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Extraversion/Introversion, Sensation Seeking und Zwangsstörungen. Ein persönlichkeitspsychologischer Überblick

Title: Extraversion/Introversion, Sensation Seeking und Zwangsstörungen. Ein persönlichkeitspsychologischer Überblick

Submitted Assignment , 2023 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Melanie Gebhard (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Diese Einsendeaufgabe bearbeitet Fragen zum persönlichkeitspsychologischen Ansatz nach Eysenck, dem "Sensation Seeking" und Angst-, Zwangs- und Persönlichkeitsstörungen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe A1 - Persönlichkeitspsychologischer Ansatz nach Eysenck

1.1 Die drei Persönlichkeitstypen von Eysenck

1.2 Bedeutung des Persönlichkeitsmodell von Eysenck in der Gegenwart

1.3 Erläuterung einer aktuellen und in der praktischen Personalarbeit verbreiteten Persönlichkeitstypologie

1.4 Diskussion: Wissenschaftlichkeit und Anwendbarkeit des MBTI® in der Aus- und Weiterbildung

2 Aufgabe A2 – Sensation Seeking

2.1 Erklärung des Begriffs „Sensation Seeking“

2.2 Die Sensation Seeking Scale (SSS) – Beschreibung einer Person mit hohen Werten auf der SSS

2.3 Diskussion: Implikationen, welche sich für die Besetzung von Geschäftsführungspositionen und Bewerbern mit hohen Werten auf der „Sensation Seeking Scale“ ergeben

3 Aufgabe A3 – Angststörungen, Zwangsstörungen und zwanghafte Persönlichkeitsstörungen

3.1 Definition und Messmöglichkeiten von Ängstlichkeit

3.2 Abgrenzung einer Zwangsstörung von einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung

3.3 Merkmale der zwanghaften Persönlichkeitsstörung

3.4 Behandlung der Zwangsstörung bzw. der zwanghaften Persönlichkeitsstörung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit verschiedenen persönlichkeitspsychologischen Ansätzen und Störungsbildern auseinander, wobei der Fokus auf der theoretischen Fundierung, der praktischen Anwendbarkeit von Testverfahren sowie der klinischen Betrachtung von Angst- und Zwangsphänomenen liegt.

  • Persönlichkeitstheorie nach Eysenck und deren aktuelle wissenschaftliche Relevanz.
  • Kritische Analyse des MBTI® als Instrument in der modernen Personalarbeit.
  • Konzept des „Sensation Seeking“ und dessen Implikationen für Führungspersonal.
  • Differenzierung zwischen Ängstlichkeit, Zwangsstörungen und zwanghaften Persönlichkeitsstörungen.
  • Therapeutische Ansätze und Strategien bei Zwangserkrankungen.

Auszug aus dem Buch

Extraversion – von innen vs. nach außen orientiert

Extravertierte Menschen sind freizügig, kommunikationsfähig, weltoffen lebhaft und aktiv. Sie gehen, ohne zu zögern und eigenständig durch das Leben. Ein Mensch mit einer starken Ausprägung auf dieser Dimension Richtung Extraversion ist nicht immer zuverlässig, eher dominant und hat seine Gefühle nicht immer unter Kontrolle. (Maltby et al., 2011, S. 312).

Introversion sollte nicht als Gegensatz zu Extraversion, sondern eher als Fehlen von Extraversion verstanden werden. Introvertierte Personen erledigen Dinge oft lieber allein und wirken eher verschlossen, aber nicht wegen mangelnder sozialer Kompetenzen oder aufgrund sozialer Ängste, sondern einfach, weil sie es oft vorziehen, allein und unabhängig zu sein. Deshalb sind sie auch nicht unbedingt unglücklich. Es fehlt ihnen lediglich das Bedürfnis nach Geselligkeit und die zugewandte Herzlichkeit der Extravertierten. (Neyer & Asendorpf, 2018, S. 142)

