Das Ziel des Projekts ist es, durch Beobachtungen von Kindern und durch eine fachtheoretische Begleitung zu untersuchen, welche Rolle die Sprache im kindlichen Spielverhalten übernimmt. Können Kinder, ohne sprechen zu können, miteinander genauso spielen und sich untereinander nonverbal verständigen wie Kinder, die ihre bereits altersgemäß weiterentwickelte Sprachfähigkeit im Spiel einsetzen können?
Das Spielen ist eine wichtige Form des Lernens. Es hilft den Kindern sich selbst, wie auch ihre soziale Umwelt zu erkunden. Beim Spielen lernen die Kinder, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken, sie individuell zu fördern und soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Das Spiel ist somit das Tor zur ganzheitlichen Entfaltung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Angaben zu den Praktikumstellen
- Kindergarten XY
- Kindertagespflege
- Projektdurchführung
- Projektbeschreibung und Zielsetzung
- Vorgehensweisen und Methoden
- Reflexion
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle der Sprache im kindlichen Spielverhalten in zwei verschiedenen pädagogischen Einrichtungen zu untersuchen. Die Untersuchung soll mithilfe von Feldbeobachtungen während des Freispiels durchgeführt werden.
- Bedeutung der Sprache im kindlichen Spielverhalten
- Vergleich der Sprachentwicklung in unterschiedlichen pädagogischen Einrichtungen
- Einsatz von verbaler und nonverbaler Kommunikation im Spiel
- Einfluss von Sprache auf die soziale Interaktion und das Lernen von Kindern
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Autorin beschreibt ihre Motivation für die Wahl ihrer beiden Praktikumsstellen: einen Kindergarten und eine Kindertagespflegestelle. Sie möchte die Rolle der Sprache im kindlichen Spielverhalten aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Einrichtungen untersuchen.
Angaben zu den Praktikumstellen
In diesem Kapitel werden die beiden Praktikumsstellen der Autorin detailliert vorgestellt. Der Kindergarten XY, ein Inklusionskindergarten, bietet vielfältige pädagogische Förderung und liebevolle Betreuung für Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren. Die Kindertagespflegestelle bietet eine familiäre Atmosphäre für Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren.
Projektdurchführung
Die Autorin beschreibt ihre Vorgehensweise und Methoden für die Beobachtung des kindlichen Spielverhaltens. Sie verwendet Feldbeobachtungen, um die verbale und nonverbale Kommunikation der Kinder während des Freispiels zu protokollieren.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bedeutung hat die Sprache im kindlichen Spielverhalten?
Die Sprache ist ein zentrales Werkzeug im Spiel, das Kindern hilft, soziale Kontakte zu knüpfen, ihre Umwelt zu erkunden und ihre Fähigkeiten individuell zu fördern.
Können Kinder auch ohne verbale Kommunikation miteinander spielen?
Ja, die Untersuchung geht der Frage nach, inwieweit Kinder sich im Spiel nonverbal verständigen können, auch wenn ihre sprachlichen Fähigkeiten noch nicht voll entwickelt sind.
Was ist das Ziel der Beobachtungen in den Kindertageseinrichtungen?
Das Ziel ist es, die Rolle der Sprache im Freispiel zu analysieren und zu vergleichen, wie verbale und nonverbale Kommunikation die soziale Interaktion beeinflussen.
Welche Einrichtungen wurden für die Studie herangezogen?
Die Beobachtungen fanden in zwei unterschiedlichen pädagogischen Umfeldern statt: einem Inklusionskindergarten (Kinder von 2-6 Jahren) und einer Kindertagespflegestelle (3 Monate bis 3 Jahre).
Warum wird das Spiel als „Tor zur ganzheitlichen Entfaltung“ bezeichnet?
Weil Kinder im Spiel nicht nur lernen, sondern auch ihre Identität entwickeln, soziale Kompetenzen erwerben und ihre motorischen sowie geistigen Fähigkeiten festigen.
- Quote paper
- Timea Siman (Author), 2023, Die Rolle der Sprache im kindlichen Spielverhalten. Beobachtung in zwei Kindertageseinrichtungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1340197