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Effekte von Online-Peer-Assessment auf das Lernen. Eine metaanalytische Betrachtung

Titel: Effekte von Online-Peer-Assessment auf das Lernen. Eine metaanalytische Betrachtung

Hausarbeit , 2019 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit geht folgender Fragestellung nach: „Wie ist der Effekt von Online-Peer-Assessment auf das Lernen?“ Da es keine Metaanalyse gibt, die sich speziell mit dem Aspekt des Lernens im Online-Peer-Assessment auseinandersetzt, soll mit dieser Arbeit ein erster Schritt gemacht und eine bestehende Forschungslücke geschlossen werden.

Bereits Hattie und Timperley haben festgestellt, dass das Feedback einen starken Einfluss auf das Lernen und die Leistung hat. Dieser Einfluss kann sowohl positiv als auch negativ sein. Der Effekt von Feedback auf das Lernen wurde in zahlreichen Beiträgen thematisiert und ist wichtig im Peer-Assessment.
Das Peer-Assessment ist eine Methode, in der Lernende die Rolle des Lehrenden annehmen und sich gegenseitig, unter Einbezug von Kriterien, Feedback geben. Topping hat bereits betont, dass die Qualität der Feedback- Kommentare von Lernenden nicht vergleichbar ist mit denen der Lehrenden. Jedoch wird dieser Mangel durch eine häufige, direkte und umfangreiche Durchführung ausgeglichen. In einer Metaanalyse über das Peer-Assessment von Falchikov und Goldfinch wurden erstmals Vergleiche zwischen den Bewertungen von Lernenden mit denen der Lehrenden hergestellt. Mit der zunehmenden Digitalisierung im Bildungsbereich wird zur Unterstützung von Peer-Assessment Technologie verwendet. Dadurch ergeben sich einige Vorteile für Lehrerende und Lernende. Um das sogenannte Online- Peer-Assessment zu untersuchen, wurde im Jahr 2016 die Metaanalyse von Falchikov und Goldfinch unter Einbezug von Internettechnologie wiederholt. Obwohl das Feedback einen starken Einfluss auf das Lernen hat, steht dieser Aspekt in beiden Metaanalysen im Hintergrund. Der Einsatz von neueren Technologien beim Lernen und ihre Auswirkungen ist ein Forschungsgebiet, dass noch nicht umfassend untersucht wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau und methodisches Vorgehen

2 Aspekte des Online-Peer-Assessment

2.1 Grundlagen des Peer-Assessment

2.2 Besonderheiten des Online-Peer-Assessment

2.3 Aktueller Forschungsstand

3 Methode

3.1 Literatursuche und -auswahl

3.2 Inklusions- und Exklusionskriterien

3.3 Kodierung der Studien

3.4 Effektstärken der Studien

3.5 Moderatorenanalyse

3.6 Das vote-counting als Methode

4 Analyse der Ergebnisse

4.1 Der Einfluss des Online-Peer-Assessments auf das Lernen

4.1.1 Die Ergebnisse der Studien

4.1.2 Moderatoren

5 Fazit

5.1 Schlussfolgerung

5.2 Empfehlung für zukünftige Studien

5.3 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Effekt von Online-Peer-Assessment auf den Lernprozess und die Lernleistung. Ziel ist es, basierend auf einer Metaanalyse vorhandener Studien eine bestehende Forschungslücke zu schließen und den Einfluss dieser Methode im digitalen Kontext zu bewerten.

  • Grundlagen und Definition von Peer-Assessment
  • Besonderheiten des Online-Peer-Assessments im Bildungsbereich
  • Methodik der metaanalytischen Literaturrecherche und Effektstärkenberechnung
  • Analyse von Moderatoren wie Kurslänge und Zielgruppen
  • Diskussion der Auswirkungen auf das Lernergebnis

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundlagen des Peer-Assessment

Der Begriff Peer-Assessment bezieht sich auf den Prozess, in dem die Teilnehmenden das Lernen ihrer Peers kritisch reflektieren und bewerten (Roberts, 2006, S. 6). Durch die Überprüfung und Kritik an der Arbeit ihrer Peers können Lernende dazu beitragen, dass diese bessere Ideen zu ihren Arbeiten entwickeln. Somit können sie, besonders in der Anfangsphase, ihr ursprüngliches Produkt überarbeiten und verbessern (Tsai, Lin, & Yuan, 2002, S. 250).

