Das vorliegende Skript beinhaltet die gesetzlichen Bestimmungen sowie eine Wiederholung des prüfungsrelevanten Stoffes für angehende Pharmazeutisch Kaufmännische AssistentInnen (PKA), welche sich im Rahmen eines Lehrgangs zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung den relevanten Lernstoff des Pflichtfaches kaufmännische Grundlagen aneignen oder vertiefen möchten. Circa 150 Übungen und Musterlösungen bieten eine optimale Vorbereitung für die bevorstehende Prüfung.
Zur erweiterten Zielgruppe dieser Arbeit gehören Lehrende, die kaufmännische Grundlagen zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung Pharmazeutisch Kaufmännische/r AssistentIn unterrichten sowie Personen mit Praxis ohne abgeschlossene Ausbildung und Personen mit erfolgreich abgeschlossener Lehrabschlussprüfung in einem artverwandten kaufmännischen Lehrberuf (Bankkaufmann/-frau, Bürokaufmann/-frau, Chemielabortechnik, Drogist/-in, Einzelhandels-, Großhandelskaufmann/-frau, Hotel- und Gastgewerbeassistent/-in). Auch Lehrlinge im letzten Lehrjahr, die vor der Lehrabschlussprüfung stehen und sich intensiv auf diese vorbereiten möchten, können die enthaltenen Informationen nutzen.
Aus dem Inhalt:
Tipps und Grundlagenwiederholung
Preisberechnung
Umwandlung von Brüchen
Kassenkontrolle
Verteilungsrechnung
Valuten- und Devisenrechnung
Zinsrechnung
Schlussrechnungen
Prozentrechnung:
Einführung in die Kostenrechnung
Kalkulationen
Einführung in die Buchführung
Verbuchung von Geschäftsfällen
Erfolgreiche Kommunikation
Der Kaufvertrag
die Zahlung
Anhang
Übungsübersicht
Beispielhafter Stoffverteilungsplan
Lösungen Übungsbeispiele
Inhaltsverzeichnis
1 VORWORT
2 TIPPS UND GRUNDLAGENWIEDERHOLUNG
2.1 TIPPS
2.2 RUNDEN
2.3 KOPFRECHNEN
2.3.1 ADDIEREN
2.3.2 SUBTRAHIEREN
2.3.3 MULTIPLIZIEREN
2.3.4 DIVIDIEREN
2.4 GESETZLICHE MAßEINHEITEN
2.4.1 LÄNGENMAßE
2.4.2 FLÄCHENINHALTE
2.4.3 RAUMINHALTE
2.4.4 HOHLMAßE
2.4.5 MASSE (GEWICHT)
3 PREISBERECHNUNG
4 UMWANDLUNG VON BRÜCHEN
5 KASSENKONTROLLE
6 VERTEILUNGSRECHNUNG
7 VALUTEN- UND DEVISENRECHNUNG
7.1 KURSARTEN:
7.2 UMRECHNUNG VON EURO IN FREMDE WÄHRUNG
7.3 UMRECHNUNG VON FREMDWÄHRUNGEN IN EURO
8 ZINSRECHNUNG
9 SCHLUSSRECHNUNGEN
9.1 EINFACHE SCHLUSSRECHNUNG
9.2 DIE ZUSAMMENGESETZT SCHLUSSRECHNUNG
10 PROZENTRECHNUNG:
10.1 PROZENTRECHNUNG VON HUNDERT
10.1.1 BERECHNUNG DES PROZENTWERTES (P)
10.1.2 BERECHNUNG DES VERMEHRTEN GRUNDWERTES (G+P)
10.1.3 BERECHNUNG DES VERMINDERTEN GRUNDWERTES (G – P)
10.1.4 BERECHNUNG DES GRUNDWERTES (G)
10.1.5 BERECHNUNG DES PROZENTSATZES (P)
10.2 PROZENTRECHNUNG AUF HUNDERT
10.2.1 BERECHNUNG DES PROZENTWERTES (P)
10.2.2 BERECHNUNG DES GRUNDWERTES (G)
10.2.3 BERECHNUNG DES PROZENTSATZES (P)
10.3 PROZENTRECHNUNG IN HUNDERT
10.3.1 BERECHNUNG DES PROZENTWERTES (P)
10.3.2 BERECHNUNG DES GRUNDWERTES (G)
10.3.3 BERECHNUNG DES PROZENTSATZES (P)
