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Reduzierung des Lebensmittelabfalls mit "Too Good To Go". Am Beispiel von vier Gastronomen

Title: Reduzierung des Lebensmittelabfalls mit "Too Good To Go". Am Beispiel von vier Gastronomen

Bachelor Thesis , 2022 , 61 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Charlotte Walter (Author)

Politics - Environmental Policy
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Das Ziel der Forschungsarbeit ist es, herauszufinden, welchen Einfluss die App TGTG auf die Reduzierung von Lebensmittelabfällen in vier Gastronomiebetrieben hat. Ebenso wird der Frage nachgegangen, welche Gründe die Gastronomen/Gastronominnen für die App-Nutzung haben. Darüber hinaus soll das Konzept der App kritisch betrachtet und in Zusammenhang mit weiteren positiven Aspekten der interviewten Personen diskutiert werden.

Während weltweit 931 Mio Tonnen (t) Lebensmittel entsorgt werden, leiden laut der Food and Agricultural Organization of the United Nations (FAO) 770 Mio (Mio.) Menschen auf der Welt an Hunger. Allein in Deutschland sind es etwa 12 Mio. t. Dabei wäre es heute schon möglich, die gesamte Weltbevölkerung durch die Erzeugnisse der globalen Landwirtschaft zu ernähren. Doch in der Praxis sieht es anders aus. Entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette entstehen große Mengen an Lebensmittelverlusten und -abfall. Die Ursache für die Lebensmittelverschwendung unterscheidet sich je nach Sektor.

Es gibt bereits einige Foodsharing-Apps, die zum Ziel haben, die Lebensmittelverschwendung an unterschiedlichen Stellen der Lebensmittelwertschöpfungskette zu reduzieren. Eine der ersten Foodsharing-Plattformen war Foodsharing e.V. auf dessen Prinzip viele Foodsharing-Apps basieren. Eine dieser Apps ist "Too Good To Go" (TGTG), welche im April 2019 mit dem Bundespreis "Zu gut für die Tonne" in der Kategorie Digitalisierung ausgezeichnet wurde. Diese Foodsharing-App hilft bei der Verteilung von Lebensmitteln und vernetzt die Gastronomiebetriebe bzw. den Einzelhandel mit den Verbrauchern/Verbraucherinnen. Die App fokussiert sich demnach darauf, die Lebensmittelabfälle in den Zweigen der Gastronomie und dem Handel innerhalb der Lebensmittelwertschöpfungskette zu reduzieren. Überproduzierte Lebensmittel oder falsch zubereitete Gerichte können für einen geringen Preis vor Ort abgeholt werden. Die TGTG GmbH hat bereits in vielen Ländern Unternehmen, mit denen sie kooperieren. Folglich stellt sich die Frage danach, welchen Einfluss die Foodsharing-App TGTG tatsächlich auf das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Vorgehensweise

1.4 Aufbau der Bachelorarbeit

2 Forschungsstand

3 Theoretischer Hintergrund

3.1 Grundlegende Begriffsdefinitionen

3.2 Überblick über Lebensmittelverschwendung in Deutschland entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette mit Ursachen

3.3 Folgen der Lebensmittelverschwendung

3.5 Das Konzept Foodsharing

3.6 Foodsharing-Apps

3.7 Foodsharing-App Too Good To Go

4 Methodik

4.1 Methoden- und Stichprobenauswahl

4.2 Methodendurchführung Literaturrecherche

4.3 Methodendurchführung qualitative Forschung

5 Ergebnisdarstellung

6 Diskussion

6.1 Diskussion der Ergebnisse

6.1.1 Einfluss auf die Reduzierung des Lebensmittelabfalls

6.1.2 Gründe der Gastronomen/Gastronominnen

6.1.3 Negative und positive Aspekte des Konzepts

6.1.4 Schlussfolgerung: TGTG als Maßnahme gegen Lebensmittelabfall

6.2 Limitationen der Arbeit

6.3 Fehlerbetrachtung

7 Fazit

8 Zusammenfassung

9 Summary

Zielsetzung & Themen

Ziel der Bachelorarbeit ist es, den Einfluss der Foodsharing-App "Too Good To Go" (TGTG) auf die Reduzierung von Lebensmittelabfällen in vier ausgewählten Gastronomiebetrieben in Deutschland zu untersuchen und die Beweggründe der Gastronomen für die Nutzung der App sowie kritische Aspekte des Konzepts zu analysieren.

  • Analyse der Wirksamkeit von TGTG hinsichtlich der Lebensmittelabfallreduzierung
  • Erforschung der Motivation und Gründe für Gastronomen, TGTG zu nutzen
  • Kritische Beleuchtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte
  • Qualitative Untersuchung mittels Experteninterviews
  • Einordnung in den theoretischen Kontext der Lebensmittelwertschöpfungskette

Auszug aus dem Buch

3.7 Foodsharing-App Too Good To Go

Das Unternehmen TGTG wurde im Jahr 2015 von Brian Christensen, Thomas Bjorn Momsen, Stian Olesen, Klaus Bagge Pedersen und Adam Sigbrand in Dänemark gegründet. Der Hauptsitz des global agierenden Unternehmens liegt in Kopenhagen. Der Ursprung des Konzeptes lag im Retten von übriggebliebenem Essen von Buffets. Diese Idee blieb im Grunde dieselbe und wurde auf Lebensmittelbereiche ausgeweitet.

