Ziel der Arbeit ist es Eichendorffs Verhältnis zur Frühromantik anhand der Künstlertypologie Florios zu skizzieren. Da Eichendorffs Figuren verschiedene Positionen innerhalb des romantischen Diskurses repräsentieren, bildet die Grundlage für die Untersuchung eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Anfängen der Romantik und dem zugrundeliegenden Poesieverständnis. Anschließend folgt eine Analyse des dichterischen Werdegangs von Florio. Diesbezüglich gilt es aufzuzeigen,
welche Poesie- und Kunstvorstellungen auf ihn einwirken und welche Haltung Eichendorff einnimmt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Allgemeine literaturgeschichtliche Grundlagen der Entwicklung des Poesie- und Künstlerverständnisses in der Romantik
- Hauptteil
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die dualistische Figurenkonstellation in Joseph von Eichendorffs Novelle „Das Marmorbild“ und untersucht deren Bedeutung für die Künstlertypologie Florios. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Eichendorff durch die Darstellung der poetischen Entwicklung Florios eine kritische Distanz zur Frühromantik einnimmt.
- Die Entwicklung des Poesie- und Künstlerverständnisses in der Romantik
- Die Figurenkonstellation in „Das Marmorbild“
- Die poetische Entwicklung Florios
- Eichendorffs Kritik an frühromantischen Bestrebungen
- Die Bedeutung der dualistischen Motive für die Interpretation des Textes
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein, stellt die Novelle „Das Marmorbild“ vor und skizziert die Forschungsfrage. Es wird die These aufgestellt, dass Eichendorff sich in seiner Novelle von der Frühromantik distanziert und ihre Bestrebungen in Frage stellt.
Allgemeine literaturgeschichtliche Grundlagen der Entwicklung des Poesie- und Künstlerverständnisses in der Romantik
Dieser Abschnitt beleuchtet die Anfänge der Romantik und das zugrundeliegende Poesieverständnis. Es wird auf die Revolte gegen die Aufklärung und die Entwicklung eines neuen, subjektiven Weltverständnisses eingegangen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Romantik, Künstlertypologie, dualistische Figurenkonstellation, Poesieverständnis, Frühromantik, Spätromantik, Joseph von Eichendorff, „Das Marmorbild“, Florio, Fortunato.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Analyse von „Das Marmorbild“?
Die Arbeit skizziert Eichendorffs Verhältnis zur Frühromantik anhand der Künstlertypologie der Hauptfigur Florio.
Welche Rolle spielt die Figurenkonstellation in der Novelle?
Die dualistische Figurenkonstellation repräsentiert verschiedene Positionen innerhalb des romantischen Diskurses und verdeutlicht Eichendorffs eigene Haltung.
Wie entwickelt sich die Figur Florio in Bezug auf die Kunst?
Die Arbeit analysiert Florios dichterischen Werdegang und die verschiedenen Poesievorstellungen, die auf ihn einwirken.
Wie grenzt sich Eichendorff von der Frühromantik ab?
Durch die Darstellung Florios nimmt Eichendorff eine kritische Distanz zu bestimmten frühromantischen Bestrebungen und deren Poesieverständnis ein.
Welche literaturgeschichtlichen Grundlagen werden behandelt?
Die Arbeit beleuchtet die Revolte gegen die Aufklärung und die Entwicklung eines neuen, subjektiven Weltverständnisses in der Romantik.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2019, Die dualistische Figurenkonstellation in Joseph von Eichendorffs "Das Marmorbild" und ihre Bedeutung für die Künstlertypologie Florios, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1325996