11 EINFÜHRUNG IN DIE KOSTENRECHNUNG
11.1 BEGRIFF DER KOSTENRECHNUNG
11.2 AUFGABE DER KOSTENRECHNUNG
11.3 ARTEN DER KOSTENRECHNUNG
11.4 KOSTENARTENRECHNUNG
11.5 KOSTENSTELLENRECHNUNG
11.6 KOSTENTRÄGERRECHNUNG
12 KALKULATIONEN
12.1 BEZUGSKALKULATION
12.2 ABSATZKALKULATION
13 EINFÜHRUNG IN DIE BUCHFÜHRUNG
13.1 THEORIE BUCHFÜHRUNG
13.1.1 EINIGE GRUNDBEGRIFFE DER BUCHFÜHRUNG
13.1.2 ZWECKE DER BUCHFÜHRUNG
13.1.3 RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER BUCHFÜHRUNG
13.1.4 WER MACHT (DOPPELTE) BUCHFÜHRUNG
13.1.5 SYSTEM DER DOPPELTEN BUCHFÜHRUNG
13.1.6 DER KONTENPLAN
13.1.6.1 Bestandskonten
13.1.6.2 Ertragskonten
13.1.7 EINTEILUNG DER BELEGE
13.1.8 FORMVORSCHRIFTEN FÜR DIE FÜHRUNG VON BÜCHERN BZW. KONTEN
13.1.9 FOLGEN EINER NICHT ORDNUNGSGEMÄßEN BUCHFÜHRUNG
13.1.10 DIE INVENTUR
14 VERBUCHUNG VON GESCHÄFTSFÄLLEN
14.1 DER BUCHUNGSSATZ
14.2 BEHANDLUNG DER UMSATZSTEUER
14.3 BUCHUNGSSÄTZE/VERBUCHUNG LFD. GESCHÄFTSFÄLLE
14.3.1 WARENEINKÄUFE
14.3.2 WARENVERKÄUFE
14.3.3 PRIVATENTNAHMEN
14.3.4 VERBUCHUNG VON WARENRÜCKSENDUNGEN
14.3.5 VERBUCHUNG VON BEZUGSKOSTEN
14.3.6 VERBUCHUNG VON VERSANDKOSTEN
14.3.7 VERBUCHUNG VON RABATTEN
14.3.8 VERBUCHUNG VON SONSTIGEM MATERIAL
14.3.9 VERBUCHUNG VON MAHNSPESEN
14.3.10 VERBUCHUNG VON VERZUGSZINSEN
14.3.11 VERBUCHUNG VON SKONTI
14.3.12 VERBUCHUNG VON LÖHNEN UND GEHÄLTERN
15 ERFOLGREICHE KOMMUNIKATION
15.1 MÜNDLICHE VERSTÄNDIGUNG
15.2 SCHRIFTLICHE VERSTÄNDIGUNG
15.2.1.1 Der Geschäftsbrief
15.2.1.2 (Tele)Fax
15.2.1.3 Die Kurzmitteilung
15.2.1.4 E-Mail
15.3 DAS 4-OHREN-MODELL (FÜR INTERESSIERTE)
15.3.1 MIT 4 SCHNÄBELN SPRECHEN
15.3.2 MIT 4 OHREN EMPFANGEN
15.3.3 EINIGE URSACHEN FÜR EMPFANGSFEHLER
16 DER KAUFVERTRAG
16.1 WAS IST EIN KAUFVERTRAG?
16.2 GESETZLICHE GRUNDLAGEN VON KAUFVERTRÄGEN
16.3 BESTIMMUNGEN FÜR DAS ZUSTANDEKOMMEN VON KAUFVERTRÄGEN
16.3.1 IN WELCHER FORM WIRD DER KAUFVERTRAG ABGESCHLOSSEN?
16.3.2 WER DARF EINEN KAUFVERTRAG ABSCHLIEßEN?
16.4 DER INHALT VON KAUFVERTRÄGEN
16.5 DIE ABWICKLUNG VON KAUFVERTRÄGEN
16.5.1 DIE ANBAHNUNG DES KAUFVERTRAGES
16.5.2 DER ABSCHLUSS DES KAUFVERTRAGES
16.5.3 DIE ORDNUNGSGEMÄßE ERFÜLLUNG DES KAUFVERTRAGES
16.5.4 DIE LIEFERUNG
16.5.5 DIE RECHNUNG (FAKTURA)
16.5.6 DIE ANNAHME DER WARE DURCH DEN KÄUFER
16.5.7 DIE ZAHLUNG
16.5.8 DIE VERTRAGSWIDRIGE ERFÜLLUNG DES KAUFVERTRAGES
16.5.8.1 Lieferung mangelhafter Ware
16.5.8.2 Der Lieferverzug
16.5.8.3 Der Annahmeverzug
16.5.8.4 Zahlungsverzug
17 DIE ZAHLUNG
17.1 BARZAHLUNG
17.2 HALBBARE ZAHLUNG
17.3 BARGELDLOSE ZAHLUNG
Zielsetzung & Themen
Dieses Skriptum dient der fundierten Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung für Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenten (PKA). Ziel ist die Vermittlung und Wiederholung kaufmännischer Grundbegriffe sowie die Anleitung zur Durchführung gängiger Geschäftsfälle, die in einer Apothekenpraxis relevant sind.
