Das Ziel dieser Hausarbeit ist die Population-Ecology-Theorie nach Hannan & Freeman und insbesondere in der Fassung von Aldrich & Pfeffer zu erläutern, um auf Basis dieser den Prozess von Organisationsentwicklungen zu verstehen. Hierzu wird in Kapitel 2 zunächst die Population Ecology-Theorie sowohl zeitlich als auch thematisch in den Theorienpluralismus der Organisationssoziologie eingeordnet. Danach werden in Kapitel 3 die wichtigsten Wirkungszusammenhänge der Populationen, Variation, Selektion, Retention sowie der strukturellen Trägheit erörtert werden. Abschließend folgt eine kritische Würdigung der Theorie und das Fazit in Kapitel 4.
Organisationstheorien versuchen das Entstehen, Bestehen und die Funktionsweise von Organisationen zu erklären. Sie dienen somit der Verbesserung der Organisationspraxis. In der Organisationsforschung gibt es eine Vielzahl von Organisationstheorien, die Organisationen aus je einer unterschiedlichen Perspektive betrachten. Das Ziel dieser Hausarbeit war es, die Population-Ecology-Theorie nach Hannan & Freeman und insbesondere in der Fassung von Aldrich & Pfeffer zu erläutern. Dazu wurden die einzelnen Wirkungszusammenhänge der Populationen, Variation, Selektion und Retention sowie die strukturellen Trägheit detailliert erörtert. So angemessen und nachvollziehbar diese Wirkungszusammenhänge auch klingen mögen, so hat die Population-Ecology-Theorie dennoch reichlich Kritik geerntet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Einordnung der Population Ecology-Theorie in die Organisationstheorien
- Wirkungszusammenhänge nach Hannan & Freeman und weiterentwickelt nach Aldrich & Pfeffer
- Populationen
- Variation, Selektion, Retention
- Strukturelle Trägheit
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Population Ecology-Theorie und ihren Annahmen zur Entwicklung von Organisationen. Ziel ist es, die Theorie nach Hannan & Freeman und in der Version von Aldrich & Pfeffer zu erläutern, um auf Basis dieser den Prozess von Organisationsentwicklungen zu verstehen.
- Einordnung der Population Ecology-Theorie in den Theorienpluralismus der Organisationssoziologie
- Erörterung der zentralen Wirkungszusammenhänge in der Population Ecology-Theorie: Populationen, Variation, Selektion, Retention und strukturelle Trägheit
- Analyse der Schlüsselfaktoren, die den Erfolg von Organisationen in einem evolutionären Selektionsprozess beeinflussen
- Kritische Würdigung der Population Ecology-Theorie
- Anwendung der Theorie auf konkrete Beispiele aus der Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Organisationstheorien und die Rolle der Umwelt ein. Sie stellt die Population Ecology-Theorie als ein Instrument zur Erklärung von Organisationsentwicklungen vor. Kapitel 2 ordnet die Population Ecology-Theorie zeitlich und thematisch in den Theorienpluralismus der Organisationssoziologie ein. Kapitel 3 widmet sich den wichtigsten Wirkungszusammenhängen der Theorie, einschließlich der Konzepte von Populationen, Variation, Selektion, Retention und struktureller Trägheit.
Schlüsselwörter
Population Ecology-Theorie, Organisationstheorie, Organisationssoziologie, Umwelt, Variation, Selektion, Retention, strukturelle Trägheit, Organisationsentwicklung, Darwin'sche Evolutionstheorie, Aldrich & Pfeffer, Hannan & Freeman.
Häufig gestellte Fragen
Was erklärt die Population-Ecology-Theorie?
Die Theorie erklärt das Entstehen und Bestehen von Organisationen aus einer evolutionären Perspektive. Sie untersucht, wie Umweltfaktoren die Entwicklung von Organisationspopulationen durch Selektionsprozesse beeinflussen.
Wer sind die zentralen Autoren dieser Theorie?
Die Arbeit stützt sich primär auf die Konzepte von Hannan & Freeman sowie die Weiterentwicklungen durch Aldrich & Pfeffer.
Was bedeuten die Begriffe Variation, Selektion und Retention?
Dies sind die Kernprozesse der Evolution in Organisationen: Variation (neue Organisationsformen), Selektion (Überleben der am besten angepassten Formen) und Retention (Bewahrung erfolgreicher Strukturen).
Was versteht man unter "struktureller Trägheit"?
Strukturelle Trägheit (structural inertia) beschreibt das Phänomen, dass Organisationen oft unfähig sind, sich schnell genug an Umweltveränderungen anzupassen, was im Selektionsprozess zum Ausscheiden führen kann.
Welche Kritik wird am Population-Ecology-Ansatz geübt?
Die Hausarbeit enthält eine kritische Würdigung, die sich mit den Grenzen der biologischen Analogie und der Vernachlässigung des strategischen Handlungsspielraums von Managern befasst.
- Quote paper
- Kim Beerthuis (Author), 2023, Innovative Organisationstheorien. Population-Ecology-Ansatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1325582