Blickt man auf die Zeit des Nationalsozialismus zurück, ist der Jugendwiderstand deutlich zu erkennen. Hierbei stellt sich die Frage, weshalb es zu der Entstehung solcher Bewegungen, welche sich gegen den Nationalsozialismus auflehnten, kam? Als Beispiel werde ich zwei damals existierende Jugendorganisationen mit ihren Beweggründen nennen und miteinander vergleichen. Zudem wird im späteren Verlauf die „Weiße Rose“, eine deutsche Widerstandsgruppe von Studenten, herangezogen. Die Organisationen des Widerstands waren eine sich auflehnende und sich wehrende Jugend. Ziel meiner Arbeit ist somit, die Gründe, welche die damalige Jugend antrieb und ermutigte, sich gegen die Regierung aufzulehnen und Widerstandsgruppen zu bilden, zu untersuchen. Zugleich werden die Ziele dieser Jugendbewegungen näher betrachtet und dargestellt. Diese sind deshalb so wichtig, da aus ihnen die Motivation und Willenskraft der Jugendbewegung sich zu widersetzen, entstand. Wichtig ist abschließend auch auf die möglichen Folgen einzugehen, welche sich aus dem Widerstandsvorgehen bildeten. Zu klären ist hierbei, welche Konsequenzen bzw. Strafen auf welche Handlungen bzw. Widrigkeiten folgten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Beginn
- 1.1 Was bedeutet Widerstand?
- 1.2 Gründung und Zielsetzung von Jugendbewegungen in der NS-Zeit
- 1.3 Welche Jugendorganisationen gab es?
- a) Beispielhafte Organisationen
- b) Gab es unterschiedliche oder gleiche Ansätze?
- 2.1 Entstehung
- 2.2 Mitglieder
- 2.3 Vergleich mit anderen Bewegungen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit untersucht den Jugendwiderstand im Nationalsozialismus, insbesondere die Gründe, die junge Menschen zur Auflehnung motivierten und die Ziele dieser Bewegungen. Es werden zwei Jugendorganisationen aus der NS-Zeit exemplarisch vorgestellt und miteinander verglichen. Außerdem wird die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ analysiert. Die Arbeit betrachtet die Motivation, Aktionsformen und Folgen des Widerstands.
- Gründe für den Jugendwiderstand im Nationalsozialismus
- Ziele und Motivation der Jugendbewegungen
- Vergleich von Jugendorganisationen und ihren Methoden
- Die „Weiße Rose“ als Beispiel für studentischen Widerstand
- Folgen des Widerstandes für die Beteiligten
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt den Jugendwiderstand im Nationalsozialismus als Thema vor und erläutert die Fragestellung der Seminararbeit. Sie benennt die zu untersuchenden Jugendorganisationen und die Zielsetzung der Arbeit.
- 1. Beginn: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Widerstand“ und unterscheidet zwischen passivem und aktivem Widerstand. Es werden verschiedene Formen des Widerstands im Nationalsozialismus vorgestellt, wie z.B. Emigration, passive Aktionen und Sabotageakte.
- 1.1 Was bedeutet Widerstand?: Hier wird der Begriff „Widerstand“ im allgemeinen Kontext definiert und in seine verschiedenen Ausprägungen, passive und aktive Formen, gegliedert. Es werden Beispiele für beide Arten von Widerstand genannt.
- 1.2 Gründung und Zielsetzung von Jugendbewegungen in der NS-Zeit: Dieser Abschnitt befasst sich mit der Entstehung und den Zielen von Jugendbewegungen während der NS-Zeit. Es werden unterschiedliche Gruppierungen und ihre Motive für den Widerstand beleuchtet, sowie die Reaktion des NS-Regimes auf den wachsenden Widerstand der Jugend.
- 1.3 Welche Jugendorganisationen gab es?: Dieses Kapitel beleuchtet die Vielfalt von Jugendorganisationen im Nationalsozialismus. Es werden beispielhaft verschiedene Organisationen vorgestellt und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich ihrer Ansätze und Ziele diskutiert.
- 2.1 Entstehung: Dieser Abschnitt beschreibt die Entstehungsgeschichte der „Weißen Rose“ und stellt die zentralen Figuren und ihre Motivationen vor. Der Fokus liegt auf der Frage, wie sich die Gruppe im NS-Regime formierte und welche Faktoren zu ihrer Gründung beitrugen.
- 2.2 Mitglieder: Hier werden die Mitglieder der „Weißen Rose“ näher vorgestellt, ihre soziale Herkunft und ihre individuellen Beweggründe für den Widerstand beleuchtet. Es wird untersucht, welche Faktoren sie zum Widerstand motivierten und wie sie sich in der Gruppe einbrachten.
- 2.3 Vergleich mit anderen Bewegungen: Dieser Abschnitt setzt die „Weiße Rose“ in Relation zu anderen Jugendorganisationen und untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrer Vorgehensweise und ihren Zielen. Die Analyse soll Aufschluss darüber geben, welche spezifischen Merkmale die „Weiße Rose“ auszeichneten.
Schlüsselwörter
Jugendwiderstand, Nationalsozialismus, Widerstandsgruppen, Jugendbewegungen, Weiße Rose, Edelweißpiraten, Herbert-Baum-Gruppe, NS-Regime, Motivation, Ziele, Aktionsformen, Folgen, politische Ideologie, Gesellschaftskritik, passive und aktive Widerstandformen, Widerstandskultur, Verfolgung, Verhaftung, Todesstrafe, Emigration, Opposition, Demokratie.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2022, Gründe für den Jugendwiderstand im Nationalsozialismus am Beispiel der Weißen Rose, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1325139