- Kaufmännisches Rechnen: Grundlagen, Prozent- und Zinsrechnungen sowie Schlussrechnungen.
- Kostenrechnung: Einführung in die Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung.
- Kalkulationswesen: Progressive und retrograde Preisberechnung für Einkauf und Verkauf.
- Buchführung: Grundlagen der doppelten Buchhaltung, Kontenpläne und Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen.
- Betriebswirtschaftliche Kommunikation & Recht: Erfolgreiche Kommunikation im Geschäftsalltag sowie Grundlagen des Kaufvertragsrechts.
Auszug aus dem Buch
15.3.1 Mit 4 Schnäbeln sprechen
Zunächst enthält die Nachricht eine Sachinformation. Im Beispiel erfahren wir, dass der Schüler nie seine Hausübung macht. Immer wenn es „um die Sache“ geht, steht diese Seite der Nachricht im Vordergrund – oder sollte es zumindest. (vgl. Schulz v. Thun, S. 26). Zwei wesentliche Themen und Ziele, um kommunikationspyschologische Problemen so gut als möglich auszuweichen, sind Sachlichkeit und Verständlichkeit.
„Sachlichkeit ist erreicht, wenn die Verständigung auf der Sach-Ebene weiterkommt, ohne dass die Begleitbotschaften auf den anderen 3 Seiten der Nachricht störend die Oberhand gewinnen.“ Schulz v. Thun hebt hervor dass es „hierzulande zu den ungeübtesten Fähigkeiten gehöre, eine Sachkontroverse ohne Feindseligkeiten und Herabsetzungen auf der Beziehungsebene zu führen. Der Meinungsgegner wird als Feind und lästiges Übel erlebt und entsprechend behandelt“ (Schulz v. Thun, S.129)
Was ist Verständlichkeit? „Es ist eine Eigenschaft von Informationstexten, die in 4 Bereiche zerfällt. Diese so genannten Verständlichmacher sind Einfachheit, Gliederung – Ordnung, Kürze Prägnanz und zusätzliche Stimulanz.“(Schulz v. Thun, S. 140) Demnach sollte eine Nachricht frei von verschachtelten Sätzen, Fremd und Fachwörtern sein (Einfachheit) und zwischen den einzelnen Sätzen sollte ein Zusammenhang erkennbar sein (Ordnung). Zudem sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht Nebensächliches aufgreifen, was den Empfänger nur überfordert und verwirrt (Kürze). Vor allem im Unterricht ist dieser Punkt sehr wichtig, denn häufig sind Schüler mit weitschweifigen Texten überfordert, verlieren die Aufnahmefähigkeit, woraus dann Unaufmerksamkeit und Unruhe entsteht. Schlussendlich ist es auch noch von großer Bedeutung einen Text durch die Art der Darstellung interessant und anregend machen zu können (Stimulanz). Es zielt darauf ab, den Spaß am Lernen zu fördern und den Empfänger auch gefühlsmäßig anzusprechen. (vgl. Schulz v. Thun, S.142ff)
Zusammenfassung der Kapitel
1 VORWORT: Einleitung in den Lehrgang für PKA und Definition der Schwerpunkte Rechnen, Kostenrechnung und Buchführung.
2 TIPPS UND GRUNDLAGENWIEDERHOLUNG: Auffrischung mathematischer Basisfertigkeiten wie Runden, Kopfrechnen und gesetzliche Maßeinheiten.
3 PREISBERECHNUNG: Anleitung zur Berechnung von Gesamtpreisen und Einzelpreisen in der täglichen Praxis.
4 UMWANDLUNG VON BRÜCHEN: Erläuterung der rechnerischen Umwandlung von Brüchen in Dezimalzahlen für den kaufmännischen Gebrauch.
5 KASSENKONTROLLE: Verfahren zur Überprüfung des Kassen-Istbestands gegenüber dem Sollbestand inklusive der Berechnung von Manko oder Überschuss.