Aktuell ist die App in 17 Ländern aktiv. Weltweit sind es bereits 52,9 Mio. Nutzer/Nutzerinnen und 120 Mio. gerettete Mahlzeiten. Werden die Zahlen in Deutschland betrachtet, verwenden 6,8 Mio. Menschen die App und haben dabei 12 Mio. Gerichte über die App bestellt. Die App hat bereits 12 625 Partnerläden, die in ganz Deutschland verteilt sind (Stand Februar 2022).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der weltweiten Lebensmittelverschwendung ein, stellt die Relevanz der Agenda 2030 sowie das Ziel 12.3 dar und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2 Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über bestehende Studien zur Lebensmittelverschwendung entlang der Wertschöpfungskette und beleuchtet erste Untersuchungen zur App TGTG.

3 Theoretischer Hintergrund: Hier werden grundlegende Begriffe wie Lebensmittelverluste, -abfälle und -verschwendung definiert sowie das Konzept von Foodsharing und die Funktionsweise der App TGTG im Detail erläutert.

4 Methodik: Das Kapitel beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Auswahl der Stichprobe von vier Gastronomiebetrieben sowie die Vorgehensweise bei der Literaturrecherche und der inhaltlichen Auswertung der Experteninterviews.

5 Ergebnisdarstellung: In diesem Teil werden die aus den Interviews gewonnenen Daten systematisch nach den Hauptkategorien App-Nutzung, Einfluss auf die Lebensmittelverschwendung sowie negative und positive Aspekte gegliedert und präsentiert.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch diskutiert, der Einfluss der App bemessen, Limitationen aufgezeigt und eine Schlussfolgerung hinsichtlich der Eignung von TGTG als Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung gezogen.

7 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und beantwortet abschließend die zentrale Forschungsfrage der Arbeit basierend auf den vorangegangenen Analysen.

Schlüsselwörter

Lebensmittelverschwendung, Lebensmittelabfall, Foodsharing, Too Good To Go, Nachhaltigkeit, Gastronomie, Lebensmittelwertschöpfungskette, App, Digitalisierung, Konsumverhalten, Lebensmittelverluste, Abfallreduzierung, Umweltschutz, Qualitative Forschung, Agenda 2030.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den quantitativen und qualitativen Einfluss der Foodsharing-App "Too Good To Go" auf die Reduzierung von Lebensmittelabfällen in vier spezifischen deutschen Gastronomiebetrieben.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Lebensmittelwertschöpfungskette, den Ursachen für Lebensmittelverluste in verschiedenen Sektoren sowie der Rolle digitaler Lösungen (Foodsharing-Apps) bei der Nachhaltigkeitsförderung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welchen Einfluss hat die Foodsharing-App TGTG auf die Reduzierung des Lebensmittelabfalls in den vier Gastronomiebetrieben in Deutschland?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign angewandt, das auf der Auswertung von semistrukturierten Leitfadeninterviews mit vier Gastronomen basiert, unter Verwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

Was umfasst der theoretische Hauptteil?

Der Hauptteil definiert Begriffe wie "Lebensmittelabfall" und "Foodsharing", analysiert die Situation der Lebensmittelverschwendung in Deutschland und stellt verschiedene digitale Plattformen zur Abfallvermeidung vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument am besten?

Wichtige Begriffe sind Lebensmittelabfall, Too Good To Go, Foodsharing, Gastronomie, Nachhaltigkeit und Lebensmittelwertschöpfungskette.

Wie bewerten Gastronomen die Nutzung von TGTG im Alltag?

Die Gastronomen bewerten die App überwiegend positiv hinsichtlich ihrer Handhabung und Reichweite, kritisieren jedoch teilweise den Zeitaufwand und die Provisionen, ebenso wie die Problematik der "Magic Bags".

Gibt es einen klaren Beleg für eine Abfallreduzierung durch die App?

Ja, die Berechnungen der Interviews zeigen bei allen befragten Partnern eine messbare Reduzierung von Lebensmittelabfällen, deren Höhe allerdings stark von der App-Nutzungsdauer und den betriebsspezifischen Gegebenheiten abhängt.

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Details

Title
Reduzierung des Lebensmittelabfalls mit "Too Good To Go". Am Beispiel von vier Gastronomen
College
University of Applied Sciences Fulda  (Oecotrophologie)
Grade
1,3
Author
Charlotte Walter (Author)
Publication Year
2022
Pages
61
Catalog Number
V1352391
ISBN (PDF)
9783346861368
ISBN (Book)
9783346861375
Language
German
Tags
Nachhaltigkeit Too good to go nachhaltiger Konsmum nachhaltig essen Food App
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Charlotte Walter (Author), 2022, Reduzierung des Lebensmittelabfalls mit "Too Good To Go". Am Beispiel von vier Gastronomen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1352391
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