Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von therapeutischem Klettern auf Kinder mit ADHS. Dabei wird zunächst ADHS definiert,
dann folgt die Erläuterung verschiedener Formen der Erlebnispädagogik, zuletzt wird auf die Wirkung von Klettern eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung
- 2.1. Betroffenengruppe
- 2.2. Symptomatik
- 2.2.1. Der Symptomwandel
- 2.3. Diagnose
- 2.4. Herkömmliche Behandlung der ADHS
- 2.5. Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen
- 2.6. Erklärungsansätze
- 2.6.1. Biologischer Ansatz
- 2.6.2. Psychodynamische Erklärungsmodelle
- 2.6.3. Integratives Modell
- 2.7. Infragestellung von ADHS
- 2.8. Unterscheidung von ADS
- 3. Die Erlebnispädagogik
- 3.1. Gehören Abenteuerpädagogik, Erlebnisorientierte Lernformen und Outdoortraining zu der Erlebnispädagogik?
- 3.2. Arbeitsfelder der Erlebnispädagogik
- 3.3. Orte der Erlebnispädagogik
- 4. Das Klettern
- 4.1. Das Klettern als Fortbewegungsform des Menschen
- 4.2. Das Klettern als Therapieform
- 4.2.1. Klettern an der Boulderwand
- 4.2.2. Klettern mit Seil
- 4.2.3. Wirkfaktoren der therapeutischen Kletterns
- 4.2.3.1. Emotionale Wirkfaktoren
- 4.2.3.2. Kognitive Wirkfaktoren
- 4.2.3.3. Soziale Wirkfaktoren
- 5. Ist der Einsatz von Erlebnispädagogik in Form des therapeutischen Kletterns bei ADHS sinnvoll
- 5.1. Studie von Florian Weber
- 5.1.1. Methodisches Vorgehen
- 5.1.2. Datenerhebung
- 5.1.3. Ausgewählte Fallbeispiele
- 5.1.3.1. Manuel
- 5.1.3.2. Matthias
- 5.1.4. Zusammenfassende Beschreibung und Interpretation der Beobachtungs- und Testergebnisse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Erlebnispädagogik in Form des therapeutischen Kletterns bei Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Die Arbeit analysiert die Symptomatik der ADHS, die gängigen Behandlungsmethoden sowie die Wirkfaktoren des therapeutischen Kletterns. Darüber hinaus beleuchtet die Arbeit die Rolle des Kletterns als Therapieform im Kontext der Erlebnispädagogik.
- Symptome und Diagnose der ADHS
- Herausforderungen und Auswirkungen der ADHS im Alltag
- Die Wirkfaktoren des therapeutischen Kletterns
- Die Bedeutung der Erlebnispädagogik bei ADHS
- Anwendung der Erlebnispädagogik in Form des therapeutischen Kletterns bei ADHS
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 bietet eine Einleitung zur Thematik und stellt den Zusammenhang zwischen ADHS, therapeutischem Klettern und Erlebnispädagogik her. Kapitel 2 widmet sich der ADHS, ihrer Symptomatik und den Herausforderungen, die Betroffene im Alltag erleben. In Kapitel 3 werden die Grundlagen der Erlebnispädagogik erklärt, während Kapitel 4 sich auf das therapeutische Klettern und seine Wirkfaktoren konzentriert. Schließlich untersucht Kapitel 5 den Einsatz von Erlebnispädagogik in Form des therapeutischen Kletterns bei ADHS anhand einer wissenschaftlichen Studie.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselthemen Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Erlebnispädagogik, therapeutisches Klettern, Wirkfaktoren, Intervention, Fallstudien.
Häufig gestellte Fragen
Wie hilft therapeutisches Klettern Kindern mit ADHS?
Klettern fördert die Konzentration, das Körpergefühl und die Selbstregulierung. Es wirkt auf emotionaler, kognitiver und sozialer Ebene positiv auf die Symptomatik von ADHS.
Was ist der Unterschied zwischen Bouldern und Seilklettern in der Therapie?
Bouldern findet in Absprunghöhe statt und fokussiert auf Kraft und Problemlösung, während Seilklettern Vertrauen zum Partner und den Umgang mit Höhe erfordert.
Welche Rolle spielt die Erlebnispädagogik bei ADHS?
Erlebnispädagogik bietet einen handlungsorientierten Rahmen, in dem Kinder durch unmittelbare Erfahrungen und Herausforderungen in der Natur oder Halle lernen, ihre Impulse zu kontrollieren.
Gibt es wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit von Klettertherapie?
Die Arbeit bezieht sich auf Studien (z.B. von Florian Weber), die anhand von Fallbeispielen zeigen, wie sich das Verhalten und die Aufmerksamkeit von ADHS-Kindern durch Klettern verbessern können.
Was sind die kognitiven Wirkfaktoren beim Klettern?
Dazu gehören die Planung von Bewegungsabläufen, die Fokussierung auf den nächsten Griff und die Steigerung der Frustrationstoleranz bei schwierigen Routen.
- Quote paper
- Nora Gilles (Author), 2020, Therapeutisches Klettern bei Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1338636