In der Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Kollegialen Beratung, deren Ursprung bzw. Entwicklung und wie diese zum einen heutzutage als unterstützende Methode im Rahmen der Teamarbeit im Bereich der Sozialen Arbeit angewendet werden kann und ob sie ebenso als Methode für Mitarbeiter des Schulprojektes „Praxisberater an Schulen“ nutzbar ist.
Dazu habe ich zunächst Literatur zur Klärung der Begrifflichkeit Kollegiale Beratung im wissenschaftstheoretischen Zusammenhang recherchiert und stellte sehr schnell fest, dass es grundsätzlich eine einfach aufgebaute Methode für Problemlösungen in einem Team ist, jedoch bis heute keine nachweislich empirischen Befunde hinsichtlich der Wirksamkeit beim Vergleich der existierenden Modelle vorliegen (Westphal, 2016: 35). Das Prinzip sich im Team untereinander auszutauschen bzw. zu unter-stützen, um neue Lösungsansätze zu finden, scheint dennoch recht alt zu sein. Daher möchte ich in der Ausarbeitung die Bedeutung der Methode für die Praxis auf den Grund gehen und darstellen, wie die Methode funktioniert und wo deren Grenzen sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kollegiale Beratung
- Begriffserklärung und -entwicklung
- Unterschiedliche Leitfäden der Kollegialen Beratung
- Ablauf und Rollenverteilung in der Kollegialen Beratung
- Mögliche Grenzen der Kollegialen Beratung
- Kollegiale Beratung als Reflexionsmöglichkeit für Mitarbeiter des Schulprojektes ,,Praxisberater an Schulen"
- Schlussbetrachtungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Kollegialen Beratung, ihrer Entwicklung und Anwendung als unterstützende Methode im Bereich der Sozialen Arbeit, insbesondere im Schulprojekt ,,Praxisberater an Schulen".
- Definition und Entwicklung des Begriffs "Kollegiale Beratung"
- Verschiedene Leitfäden und Modelle der Kollegialen Beratung
- Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Kollegialen Beratung
- Relevanz der Kollegialen Beratung als Reflexionsmethode für Mitarbeiter des Schulprojektes ,,Praxisberater an Schulen"
- Potenzial der Kollegialen Beratung als Zukunftsformat für Personalentwicklung und Fortbildung.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Kollegialen Beratung ein und beleuchtet ihre Bedeutung im Kontext der Sozialen Arbeit. Kapitel 2 analysiert den Begriff "Kollegiale Beratung" und beleuchtet seine historische Entwicklung. Es werden unterschiedliche Leitfäden und Modelle vorgestellt, die sich in der Praxis etabliert haben. Des Weiteren werden der Ablauf und die Rollenverteilung in der Kollegialen Beratung sowie mögliche Grenzen der Methode erörtert.
Schlüsselwörter
Kollegiale Beratung, Peer-to-Peer-Consulting, Sozialarbeit, Schulprojekt, Praxisberater an Schulen, Reflexionsmethode, Teamarbeit, Personalentwicklung, Fortbildung, Leitfaden, Modelle, Grenzen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Kollegiale Beratung?
Es ist eine strukturierte Methode zur Problemlösung in Teams, bei der sich Kollegen gegenseitig beraten, ohne dass ein externer Experte anwesend ist.
Welche Rollen gibt es in der Kollegialen Beratung?
Typische Rollen sind der Fallbringer (der das Problem hat), der Moderator (der den Ablauf steuert) und die Beratergruppe (die Kollegen).
Warum ist diese Methode für Praxisberater an Schulen sinnvoll?
Sie dient als Reflexionsmöglichkeit, um komplexe Fälle aus dem Schulalltag zu besprechen, die eigene Professionalität zu stärken und Entlastung im Team zu finden.
Was sind die Grenzen der Kollegialen Beratung?
Grenzen liegen dort, wo professionelle Therapie oder Supervision nötig ist oder wenn tiefgreifende Teamkonflikte eine neutrale Moderation verhindern.
Gibt es empirische Belege für die Wirksamkeit?
Die Arbeit stellt fest, dass es trotz der weiten Verbreitung bisher nur wenige nachweislich empirische Befunde zur Überlegenheit spezifischer Modelle gibt.
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- Anonym (Author), 2021, Kollegiale Beratung. Reflexionsmöglichkeit für Mitarbeiter des Schulprojektes "Praxisberater an Schulen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331610