Diese Arbeit ist die Verschriftlichung eines Referats zur Annäherung an die Gedankenwelt Adornos, um eine Form zu finden, welche subjektive Schlussfolgerungen, eigene Positionen und mögliche Bezugnahmen zur Gegenwart zulässt. Inwiefern ist der Gedanke, Kunst besäße ein ergründbares und ursprüngliches Wesen, heute noch relevant und was hat zeitgenössische Kunst damit zu tun?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitende Bemerkungen
- Kritik an der wissenschaftlichen Ergründung des Wesens von Kunst
- Die Vereinheitlichung durch den "Begriff"
- Die Begriffe Subjektivität, Objektivität und Ausdruck in Bezug auf die Ursprungsfrage des Wesens von Kunst.
- Aus eins zwei drei mach vier - Der Ursprung der Kunst und Ästhetisches Verhalten
- Anhang
- Abschließende Bemerkungen
- Abbildungsnachweis
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Referat befasst sich mit Adornos Auseinandersetzung mit den "Theorien über den Ursprung der Kunst" und beleuchtet seine kritische Perspektive auf die wissenschaftliche Ergründung des Wesens von Kunst. Ziel ist es, Adornos Gedankengänge zu analysieren und in Bezug zur Gegenwart zu setzen.
- Kritik an der wissenschaftlichen Ergründung des Wesens von Kunst
- Die Bedeutung des Begriffs und seine Grenzen in der Kunst
- Die Problematik von Subjektivität, Objektivität und Ausdruck in Bezug auf den Ursprung der Kunst
- Adornos Kritik an der positivistischen Wissenschaft und ihren Auswirkungen auf die Ergründung von Geschichte und Kunst
- Die Relevanz von Adornos Überlegungen für die zeitgenössische Kunst
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der "Theorien über den Ursprung der Kunst" ein und stellt die zentralen Fragen des Referats vor. Adorno kritisiert in Kapitel 1 die wissenschaftliche Ergründung des Wesens von Kunst, da diese das Wesen der Kunst zu einer eindeutigen und unwandelbaren Kategorie reduzieren wolle. Er argumentiert, dass die Geschichte der Kunst fragmentarisch ist und wissenschaftliche Rückschlüsse über prähistorische Kunst fragwürdig sind.
Kapitel 2 befasst sich mit der Vereinheitlichung durch den "Begriff". Adorno hinterfragt die Möglichkeit, das Wesen von Kunst durch einen einzigen Begriff zu erfassen, da sich hinter dem Begriff der Kunst verschiedene Bedeutungen und ein unergründliches Wesen verbergen.
Kapitel 3 beleuchtet die Begriffe Subjektivität, Objektivität und Ausdruck in Bezug auf die Ursprungsfrage des Wesens von Kunst. Adorno kritisiert die Reduktion von Kunst auf Ausdruck, da dies Kunst zu einer Kategorie und einer invarianten Form des Bewusstseins mache.
Kapitel 4 "Aus eins zwei drei mach vier" beleuchtet den Ursprung der Kunst und ästhetisches Verhalten. Adorno argumentiert, dass der Ursprung der Kunst nicht wissenschaftlich ergründbar ist und dass die positivistische Wissenschaft das Finden von allgemeinen (existenziellen) Zusammenhängen im Wege steht.
Schlüsselwörter
Ästhetische Theorie, Ursprung der Kunst, Kunstbegriff, Wissenschaftlichkeit, Positivismus, Subjektivität, Objektivität, Ausdruck, Geschichte, Fragmentarität, Zeitgenössische Kunst
- Arbeit zitieren
- Johannes Rudloff (Autor:in), 2020, Adornos "Theorien über den Ursprung der Kunst" aus heutiger Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1335595