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Das Römische Reich zur Zeit der späten Republik

Res publica

Título: Das Römische Reich zur Zeit der späten Republik

Trabajo Escrito , 2008 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christian Schultze (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Bereits viele Autoren haben eine Darstellung der Geschichte vom Ende der res publica geschrieben, doch gelangt man bei ihnen in der Regel sehr schnell an Punkte, an denen sie die römische Geschichte auf eine andere Art und Weise interpretieren. „Die Militärdiktatur in Rom, deren Errichtung das Ende der auf Sklaverei beruhenden Römischen Republik besiegelte, setzte sich unter erbitterten Klassenkämpfen und in einer Atmosphäre kraß verschärfter sozialer Widersprüche durch.“ Eine andere Auffassung: „[Es] handelt sich nicht nur um einen politischen Konflikt, sondern um eine Revolutionierung des ganzen römischen Daseins.“ So lauten in Kürze zwei dieser Interpretationen der Geschehnisse in der späten Republik, wobei die meisten anderen Darstellungen in ihrem Wesen weniger radikal sind. Im Wesentlichen bestehen die Unterschiede in den Arbeiten über diese Zeit aus einer differenzierten Art, „Ereignisbausteine“ zusammenzufügen. Jeder Historiker interpretiert die verschiedenen Ereignisse des 1. Jh. v. Chr. anders, fügt sie zusammen und erhält so ein ganz eigenes Bild der Geschehnisse. In dieser hochinteressanten Zeit des Wandels eines erfolgreichen Staaten-Modells zu einem noch erfolgreicheren gleicht die Konstruktion von Geschichte einem Spiel mit Bauklötzen.
Das Ergebnis von 100 Jahren Bürgerkrieg bleibt jedoch genauso umstritten wie der genaue Verlauf: Wer gewinnt letztendlich das Römische Reich? Sind es die Populares oder die Optimates? Oder muss man den letzten der „großen Männer“ dieser Zeit – Kaiser Augustus – als den einzigen und endgültigen Sieger dieser Zeit betrachten? Was geschieht in dieser Zeit mit der res publica? Mit diesen Fragen wird sich diese Arbeit beschäftigen. Zunächst wird die allgemeine Lage des Römischen Imperiums in der Zeit der späten Republik dargestellt. Hierbei werden einige Probleme aufgeworfen, die im Zusammenhang mit dem Beginn und mit dem Verlauf der Bürgerkriege wichtig waren, um diese danach eingehender zu betrachten. Im Schlussteil wird ein Resümee der Geschehnisse gezogen und eine abschließende Bewertung vorgenommen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. FRAGESTELLUNG

2. EINLEITUNG

3. DIE RÖMISCHE GESELLSCHAFT IM 1. JH. V. CHR.

4. PARTEIENDISKUSSION

4.1 Optimates

4.2 Populares

4.3 Die großen Feldherren Roms

5. ZERGLIEDERUNG DER ARISTOKRATISCHEN MACHT

6. DER WEG VON DER RES PUBLICA ZUR RES PUBLICA

7. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse im Rom des 1. Jahrhunderts v. Chr., wobei sie insbesondere die Krise der römischen Republik und den Übergang zum Kaiserreich analysiert. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit innere Machtkonflikte, das Aufstreben mächtiger Feldherren und die Erosion traditioneller aristokratischer Strukturen das Ende der res publica herbeiführten.

  • Analyse der gesellschaftlichen Polarisierung zwischen Optimates und Populares.
  • Untersuchung der Machtfülle einzelner Feldherren und ihrer Rolle in den Bürgerkriegen.
  • Beleuchtung der strukturellen Probleme bei der Truppenaushebung und Veteranenversorgung.
  • Deutung des Wandels von der traditionellen Republik hin zum augusteischen Principat.
  • Kritische Reflexion über die Kontinuität und Veränderung politischer Machtstrukturen.

Auszug aus dem Buch

4.3 Die großen Feldherren Roms

Gerade die Nichtexistenz von Parteien machte es möglich, die gesamte militärische Macht auf einen Mann zu vereinigen. Dadurch war es den Siegern der Kriege und Bürgerkriege immer wieder möglich, die wichtigen Teile des römischen Volkes hinter sich zu vereinigen und die Gesellschaft zu einen. Zumal es den meisten Bürgern recht egal gewesen sein dürfte, wer sie gerade regierte, da die Durchdringung der Machtausübung in dieser Zeit nie sehr ausgeprägt war. Gerade weil das geschafft wurde, konnte Rom seine Grenzen nach außen hin wahren. Es waren vor allem die äußeren Feinde und deren Zurückdrängen, was den plötzlichen Anstieg der Anzahl von fähigen Feldherren hervorrief. Beklagte Sallust für das Ende des 2. Jahrhunderts noch die Faulheit und das Unvermögen der herrschenden Aristokraten, so scheint sich dies schlagartig zu ändern. An vielen Grenzen tauchten unerwartet Feinde auf, die bekämpft werden mussten. Durch diese Kriege wurden einzelne Feldherren mächtig und einflussreich, standen aber immer in Konkurrenz zu anderen Feldherren und zur Republik, die das militärische Erstarken ihrer Heerführer nicht einfach hinnehmen konnte. Die erfolgreiche Verteidigung des Römischen Reiches brachte also die Gefahr von einflussreichen Militärführern mit sich, die – durch ihre Siege legitimiert – die obersten Positionen in der römischen Verwaltung einnehmen wollten. Viele von ihnen wurden jedoch nur durch die ihnen ergebenen Truppen vor der Verfolgung durch die Republik geschützt, da sie während der Ausübung ihrer Ämter vielfach gegen Gesetze verstoßen hatten und dadurch angreifbar wurden. Damit wird verständlich, dass diese aufstrebenden Männer nicht bereit waren, ihre Macht niederzulegen, um sich einer Untersuchung durch Gerichte zu unterziehen. So entstanden durch Kriege immer wieder neue, für die Republik gefährliche Heerführer, die die oberste Macht in Rom anstrebten und vom Senat bekämpft wurden, da dieser seinerseits Angst vor dem Verlust von Macht hatte. Niederlagen in Schlachten konnte sich die Aristokratie jedoch ebenso wenig leisten wie die Siege, da beides ihren Führungsanspruch in Frage stellte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. FRAGESTELLUNG: Die Einleitung diskutiert verschiedene historische Interpretationsansätze zur Krise der späten römischen Republik und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. EINLEITUNG: Das Kapitel erläutert die Herausforderungen für das Imperium durch machtambitionierte Politiker und den wachsenden sozialen Druck innerhalb der Gesellschaft.