6 VERTEILUNGSRECHNUNG: Methoden zur anteilsmäßigen Verteilung von Bezugsspesen auf einzelne Waren.
7 VALUTEN- UND DEVISENRECHNUNG: Grundlagen der Währungsumrechnung unter Berücksichtigung von Geld- und Briefkursen sowie Bankspesen.
8 ZINSRECHNUNG: Mathematische Verfahren zur Zinsberechnung für Tage, Monate und Jahre unter Anwendung der Zinsformeln.
9 SCHLUSSRECHNUNGEN: Einführung in den Dreisatz (einfach und zusammengesetzt) zur Lösung von Mengen- und Zeitproblemen.
10 PROZENTRECHNUNG:: Detaillierte Darstellung der drei Arten der Prozentrechnung (v.h., a.h., i.h.) mit praxisnahen Formeln.
11 EINFÜHRUNG IN DIE KOSTENRECHNUNG: Definition und Aufgaben der Kostenrechnung sowie Abgrenzung der Kostenstufen.
12 KALKULATIONEN: Schemata für die progressive und retrograde Kalkulation im Bezugs- und Absatzgeschäft.
13 EINFÜHRUNG IN DIE BUCHFÜHRUNG: Vermittlung theoretischer Grundlagen der doppelten Buchführung, Kontenpläne und Inventurvorgänge.
14 VERBUCHUNG VON GESCHÄFTSFÄLLEN: Praktische Anleitungen zur Kontierung laufender Buchungen wie Warenbewegungen, Lohnverrechnung und Steuern.
15 ERFOLGREICHE KOMMUNIKATION: Grundlagen der mündlichen und schriftlichen Geschäftskommunikation sowie theoretisches Modell zur Konfliktvermeidung (4-Ohren-Modell).
16 DER KAUFVERTRAG: Rechtliche Rahmenbedingungen, Zustandekommen und Abwicklung von Kaufverträgen inklusive Liefer- und Zahlungsstörungen.
17 DIE ZAHLUNG: Übersicht der Zahlungsformen von Barzahlung bis zum bargeldlosen Zahlungsverkehr.
Schlüsselwörter
PKA, Kaufmännisches Rechnen, Prozentrechnung, Zinsrechnung, Kostenrechnung, Kalkulation, Buchführung, Buchungssatz, Umsatzsteuer, Kommunikation, 4-Ohren-Modell, Kaufvertrag, Warenwirtschaft, Zahlungsverkehr, Inventur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Skriptum grundsätzlich?
Das Skriptum vermittelt PKA-Lehrlingen essenzielle kaufmännische Grundbegriffe und praktische Anwendungen für den Arbeitsalltag in der Apotheke.
Welche Themenbereiche stehen im Fokus?
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig kaufmännisches Rechnen, die Kostenrechnung inklusive Kalkulation, buchhalterische Vorgänge sowie Grundlagen der Kommunikation und Vertragsabwicklung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die gezielte Vorbereitung der Teilnehmer auf die theoretischen und praktischen Anforderungen der Lehrabschlussprüfung.
Welche wissenschaftliche bzw. rechnerische Methode wird verwendet?
Es werden klassische kaufmännische Methoden verwendet, insbesondere der Dreisatz, die Prozent- und Zinsrechnung, sowie bilanzielle Buchführungssysteme und standardisierte Kalkulationsschemata.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl mathematische Grundlagen als auch spezifische kaufmännische Prozesse wie die Kassenkontrolle, Verteilungsrechnung, Buchungssätze für Geschäftsfälle und rechtliche Aspekte von Kaufverträgen detailliert beschrieben.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Dokument?
Wichtige Begriffe sind unter anderem PKA, Kontierung, Absatzkalkulation, doppelte Buchführung, Schlussrechnung, Vorsteuer und das 4-Ohren-Modell.
Wie werden Rabatte und Skonti buchhalterisch behandelt?
Das Skriptum unterscheidet bei Rabatten zwischen sofort gewährten (direkte Preisminderung in der Rechnung) und nachträglich gewährten Rabatten sowie bei Skonti zwischen Kunden- und Lieferantenskonti mit entsprechenden Korrekturbuchungen der Umsatz- bzw. Vorsteuer.
Wie unterscheidet sich die progressive von der retrograden Kalkulation?
Die progressive Kalkulation rechnet vom Einstandspreis ausgehend nach unten zum Verkaufspreis, während die retrograde Kalkulation vom gewünschten Zielpreis ausgehend nach oben rechnet, um den maximalen Einkaufspreis zu bestimmen.
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- MMag. Christoph Schreder (Author), 2009, Kaufmännische Grundlagen für Pharmazeutisch Kaufmännische/r Assistent/in, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135372