Topping (2018, S. 1-3) definiert das Peer-Assessment als ein Arrangement der Lernenden, um das Level, den Wert oder die Qualität eines Produkts oder einer Performance von gleichgestellten Lernenden zu betrachten und zu spezifizieren. Dadurch lernen die Teilnehmenden ausführliches Feedback zu geben, ihre Bewertungen mit ihren Peers zu diskutieren und ein gemeinsames Ergebnis auszuhandeln. Produkte, die bewertet werden können, sind Texte, mündliche Vorträge und Portfolios. Lernende helfen sich gegenseitig im Peer-Assessment, ihre Stärke und Schwächen zu erkennen. Sie machen sich gegenseitig auf die Bereiche aufmerksam, die eine Überarbeitung benötigen und entwickeln metakognitive und andere Personal- und Fachkompetenzen. Peer-Feedback ist im Gegensatz zu dem Feedback der Lehrenden im größeren Umfang und in größerer Unmittelbarkeit verfügbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Feedback ein und benennt die Forschungsfrage zum Nutzen von Online-Peer-Assessment für das Lernen.

2 Aspekte des Online-Peer-Assessment: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Peer-Assessments, dessen spezifische Vorteile im Online-Kontext sowie den aktuellen Forschungsstand.

3 Methode: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, inklusive der Kriterien zur Studienauswahl, der Kodierung und der Berechnung von Effektstärken.

4 Analyse der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung mittels vote-counting sowie eine Moderatorenanalyse der gefundenen Studiendaten.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, interpretiert die Ergebnisse bezüglich der Forschungsfrage und gibt Empfehlungen für weiterführende Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Online-Peer-Assessment, Peer-Feedback, Metaanalyse, Effektstärke, Lernen, Digitalisierung, E-Learning, Kursdesign, Lernerfolg, Moderatorenanalyse, Feedbackprozess, Bildungstechnologie, Metakognition, Bewertungskriterien, Studierende.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das übergeordnete Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wirkung von Online-Peer-Assessment auf den Lernprozess und die Leistung von Lernenden.

Welche zentralen Themen werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Peer-Assessment, die Digitalisierung von Lernprozessen und der Einfluss von Feedback auf die Lernleistung.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, durch eine Metaanalyse zu klären, welchen Effekt Online-Peer-Assessment auf das Lernen hat, da hierzu bisher eine schlüssige metaanalytische Antwort fehlte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Autorin verwendet eine Metaanalyse inklusive einer Moderatorenanalyse und der Nachberechnung von Effektstärken (Cohen's d) für eine Reihe ausgewählter Forschungsstudien.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte methodische Beschreibung der Literaturrecherche und die empirische Analyse der ausgewählten Studien.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Online-Peer-Assessment, Metaanalyse, Effektstärke und Lernerfolg beschreiben.

Welche Rolle spielt die Kursdauer für den Lerneffekt?

Die Analyse ergab, dass Kurslängen zwischen vier und sechs Wochen einen großen Effekt auf das Lernen hatten, während ein Kurs von neun Wochen keinen signifikanten Effekt zeigte.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin für zukünftige Studien?

Es wird empfohlen, weitere Einflussfaktoren wie das spezifische Kursdesign und die Zielgruppen stärker zu untersuchen, um die Transparenz und Vergleichbarkeit zukünftiger Studien zu gewährleisten.

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Details

Titel
Effekte von Online-Peer-Assessment auf das Lernen. Eine metaanalytische Betrachtung
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
26
Katalognummer
V1330268
ISBN (PDF)
9783346823618
ISBN (Buch)
9783346823625
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Learning Online-Peer-Assessment Peer-Assessment Metaanalyse digitale Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Effekte von Online-Peer-Assessment auf das Lernen. Eine metaanalytische Betrachtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1330268
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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