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Das INVO-Modell als theoretische Grundlage. Steigerung des Lernerfolgs von Fernstudierenden

Titel: Das INVO-Modell als theoretische Grundlage. Steigerung des Lernerfolgs von Fernstudierenden

Hausarbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Hanna Gschaider (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit soll sich mit folgender Frage befassen: Wie können (Fern-)Studierende ihren Lernerfolg auf Grundlage des INVO-Modells steigern? Eigenständiges und selbstverantwortliches Lernen im Fernstudium ist ein wesentlicher Faktor für die Beliebtheit bei Personalverantwortlichen sowie für einen erfolgreichen Abschluss. Für die Fernstudierenden ist es besonders relevant, die Steigerung ihres Lernerfolgs selbst in die Hand zu nehmen, da sie kaum Hilfe von außen erhalten. Aus diesem Grund richtet sich die vorliegende Hausarbeit insbesondere an Fernstudierende, auch wenn sie für jeden Studierenden gültig ist.
Zunächst wird das INVO-Modell kurz vorgestellt. Dem Leser soll ein Überblick über den Aufbau des Modells vermittelt werden. Das darauffolgende dritte Kapitel beschäftigt sich mit den kognitiven und das vierte Kapitel mit den motivational-volitionalen Lerneigenschaften, die das INVO-Modell umfasst. Aus der aktuellen Fachliteratur werden einige Möglichkeiten zusammengestellt, das jeweilige Merkmal zu beeinflussen und den persönlichen Lernerfolg dadurch zu steigern. Ergänzend wird die Bedeutung der Eigenschaften für den Lernerfolg hinterfragt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das INVO-Modell: Ursprung und Zusammensetzung

3 Kognitive Lerneigenschaften zur Steigerung des Lernerfolgs

3.1 Vorwissen

3.2 Lernstrategien und metakognitive Regulation

3.3 Selektive Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis

4 Motivational-volitionale Lerneigenschaften zur Steigerung des Lernerfolgs

4.1 Motivation und Selbstkonzept

4.2 Volition und lernbegleitende Emotionen

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht der Frage nach, wie (Fern-)Studierende ihren Lernerfolg durch die Anwendung des INVO-Modells (Modell der individuellen Voraussetzungen erfolgreichen Lernens) aktiv steigern können. Der Fokus liegt dabei auf der praktischen Nutzbarmachung kognitiver sowie motivational-volitionaler Aspekte für den eigenverantwortlichen Lernprozess.

  • Grundlagen des INVO-Modells nach Hasselhorn und Gold
  • Bedeutung von Vorwissen für den Lernprozess
  • Einsatz effektiver Lernstrategien und metakognitiver Regulation
  • Optimierung von Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis
  • Förderung von Motivation, Selbstkonzept und volitionalen Kompetenzen
  • Einfluss lernbegleitender Emotionen auf den Ausbildungserfolg

Auszug aus dem Buch

3.2 Lernstrategien und metakognitive Regulation

Lernstrategien sind „Prozesse bzw. Aktivitäten, die auf ein Lern- oder Behaltensziel ausgerichtet sind und die über die obligatorischen Vorgänge bei der Bearbeitung einer Lernanforderung hinausgehen“ (Hasselhorn & Gold, 2017, S. 89). Am häufigsten findet sich die Unterteilung in kognitive, metakognitive und ressourcenbezogene Strategien. Bei den kognitiven Lernstrategien wird zwischen kritischem Denken, Wiederholungsstrategien, Organisationsstrategien und Elaborationsstrategien unterschieden. Das kritische Denken dient dazu, den Lerninhalt durch kritisches Hinterfragen von Aussagen und Zusammenhängen zu vertiefen. Die Studierenden versuchen beispielsweise, die Hintergründe der Lerntheorien zu verstehen und überlegen, ob sie die einzelnen Aussagen unterstützen oder eher ablehnen.

Wiederholungsstrategien zielen darauf ab, neue Lerninhalte im Arbeitsgedächtnis zu behalten, um sie mit nicht spontan aktiviertem Vorwissen verknüpfen und im Langzeitgedächtnis verankern zu können, da nicht aktiv erinnerte Inhalte verdrängt werden. Die Technik findet insbesondere dort Anwendung, wo es um das Auswendiglernen von „sinnarmen“ Informationen bzw. isolierten Fakten geht. Ein Beispiel ist die pure Wiederholung der Lebensdaten der Gründer der Lerntheorien. Organisationsstrategien dienen dazu, das Lernmaterial auf die relevanten Informationen zu reduzieren und diese so zu strukturieren und zu verbinden, dass sie leichter verstanden und behalten werden können. Die Studierenden markieren relevante Textstellen in den Studienbriefen und erstellen ein kurzes Exzerpt oder ein Plakat zu jeder Lerntheorie.

