Christoph Harant, Freiherr von Polschitz und Weseritz, beschreibt in seinem Reisebericht von 1598 seine Abenteuer im faszinierenden Land der Pharaonen und Pyramiden. Besonders beeindruckt war er von den Nilkrokodilen, denen er ein ganzes Kapitel widmete und deren Bedeutung er sorgfältig erforschte.
Marie Lehky hat sich in ihrem Buch intensiv mit Harants Originalwerk und seinen Bearbeitungen antiker Quellen auseinandergesetzt. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung sind faszinierend und nehmen die Leserschaft mit auf eine Reise in das ferne Ägypten. Neben der detaillierten Analyse von Harants Werk, das ein Meisterwerk der Reiseliteratur ist, beinhaltet das Buch auch kunstvolle Paratexte, die den Lesegenuss noch weiter steigern. Sprachbegeisterte und abenteuerlustige Leser:innen werden von dieser Ausarbeitung gleichermaßen begeistert sein und sich vom lebendigen Schreibstil und der Faszination für die exotische Tierwelt Ägyptens mitreißen lassen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Harants Reisebeschreibungen - ein Werk der Renaissance
- Das Nilkrokodil - ein Wasserwunder - Mythos oder Wissenschaft?
- Freund oder Feind?
- Schlussbemerkung
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Reisebeschreibung des Christoph Harant von Polschitz aus dem Jahr 1598, die seine Reise nach Ägypten dokumentiert. Der Fokus liegt dabei auf der Darstellung des Nilkrokodils als Monster, sowie auf der Beziehung zwischen Mensch und Tier im Kontext des 16. Jahrhunderts.
- Die Reisebeschreibung als Werk der Renaissance
- Die Darstellung des Nilkrokodils als "Monster"
- Mythos und Wissenschaft im Kontext der Reisebeschreibung
- Die Beziehung zwischen Mensch und Tier im 16. Jahrhundert
- Die Bedeutung der Reise für Harant und seine Zeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beleuchtet die Relevanz von Reisen nach Ägypten im 21. Jahrhundert sowie in der Vergangenheit. Sie stellt den Autor Christoph Harant und seine Reise kurz vor und erläutert den Kontext seiner Reise. Das zweite Kapitel widmet sich Harants Reisebeschreibungen im Kontext der Renaissance. Es analysiert die Darstellung des Nilkrokodils als "Monster" und untersucht, inwiefern mythologische und wissenschaftliche Aspekte in der Beschreibung aufeinandertreffen. Im dritten Kapitel, das sich auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier konzentriert, wird die Frage aufgeworfen, ob das Nilkrokodil für Harant ein "Freund" oder "Feind" war.
Schlüsselwörter
Christoph Harant, Reisebeschreibung, Renaissance, Ägypten, Nilkrokodil, Monster, Mythos, Wissenschaft, Mensch-Tier-Beziehung.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Christoph Harant?
Christoph Harant, Freiherr von Polschitz und Weseritz, war ein böhmischer Adliger, der 1598 eine berühmte Reise nach Ägypten und ins Heilige Land unternahm.
Warum wird das Nilkrokodil als 'Monster' beschrieben?
In der Renaissance wurden exotische Tiere oft als furchteinflößende Wunderwesen (Monstra) wahrgenommen, wobei Harant versuchte, Mythen mit eigenen Beobachtungen zu verknüpfen.
Welchen Stellenwert hat Harants Reisebericht in der Literatur?
Sein Werk gilt als Meisterwerk der Reiseliteratur der Renaissance, da es detaillierte Beschreibungen mit kunstvollen Illustrationen und Verweisen auf antike Quellen verbindet.
Wie war das Verhältnis zwischen Mensch und Tier im 16. Jahrhundert?
Tiere wurden oft in Kategorien wie 'Freund' oder 'Feind' eingeteilt, wobei die Faszination für das Exotische meist mit einer religiösen oder moralischen Deutung einherging.
Welche Quellen analysierte Marie Lehky in ihrem Buch über Harant?
Lehky untersuchte Harants Originalwerk sowie seine Bearbeitungen antiker Texte und die darin enthaltenen Paratexte.
- Quote paper
- Marie Lehky (Author), 2013, Christoph Harants Reise nach Ägypten 1598. Beschreibung eines Monstrums, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1337146