Nach Meinung von Eysenck sind Unterschiede in Erregungssensibilitäten des Nervensystems wichtig für das Ausleben von Extra- bzw. Introversion. Introvertierte haben, seiner Meinung nach, eine niedrige Schwelle für Erregung, was sie empfindlicher für äußere Reize macht und somit chronisch eher überaktiviert sein lässt. Extravertierte haben dagegen eine geringere Schwelle, was sie unempfindlicher macht und eher nach Stimulation suchen lässt. Bei Introvertierten kommen demnach starke Erregungs-, aber schwache Hemmungsprozesse vor, bei Extravertierten genau umgekehrt schwache Erregungs-, aber starke Hemmungsprozesse. Somit sind Introvertierte eher gerne allein, damit sie eine als negativ empfundene Überstimulation vermeiden können. Da Extravertierte äußere Stimulation aber als positiv empfinden und sie eher zu wenig davon haben

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufgabe A1 - Persönlichkeitspsychologischer Ansatz nach Eysenck: Das Kapitel erläutert Eysencks Temperamentskonzept sowie die Dimensionen der Persönlichkeit und diskutiert die Verbreitung des MBTI® in der Wirtschaft.

2 Aufgabe A2 – Sensation Seeking: Hier wird das Konstrukt des Sensation Seeking definiert, das zugehörige Messinstrument erklärt und die Relevanz hoher Werte für Führungspositionen kritisch beleuchtet.

3 Aufgabe A3 – Angststörungen, Zwangsstörungen und zwanghafte Persönlichkeitsstörungen: Dieses Kapitel definiert Ängstlichkeit, grenzt Zwangsstörungen von der zwanghaften Persönlichkeitsstörung ab und stellt gängige therapeutische Interventionsmöglichkeiten vor.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitspsychologie, Eysenck, Temperament, Extraversion, Introversion, MBTI, Sensation Seeking, Risikoverhalten, Angststörungen, Zwangsstörung, zwanghafte Persönlichkeitsstörung, Kognitive Verhaltenstherapie, Exposition, Persönlichkeitstests, Psychotizismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt zentrale Aspekte der Persönlichkeitspsychologie, insbesondere typologische Modelle, das Konzept der Reizsuche und die klinische Differenzierung von Angst- und Zwangsstörungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Eysencks Temperamentsmodell, der Praxisrelevanz des MBTI, Sensation Seeking und der psychologischen Einordnung behandlungsbedürftiger Zwangssymptome.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Auseinandersetzung mit ausgewählten persönlichkeitspsychologischen Konstrukten und die Untersuchung ihrer Anwendungsmöglichkeiten sowie Grenzen in der Praxis.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine schriftliche Ausarbeitung auf Basis einer Literaturanalyse psychologischer Fachliteratur und Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Aufgabenbereiche Eysencks Ansatz, Sensation Seeking und die Pathologie von Angst- und Zwangsphänomenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Persönlichkeit, Sensation Seeking, Zwangsstörung, Angst, MBTI und psychologische Diagnostik.

Warum wird der MBTI kritisch diskutiert?

Er wird aufgrund von Mängeln in der theoretischen Fundierung sowie Schwächen in Validität und Reliabilität als für wissenschaftliche Zwecke oder Personalauswahl unzureichend angesehen.

Wie unterscheidet sich die Zwangsstörung von der zwanghaften Persönlichkeitsstörung?

Die Zwangsstörung wird als „ich-dyston“ (fremd) erlebt, während die zwanghafte Persönlichkeitsstörung „ich-synton“ (zur eigenen Persönlichkeit passend) wahrgenommen wird.

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Details

Title
Extraversion/Introversion, Sensation Seeking und Zwangsstörungen. Ein persönlichkeitspsychologischer Überblick
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
1,0
Author
Melanie Gebhard (Author)
Publication Year
2023
Pages
21
Catalog Number
V1349811
ISBN (PDF)
9783346854285
ISBN (Book)
9783346854292
Language
German
Tags
Sensation Seeking Angststörung Zwangserkrankung zwanghafte Persönlichkeitsstörung Persönlichkeitspsychologischer Ansatz nach Eysenck
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Gebhard (Author), 2023, Extraversion/Introversion, Sensation Seeking und Zwangsstörungen. Ein persönlichkeitspsychologischer Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1349811
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