In der vorliegenden Arbeit soll zuerst ein Blick auf den großen Katechismus von Luther geworfen werden, wobei in einem ersten Schritt die Schrift im Hinblick auf Entstehungskontext und Entstehungsgeschichte, sowie Inhalt und Form betrachtet werden soll. In einem zweiten Schritt steht das Abendmahlsverständnis im Mittelpunkt und es sollen wesentliche Aussagen hierzu aufgezeigt werden. Mit dem gleichen Vorgehen wird anschließend das Augsburger Bekenntnis dargestellt. Nachdem beide Schriften vorgestellt und auf ihre Abendmahlsverständnisse hin untersucht wurden, soll ein Vergleich beider angestellt werden, welcher Parallelen, Antagonismen und weitere Auffälligkeiten aufzeigen soll. Die Erkenntnisse der erarbeiteten Schwerpunkte sollen in einem Fazit am Ende zusammengeführt, abgewogen und verglichen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Luthers großer Katechismus
- Abendmahlsverständnis im großen Katechismus
- Das Augsburger Bekenntnis
- Artikel 10
- Artikel 13
- Artikel 22
- Abendmahlsverständnis im Augsburger Bekenntnis
- Vergleich der Verständnisse
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie sich das Abendmahlsverständnis, das Martin Luther in seinem großen Katechismus beschreibt, zu dem im Augsburger Bekenntnis verhält. Die Arbeit untersucht die Entstehungskontexte und Inhalte beider Schriften und analysiert ihre jeweiligen Abendmahlsverständnisse.
- Entstehung und Bedeutung von Luthers großem Katechismus
- Abendmahlsverständnis in Luthers großem Katechismus
- Das Augsburger Bekenntnis: Entstehung, Inhalt und Abendmahlsverständnis
- Vergleich der Abendmahlsverständnisse im großen Katechismus und im Augsburger Bekenntnis
- Fazit: Parallelen und Unterschiede in den beiden Schriften
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Forschungsfrage und führt in die Thematik der Reformation und ihre verschiedenen Impulse ein. Sie beleuchtet die Bedeutung von Luthers großem Katechismus und dem Augsburger Bekenntnis als wichtige Dokumente der reformatorischen Zeit.
- Luthers großer Katechismus: Dieses Kapitel gibt einen Einblick in die Entstehung und Geschichte des großen Katechismus, beleuchtet die Persönlichkeit Martin Luthers und erklärt die Intentionen und Zielgruppen des Werkes.
- Abendmahlsverständnis im großen Katechismus: Hier wird Luthers Sicht auf das Abendmahl im Detail dargestellt, wobei der Fokus auf die Einsetzungsworte, das Wesen, die Kraft und den rechten Empfang des Abendmahls liegt.
- Das Augsburger Bekenntnis: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über das Augsburger Bekenntnis, einschließlich seiner Entstehung, Inhalte und Bedeutung. Es werden die relevanten Artikel im Hinblick auf das Abendmahlsverständnis beleuchtet.
- Abendmahlsverständnis im Augsburger Bekenntnis: Das Abendmahlsverständnis des Augsburger Bekenntnisses wird ausführlich erläutert.
- Vergleich der Verständnisse: Dieses Kapitel setzt die beiden Abendmahlsverständnisse in Beziehung zueinander, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der Reformation, insbesondere mit dem Abendmahlsverständnis. Schlüsselbegriffe sind: Martin Luther, großer Katechismus, Augsburger Bekenntnis, Abendmahl, Einsetzungsworte, Realpräsenz, Transsubstantiation, Sakrament, Glaube, Rechtfertigung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied im Abendmahlsverständnis zwischen Luthers Katechismus und dem Augsburger Bekenntnis?
Die Arbeit untersucht genau diese Parallelen und Antagonismen, wobei beide Schriften die Realpräsenz Christi betonen, jedoch unterschiedliche Schwerpunkte in der Argumentation setzen.
Was steht im Zentrum von Luthers Abendmahlslehre im Großen Katechismus?
Luther fokussiert sich auf die Einsetzungsworte, das Wesen des Sakraments als Geschenk Gottes und die Kraft, die durch den Glauben empfangen wird.
Welche Artikel des Augsburger Bekenntnisses sind für das Abendmahl relevant?
Besonders wichtig sind die Artikel 10 (Vom heiligen Abendmahl), 13 (Vom Gebrauch der Sakramente) und 22 (Von beidergestalt des Sakraments).
Warum wurde der Große Katechismus verfasst?
Er diente der Unterweisung von Pfarrern und gläubigen Laien, um die reformatorischen Grundfesten des christlichen Glaubens verständlich zu erklären.
Was bedeutet „Realpräsenz“ in diesem Kontext?
Realpräsenz bezeichnet den lutherischen Glauben, dass Leib und Blut Christi wahrhaftig in, mit und unter den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig sind.
- Quote paper
- Maike Ebeling (Author), Luthers Abendmahlsverständnis im Großen Katechismus und das Abendmahl im Augsburger Bekenntnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1328718