Ziel dieser Arbeit ist es, Gefahren und Unfallmöglichkeiten im Kindesalter aufzuzeigen und Präventionsmaßnahmen beziehungsweise Unfallverhütungsmethoden vorzustellen. Dabei werden die Unfallschwerpunkte in den verschiedenen Altersgruppen diskutiert, gefolgt von einer Analyse der Häufigkeit bestimmter Unfälle und der möglichen (Langzeit-) Folgen. Der letzte Punkt der Arbeit fasst Erste-Hilfe-Maßnahmen zur Anwendung an Kindern zusammen, da diese sich doch deutlich von denen Erwachsener unterscheiden.
Zu den größten Gesundheitsrisiken für Kinder und Jugendliche gehören Unfälle. Geschätzt werden ca. 1,7 Millionen Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren jährlich nach Unfallverletzungen ärztlich versorgt. Bei den Unfällen im frühen Kindesalter handelt es sich in rund 44% der Fälle um häusliche Unfälle. Unfallschwerpunkte entwickeln sich mit dem voranschreitenden Alter mit. Dadurch dass nur sie sich weiterentwickeln, entwickelt sich nur die Art der Unfälle weiter, nicht aber die mögliche Schwere. Es gibt in jeder Altersstufe welche ohne Folgen bis hin zu schweren Folgen. Erste-Hilfe Maßnahmen sollten Eltern und Aufsichtspersonen in Grundlagen kennen, sowie die nötigen Telefonnummer kennen oder wissen, wo sie zu finden sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Gefahren im Kindesalter
- Unfallschwerpunkte und Prävention
- 0 - 12 Monate
- 13 Monate - 3 Jahre
- 3-5 Jahre
- ab 5 Jahren
- ab 10 Jahren
- Häufigkeit und Folgen
- Unfallschwerpunkte und Prävention
- Erste-Hilfe und Hilfe- Maßnahmen
- Fazit
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Unfallschwerpunkte und Unfallverhütung im Kindesalter. Ziel ist es, die Gefahren im Kindesalter aufzuzeigen und Präventionsmaßnahmen sowie Unfallverhütungsmethoden vorzustellen.
- Unfallschwerpunkte in verschiedenen Altersgruppen
- Häufigkeit und Folgen von Unfällen im Kindesalter
- Präventionsmaßnahmen und Unfallverhütungsmethoden
- Wichtige Sicherheitsaspekte im Haushalt und im Freien
- Bedeutung der frühzeitigen Entwicklung von Gefahrenbewusstsein
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Unfallschwerpunkte und Unfallverhütung im Kindesalter ein und verdeutlicht die Relevanz des Themas durch statistische Daten. Das Kapitel 2.1.1 beleuchtet die Unfallschwerpunkte bei Säuglingen im Alter von 0-12 Monaten und stellt entsprechende Präventionsmaßnahmen vor, beispielsweise die Sicherstellung eines sicheren Schlafplatzes und die Vermeidung von Erstickungsgefahren. Kapitel 2.1.2 befasst sich mit den Gefahren für Kinder im Alter von 13 Monaten bis 3 Jahren, die mit dem freien Gehen einhergehen. Hier werden die Risiken von Verbrennungen, Vergiftungen und Stürzen aus größerer Höhe sowie die Bedeutung der Förderung der Selbstständigkeit bei gleichzeitiger Sicherung der Umgebung thematisiert.
Schlüsselwörter
Kinderunfälle, Unfallverhütung, Prävention, Gefahren im Kindesalter, Sicherheitsmaßnahmen, Haushaltssicherheit, Verkehrssicherheit, Spielplatzsicherheit, Altersgerechtes Spielzeug, Erste Hilfe, Gefahrenbewusstsein.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die häufigsten Unfallursachen im Kindesalter?
Bei Kleinkindern sind es vor allem häusliche Unfälle wie Stürze, Verbrennungen, Vergiftungen und Erstickungsgefahren. Mit zunehmendem Alter nehmen Sport- und Verkehrsunfälle zu.
Welche Gefahren bestehen besonders für Säuglinge (0-12 Monate)?
Zentral sind hier die Sicherheit des Schlafplatzes (Vermeidung des plötzlichen Kindstods) sowie der Schutz vor Stürzen vom Wickeltisch und Verschlucken von Kleinteilen.
Wie kann man Unfälle im Haushalt effektiv verhüten?
Durch präventive Maßnahmen wie Treppenschutzgitter, Steckdosensicherungen, das Wegschließen von Chemikalien und Medikamenten sowie den Verzicht auf gefährliches Spielzeug.
Unterscheidet sich Erste Hilfe bei Kindern von der bei Erwachsenen?
Ja, aufgrund der anatomischen Unterschiede müssen Maßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung oder die Lagerung bei Kindern spezifisch angepasst werden.
Welche Bedeutung hat das Gefahrenbewusstsein bei Kindern?
Es ist wichtig, Kinder frühzeitig an Gefahren heranzuführen und ihre Selbstständigkeit zu fördern, damit sie lernen, Risiken selbst einzuschätzen.
Wie viele Kinder müssen jährlich nach Unfällen ärztlich versorgt werden?
Schätzungen gehen von ca. 1,7 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren aus, die in Deutschland jährlich aufgrund von Unfallverletzungen behandelt werden.
- Quote paper
- Tabea Götz (Author), 2020, Kindergesundheit. Unfallschwerpunkte und Unfallverhütung im Kindesalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331626