Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Aspekten achtsamkeitsbasierter Verfahren zur Prophylaxe von Rückfällen von Depressionen am Beispiel der Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie (MBCT), da diese, neben anderen Interventionen auch in der 2022 überarbeiteten Nationalen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression, Version 3.0 zur Nachbehandlung von Depression als Erhaltungstherapie und Rezidivprophylaxe genannt wird. Wie wirksam ist die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT) zur Rückfallprävention unipolarer Depression?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Klassifikation und Verlaufsformen unipolarer Depression
- Kognitive und verhaltenstherapeutische Ansätze
- Störungskonzepte
- Behandlungskonzepte
- Evidenzlage und Wirksamkeitsnachweise
- Die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT)
- Achtsamkeit als therapeutisches Prinzip
- Aufbau und Ablauf der Intervention
- Wirkprinzipien und Ziele des Programms
- Effektivität
- Kritische Aspekte und Kontraindikationen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit der Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie (MBCT) zur Rückfallprävention von unipolarer Depression. Sie untersucht die Rolle der MBCT in der Nachbehandlung von Depressionen als Erhaltungstherapie und Rezidivprophylaxe und beleuchtet deren Wirkmechanismen, Effektivität und kritische Aspekte. Darüber hinaus wird die Bedeutung von kognitiven und verhaltenstherapeutischen Ansätzen bei der Behandlung von Depressionen beleuchtet.
- Rückfallprävention unipolarer Depression
- Wirksamkeit der Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie (MBCT)
- Kognitive und verhaltenstherapeutische Ansätze bei Depressionen
- Evidenzbasierte Therapieansätze
- Achtsamkeit als therapeutisches Prinzip
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung bietet einen Überblick über die Bedeutung und Prävalenz von depressiven Störungen sowie die Rolle von psychologischen Behandlungsansätzen bei der Bewältigung dieser Erkrankungen. Im zweiten Kapitel wird die unipolare Depression und ihre verschiedenen Verlaufsformen gemäß der ICD-10 klassifiziert. Das dritte Kapitel befasst sich mit kognitiven und verhaltenstherapeutischen Konzepten, die die Grundlage für die im vierten Kapitel vorgestellte Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT) bilden. Neben der Erläuterung des Ablaufs der MBCT werden die Wirkprinzipien und Ziele der Intervention, sowie die empirische Datenlage und kritische Aspekte beleuchtet.
Schlüsselwörter
Unipolare Depression, Rückfallprävention, Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT), kognitive und verhaltenstherapeutische Ansätze, Evidenzbasierte Therapie, Achtsamkeit, Rezidivprophylaxe.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet MBCT?
MBCT steht für Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) und kombiniert Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie mit Achtsamkeitsübungen.
Wie hilft MBCT bei Depressionen?
MBCT wird primär zur Rückfallprävention (Rezidivprophylaxe) eingesetzt. Sie hilft Patienten, frühe Warnsignale und negative Gedankenmuster rechtzeitig zu erkennen und sich davon zu distanzieren.
Ist die Wirksamkeit von MBCT wissenschaftlich belegt?
Ja, die MBCT wird in der Nationalen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression als wirksame Erhaltungstherapie und zur Nachbehandlung empfohlen.
Gibt es Kontraindikationen für MBCT?
Die Arbeit weist darauf hin, dass bestimmte psychische Zustände oder akute schwere Episoden eine Teilnahme an einem MBCT-Programm ausschließen oder verschieben können.
Was ist Achtsamkeit als therapeutisches Prinzip?
Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und wertfrei wahrzunehmen, was die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber negativen Emotionen stärkt.
- Quote paper
- Brigitte Erhart (Author), 2023, Rückfallprävention von unipolarer Depression mit Hilfe achtsamkeitsbasierter kognitiver Therapie (MBCT), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1351678