Der demografische Wandel beschäftigt Politik und Bevölkerung und wird immer relevanter. Die vorliegende Seminararbeit erläutert verschiedene Forschungsfelder der Alterssoziologie, wie Altersbilder, Sozialisation mit sozialen Rollen und Netzwerken sowie das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben. Außerdem wird die Entwicklung der Alterssoziologie beschrieben. Hierzu wurde eine systematische Literaturrecherche angewandt.
Die Arbeit verdeutlicht, dass die Alterssoziologie kein isoliertes Forschungsfeld ist und schon jetzt einen wichtigen Beitrag leistet, da sich Politik und Bevölkerung mit Problemen des Alter(n)s auseinandersetzen. Auch in Zukunft wird diese Wissenschaft noch an Relevanz gewinnen, da die Zahl der Älteren in unserer Gesellschaft steigen wird. Dadurch muss sich die Alterssoziologie wandeln, dem demografischen Wandel ins Gesicht schauen und auch neue Kommunikationsmedien in ihre Forschung mit einbeziehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Gegenstand der Arbeit
- 1.2 Wissenschaftliche Einordnung
- 1.3 Aufbau der Arbeit
- 2 Begriffsbestimmung
- 3 Alterssoziologie
- 3.1 Altersbilder
- 3.2 Sozialisation im Alter
- 3.3 Ausscheiden aus Erwerbsleben
- 4 Handlungsempfehlungen
- 5 Schlussbetrachtung
- 5.1 Fazit
- 5.2 Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit verschiedenen Forschungsfeldern der Alterssoziologie, um die Herausforderungen des demografischen Wandels in Deutschland zu beleuchten. Die Arbeit analysiert Altersbilder, die Sozialisation im Alter sowie den Übergang in den Ruhestand und verdeutlicht die Bedeutung der Alterssoziologie in einer zunehmend alternden Gesellschaft.
- Entwicklung der Alterssoziologie
- Altersbilder und ihre gesellschaftliche Relevanz
- Sozialisationsprozesse im Alter und die Anpassung an neue Rollen
- Herausforderungen des Ausscheidens aus dem Erwerbsleben
- Handlungsempfehlungen für die zukünftige Forschung in der Alterssoziologie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Alterssoziologie ein und erläutert die Relevanz dieser Forschungsrichtung im Kontext des demografischen Wandels in Deutschland. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Begriffsbestimmung von Soziologie und Alterssoziologie sowie der Entstehung des Forschungsfeldes. Es werden zentrale Theorien der Alterssoziologie wie die Aktivitätstheorie und die Disengagementtheorie vorgestellt.
Kapitel 3 befasst sich mit den Kernthemen der Alterssoziologie. Es werden Altersbilder und ihre gesellschaftliche Bedeutung, die Prozesse der Sozialisation im Alter sowie die Herausforderungen des Ausscheidens aus dem Erwerbsleben analysiert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen der Alterssoziologie und Sozialen Gerontologie. Schlüsselbegriffe sind: demografischer Wandel, Altersbilder, Sozialisation im Alter, Rollenwechsel, Rente, Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, Handlungsempfehlungen, gesellschaftliche Teilhabe, und soziale Integration.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Alterssoziologie?
Die Alterssoziologie untersucht das Alter(n) als soziales Phänomen, einschließlich gesellschaftlicher Altersbilder, Rollenwechsel und sozialer Netzwerke im Alter.
Was versteht man unter Altersbildern?
Altersbilder sind gesellschaftliche Vorstellungen und Stereotype über das Altsein, die beeinflussen, wie Senioren wahrgenommen werden und sich selbst wahrnehmen.
Welche Theorien gibt es zum Altern?
Zentrale Theorien sind die Aktivitätstheorie (Glück durch Aktivität) und die Disengagementtheorie (Rückzug aus sozialen Rollen als natürlicher Prozess).
Warum ist das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben ein zentrales Thema?
Der Übergang in die Rente bedeutet einen massiven Rollenwechsel, der die soziale Identität und die tägliche Strukturierung des Lebens grundlegend verändert.
Welchen Einfluss hat der demografische Wandel auf diese Wissenschaft?
Da die Zahl älterer Menschen steigt, gewinnt die Alterssoziologie an politischer und gesellschaftlicher Relevanz für die Gestaltung der Zukunft.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Forschungsfeld Alterssoziologie. Über Altersbilder, Sozialisation, Netzwerken und das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1337191