Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Deutschland. Das Ziel von dieser Krebsprävention ist, das Sterben durch Krebserkrankungen zu verhindern.
Untersucht wird, ob ein Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status eines Menschen und dessen Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen besteht. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, inwiefern ein Zusammenhang erkennbar ist oder nicht. Die genaue Forschungsfrage lautet deshalb wie folgt: „Besteht ein sichtbarer Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status eines in Deutschland wohnenden Menschen und dessen Inanspruchnahme von präventiven Krebsvorsorge- bzw. Krebsfrüherkennungsuntersuchungen?“
Die Grundlage für die analytischen Untersuchungen dieser Arbeit bilden die Studien „Gesundheit in Deutschland aktuell“ aus den Jahren 2010 und 2014/2015 sowie die „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland – Welle 1“.
Für die Beantwortung der Forschungsfrage werden zunächst im zweiten Kapitel wesentliche Begrifflichkeiten geklärt. Zuerst wird der Begriff „sozioökonomischer Status“ erklärt und nach welchen Parametern dieser gemessen werden kann. Weiter wird erläutert, was Prävention bedeutet. Genauer erklärt wird dabei die Gesetzgebung und nachfolgend die Krebsprävention mit genauerer Betrachtung von Hautkrebs, Darmkrebs und Brustkrebs. Nachdem die grundlegenden Bezeichnungen geklärt sind, wird im dritten Kapitel der Zusammenhang des sozialen Status mit der Krebsvorsorge untersucht. Es wird zuerst die Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen nach Bildungsgrad und weiterführend nach Sozialstatus betrachtet. Zuletzt wird im vierten Kapitel ein Fazit gezogen und die Forschungsfrage beantwortet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begrifflichkeiten
- Sozialer/sozioökonomischer Status
- Prävention
- Präventionsgesetzgebung
- Krebsprävention
- Zusammenhang Krebsvorsorge - Sozialer Status
- Inanspruchnahme der Krebsvorsorgeuntersuchungen nach Bildungsgrad
- Inanspruchnahme der Krebsvorsorgeuntersuchungen nach sozialem Status
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Deutschland. Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status eines Menschen und dessen Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zu untersuchen.
- Untersuchung des Zusammenhangs zwischen sozioökonomischem Status und Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen.
- Analyse der Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen nach Bildungsgrad.
- Bewertung des Einflusses des sozialen Status auf die Inanspruchnahme von Krebsvorsorgeuntersuchungen.
- Einleitung der relevanten Begrifflichkeiten, wie z.B. "sozialer Status" und "Prävention".
- Bewertung der Bedeutung von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für die Prävention von Krebserkrankungen.
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor: die Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Deutschland und den Zusammenhang mit dem sozioökonomischen Status. Die Forschungsfrage wird formuliert und die verwendeten Datenquellen werden vorgestellt. - Kapitel 2: Begrifflichkeiten
Dieses Kapitel erklärt wichtige Begriffe, die im Zusammenhang mit der Arbeit relevant sind. Es wird der soziale/sozioökonomische Status definiert und die verschiedenen Parameter zur Messung dieses Status werden erläutert. Zudem wird der Begriff "Prävention" im Allgemeinen und die Krebsprävention im Speziellen erklärt. - Kapitel 3: Zusammenhang Krebsvorsorge - Sozialer Status
In diesem Kapitel wird der Zusammenhang zwischen dem sozialen Status und der Inanspruchnahme von Krebsvorsorgeuntersuchungen untersucht. Es werden die Ergebnisse der Analysen nach Bildungsgrad und sozialem Status präsentiert. Die Daten zeigen, ob es Unterschiede in der Inanspruchnahme von Krebsvorsorgeuntersuchungen nach dem sozialen Status gibt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt zentrale Themen wie Krebsvorsorge, sozioökonomischer Status, Bildungsgrad, Prävention, Gesundheitssystem, Deutschland. Die Forschungsfrage fokussiert auf den Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status eines Menschen und dessen Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen.
Häufig gestellte Fragen
Besteht ein Zusammenhang zwischen sozialem Status und Krebsvorsorge?
Ja, die Arbeit untersucht auf Basis von Studien wie „Gesundheit in Deutschland aktuell“, ob Menschen mit höherem sozioökonomischem Status Krebsfrüherkennungsuntersuchungen häufiger in Anspruch nehmen.
Wie wird der sozioökonomische Status gemessen?
Der Status wird meist über Parameter wie Bildung, Einkommen und berufliche Stellung definiert und gemessen.
Welche Rolle spielt der Bildungsgrad bei der Krebsprävention?
Der Bildungsgrad gilt als wesentlicher Faktor. Menschen mit höherer Bildung verfügen oft über mehr Wissen über Präventionsangebote und zeigen ein anderes Gesundheitsverhalten.
Welche Krebsarten stehen im Fokus der Präventionsgesetzgebung?
Die Arbeit betrachtet insbesondere die Früherkennung von Hautkrebs, Darmkrebs und Brustkrebs im Rahmen der deutschen Gesetzgebung.
Was ist das Ziel der Krebsfrüherkennung?
Das primäre Ziel ist es, Krebserkrankungen in einem frühen Stadium zu entdecken, um die Heilungschancen zu erhöhen und die Sterblichkeit zu senken.
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- Anonym (Author), 2021, Gesundheitsprävention bei sozialer Benachteiligung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1334275