das Alter ein solches zentrales Identifikationsmerkmal am Arbeitsplatz ist.
Wie verändern sich Einstellungen mit dem Alter?
Die Untersuchung analysiert, ob Werte wie Arbeitsmotivation, Sicherheitsbedürfnis oder Flexibilität signifikant zwischen den verschiedenen Alterskohorten variieren.
Was sind die Handlungsempfehlungen für Unternehmen?
Organisationen sollten ein individuelleres Diversitätsmanagement fördern, statt sich rein auf pauschale Generationenmodelle zu verlassen, um die Mitarbeiterbindung zu stärken.
Welches Unternehmen wurde in der Studie untersucht?
Die quantitative Befragung wurde innerhalb der Leipziger Stadtwerke Gruppe durchgeführt, um praxisnahe Daten für ein kommunales Unternehmen zu gewinnen.
- Quote paper
- Denise Fischer (Author), 2022, Das Generationenmanagement. Was die Generation über die Einstellung der Beschäftigten verrät, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353809