3. DIE RÖMISCHE GESELLSCHAFT IM 1. JH. V. CHR.: Hier wird der fundamentale Wandel der römischen Gesellschaftsstruktur, das Festhalten an Traditionen trotz politischer Umbrüche und die Bedeutung neuer Machtverhältnisse analysiert.

4. PARTEIENDISKUSSION: Das Kapitel untersucht das Fehlen formaler Parteienstrukturen und analysiert die politischen Gruppierungen sowie deren Motivationen.

4.1 Optimates: Beschreibung der Optimates als homogene Gruppe innerhalb des Senats, die den Erhalt der bestehenden Ordnung als politisches Ziel verfolgte.

4.2 Populares: Analyse der Populares, die das Volk als Werkzeug zur Durchsetzung politischer Machtansprüche nutzten, statt tatsächliche demokratische Reformen anzustreben.

4.3 Die großen Feldherren Roms: Untersuchung der Rolle von Militärführern, deren Macht auf eigenen Truppen basierte und die eine zentrale Gefahr für die Stabilität der Republik darstellten.

5. ZERGLIEDERUNG DER ARISTOKRATISCHEN MACHT: Dieses Kapitel thematisiert den Machtverlust der alten Aristokratie und die Fragmentierung ihrer politischen Führungskapazitäten.

6. DER WEG VON DER RES PUBLICA ZUR RES PUBLICA: Hier wird der Prozess der Parteienbildung und der Übergang von der traditionellen Republik zum Prinzipat unter Oktavian dargestellt.

7. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst zusammen, dass Augustus die Machtstrukturen in Form einer verdeckten Monarchie neu ordnete, während die Republik faktisch ihr Ende fand.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Späte Republik, Res publica, Optimates, Populares, Bürgerkrieg, Feldherren, Augustus, Aristokratie, Machtpolitik, Senat, Volkstribunat, Krise, Transformation, Kaiserreich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den historischen Untergang der römischen Republik im 1. Jahrhundert v. Chr. und den damit verbundenen Übergang zum augusteischen Principat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die soziopolitische Polarisierung der römischen Gesellschaft, der Einfluss von Militärführern auf die Staatsordnung und das Scheitern traditioneller aristokratischer Herrschaftsformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Die Untersuchung zielt darauf ab, die Ursachen für die innere Krise Roms aufzuzeigen und zu klären, wie der Wandel von der Republik zur faktischen Alleinherrschaft vollzogen wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellen- und Literaturanalyse, die den Diskurs über die Krise der Republik auf Basis zeitgenössischer und moderner Forschungswerke aufarbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der verschiedenen politischen Gruppierungen, der Machtstellung der Feldherren und den strukturellen Zersetzungsprozessen innerhalb der römischen Aristokratie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Römische Republik, Optimates, Populares, Feldherrenmacht, Krise der res publica und Machttransformation beschreiben.

Warum war das Volkstribunat in der späten Republik kein effektives Gegengewicht zum Senat?

Laut der Untersuchung arbeiteten Volkstribune oft eng mit dem Senat zusammen, da viele von ihnen selbst aus dem aristokratischen Milieu stammten und eine Karriere im Konsulat anstrebten.

Welche Rolle spielten die Feldherren bei der Destabilisierung der Republik?

Die Abhängigkeit der Soldaten von ihren Feldherren statt vom Staat schuf eine neue Form von Klientel, die es den Heerführern ermöglichte, die oberste Macht im Staat gegen die Interessen der Republik einzufordern.

Wie gelang es Augustus, den Schein der Republik zu wahren?

Augustus bemühte sich, seine dominante Machtposition in einen Rahmen einzubinden, der an die republikanische Herkunft und Traditionen anknüpfte, um die Akzeptanz des Volkes und der Senatoren zu sichern.

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Detalles

Título
Das Römische Reich zur Zeit der späten Republik
Subtítulo
Res publica
Universidad
Technical University of Chemnitz  (Europäische Geschichte)
Curso
Der Krieg gegen Jugurtha
Calificación
1,3
Autor
Christian Schultze (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
16
No. de catálogo
V134892
ISBN (Ebook)
9783640431014
ISBN (Libro)
9783640431106
Idioma
Alemán
Etiqueta
Römische Reich Zeit Republik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Schultze (Autor), 2008, Das Römische Reich zur Zeit der späten Republik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134892
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