Ich befasse mich bei meiner Seminararbeit mit dem Thema „Internationale Inklusionspolitik für Menschen mit Behinderung“. Ich habe mich für diese Thematik entschieden, weil ich bereits mit Menschen mit Behinderung gearbeitet habe und mir auch in Zukunft vorstellen könnte weiter in diesem Bereich tätig zu sein. Zudem finde ich es interessant, wie sich die internationale Politik mit dem Thema Inklusion auseinandersetzt. Neben der europäischen Ebene beschäftige ich mich auch mit Konzepten aus den USA wie dem „Supported Employment“ und dem „Independent Living movement“.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Begriffe und Definitionen
- 2.1. Behinderung
- 2.2. Inklusion
- 3. Soziale Inklusion auf europäischer Ebene
- 3.1. Die offene Methode der Koordination
- 3.2. Antidiskriminierungspolitik und Antidiskriminierungsgesetz in der EU
- 3.3. Umbau des Sozialstaates
- 3.4. Persönliche Assistenz im Ländervergleich
- 4. Supported Employment
- 5. Independent Living Movement
- 6. Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit beleuchtet die „Internationale Inklusionspolitik für Menschen mit Behinderung“. Der Fokus liegt dabei auf der europäischen Ebene sowie auf Konzepten aus den USA wie „Supported Employment“ und „Independent Living Movement“.
- Definitionen von Behinderung und Inklusion
- Soziale Inklusion in der EU und die offene Methode der Koordination
- Antidiskriminierungspolitik und -gesetzgebung in der EU
- Der Wandel des Sozialstaates und die Bedeutung von persönlicher Assistenz
- Die Konzepte „Supported Employment“ und „Independent Living Movement“
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der internationalen Inklusionspolitik für Menschen mit Behinderung ein. Die Autorin erläutert ihre Motivation für die Wahl dieser Thematik und skizziert den Aufbau der Arbeit.
Im zweiten Kapitel werden die zentralen Begriffe Behinderung und Inklusion definiert. Die Definition von Behinderung folgt der WHO, während Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Leitgedanke beschrieben wird, der die Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft unabhängig von ihrer Herkunft, Behinderung, sexuellen Orientierung oder dem Lebensalter fordert.
Kapitel 3 befasst sich mit der sozialen Inklusion auf europäischer Ebene. Hier wird die „offene Methode der Koordination“ (OMK) vorgestellt, die im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung eingesetzt wird. Die OMK verfolgt Ziele wie die Förderung der Erwerbsbeteiligung, den Zugang zu Ressourcen und Rechten sowie die Vermeidung von Ausgrenzung. Die Autorin diskutiert kritisch die Fokussierung der Antidiskriminierungspolitik und der sozialen Inklusion auf die Arbeitsmarktintegration und fordert eine stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht gewachsen sind. Zudem werden das Antidiskriminierungsgesetz in der EU und der Umbau des Sozialstaates in Bezug auf Menschen mit Behinderung analysiert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselbegriffe der Arbeit sind Inklusion, Behinderung, soziale Ausgrenzung, Antidiskriminierung, offene Methode der Koordination (OMK), Supported Employment, Independent Living Movement, und der Wandel des Sozialstaates im Kontext der europäischen Integration.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Inklusion im Kontext dieser Seminararbeit?
Inklusion wird als gesamtgesellschaftlicher Leitgedanke definiert, der die uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft fordert, unabhängig von Behinderungen oder Herkunft.
Was ist die „offene Methode der Koordination“ (OMK) der EU?
Die OMK ist ein Steuerungsinstrument der EU zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung durch den Austausch von Best Practices und die Festlegung gemeinsamer Ziele.
Was versteht man unter dem Konzept „Supported Employment“?
Es handelt sich um ein aus den USA stammendes Konzept zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen durch individuelle Unterstützung und Coaching am Arbeitsplatz.
Was ist das „Independent Living Movement“?
Diese Bewegung setzt sich für das Recht von Menschen mit Behinderungen ein, ein selbstbestimmtes Leben außerhalb von Heimen zu führen, unterstützt durch persönliche Assistenz.
Welche Kritik wird an der EU-Inklusionspolitik geäußert?
Es wird kritisiert, dass der Fokus zu stark auf der Arbeitsmarktintegration liegt und Menschen, die den Anforderungen des Marktes nicht entsprechen, vernachlässigt werden könnten.
- Quote paper
- Markus Dörn (Author), 2011, Internationale Inklusionspolitik für Menschen mit Behinderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1326498