Bei Elaborationsstrategien wird der Lerninhalt in das bereits verfügbaren Wissen integriert. Ein Beispiel hierzu wäre die Analogienbildung (Suchen von Parallelen zu bereits bekannten Inhalten) oder die Selbstbefragung sowie das Wiederholen des gerade Gelernten in eigenen Worten. Die Studierenden erklären ihren Mitstudierenden die gerade gelernte Lerntheorie in eigenen Worten. Außerdem versuchen sie, Analogien zwischen der heute und der gestern gelernten Theorie zu bilden (Hasselhorn & Gold, 2017, S. 90ff; Rohr, 2015, S. 26f; Stangl, 2021). Metakognitive Strategien gewährleisten kritisch-reflektierendes Lernen. Sie umfassen die Strategien der Planung, der Überwachung, der Regulation sowie der Bewertung und dienen damit der internen Erfolgskontrolle des eigenen Lernprozesses.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Fernstudiums ein und stellt das INVO-Modell als wissenschaftlichen Rahmen zur Analyse und Steigerung individueller Lernerfolge vor.

2 Das INVO-Modell: Ursprung und Zusammensetzung: Hier werden der Ursprung und der Aufbau des INVO-Modells erläutert, welches kognitive und motivational-volitionale Lerneigenschaften als Voraussetzung für erfolgreiches Lernen definiert.

3 Kognitive Lerneigenschaften zur Steigerung des Lernerfolgs: Dieses Kapitel analysiert systematisch die Bedeutung von Vorwissen, Lernstrategien sowie der selektiven Aufmerksamkeit für den kognitiven Lernprozess.

4 Motivational-volitionale Lerneigenschaften zur Steigerung des Lernerfolgs: Der Fokus liegt auf der Rolle von Motivation, Selbstkonzept sowie volitionalen Strategien und Emotionen als treibende Kräfte hinter dem Lernerfolg.

5 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit weiterer empirischer Studien zur ganzheitlichen Förderung des Lernerfolgs.

Schlüsselwörter

INVO-Modell, Fernstudium, Lernerfolg, Pädagogische Psychologie, Vorwissen, Lernstrategien, Metakognition, Arbeitsgedächtnis, Motivation, Selbstkonzept, Volition, Leistungsemotionen, Selbstregulation, Selbstkontrolle, Wissenserwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Studierende, insbesondere im Fernstudium, ihr eigenverantwortliches Lernen optimieren können, indem sie sich die Erkenntnisse des INVO-Modells zunutze machen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der kognitiven Informationsverarbeitung (Vorwissen, Gedächtnis) sowie auf motivationalen und volitionalen Faktoren, die den Lernerfolg maßgeblich beeinflussen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, praktische und theoriebasierte Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Studierende ihre individuellen Lernvoraussetzungen durch gezielte Selbstregulation und Strategien verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller pädagogisch-psychologischer Fachliteratur die Komponenten des INVO-Modells analysiert und bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung kognitiver Lerneigenschaften und die Analyse motivational-volitionaler Aspekte inklusive Strategien zur Emotions- und Volitionsregulation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind das INVO-Modell, Selbstregulation, kognitive Lernstrategien, Volition sowie die Steigerung der Lernleistung im Fernstudium.

Warum spielt das Vorwissen laut der Arbeit eine so große Rolle für den Lernerfolg?

Vorwissen fungiert als wichtigste Determinante, da es das Arbeitsgedächtnis entlastet, das Interesse am Lernstoff steigert und die Anwendung komplexer Lernstrategien erst ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Volition neben der Motivation?

Während Motivation das Bilden von Lernabsichten bezweckt, ist die Volition für deren tatsächliche Umsetzung trotz auftretender Hindernisse oder Ablenkungen verantwortlich.

Was ist unter dem „Big-Fish-Little-Pond“ Effekt in diesem Kontext zu verstehen?

Dieser Effekt beschreibt, dass Studierende in einem leistungsschwächeren sozialen Umfeld ein besseres akademisches Selbstkonzept aufweisen als in einem Umfeld mit sehr starken Mitstudierenden.

Welchen Einfluss haben Emotionen auf das Lernen im Fernstudium?

Emotionen beeinflussen maßgeblich die kognitive Gedächtnisleistung und die Effektivität von Lernstrategien; daher ist die bewusste Emotionsregulation eine zentrale Kompetenz für den Studienerfolg.

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Details

Titel
Das INVO-Modell als theoretische Grundlage. Steigerung des Lernerfolgs von Fernstudierenden
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Hanna Gschaider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1340525
ISBN (PDF)
9783346846358
ISBN (Buch)
9783346846365
Sprache
Deutsch
Schlagworte
INVO-Modell Lernerfolg Fernstudium
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hanna Gschaider (Autor:in), 2021, Das INVO-Modell als theoretische Grundlage. Steigerung des Lernerfolgs von Fernstudierenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1340525
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Leseprobe aus  18  Seiten
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