Das Ziel dieser Arbeit ist es, die iranisch-amerikanischen Beziehungen zu beleuchten, vor allem aus der Sichtweise Irans heraus. In der Analyse wird untersucht, wie es zu der derzeitigen Situation gekommen ist, welche Faktoren und Triebkräfte, Ideen und Einstellungen Iran dazu bewegen, den Konflikt durch sein Verhalten weiter zu verschärfen und nicht auf amerikanische Kooperationsangebote einzugehen. Der Nuklearkonflikt wird im Rahmen dieser Analyse Beachtung finden, aber nur als ein Bereich des Konflikts zwischen beiden Staaten untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
- Problemstellung
- Herangehensweise
- Literaturstand
- Theorie
- Ideelle Ontologie
- Das Agency-Structure-Problem
- Bildung von Identität und Interesse
- Verschiedene Kulturen der Anarchie
- Wandel in den internationalen Beziehungen
- Verschiedene Kulturen der Außen- und Sicherheitspolitik: Identitätsgruppen im Iran
- Prinzipalisten
- Moderate Konservative
- Reformer
- Die Herrschaft der Ideen
- Agency-Structure-Konstituierung
- Identitätsbildung des Iran
- Interaktionsgeschichte mit den USA
- Negative Identität als Basis des Konflikts
- Gescheiterter Wandel des Rollenverständnisses I – Kommunikation
- Gescheiterter Wandel des Rollenverständnisses II – Vertrauensaufbau
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit zielt darauf ab, die iranisch-amerikanischen Beziehungen aus der Perspektive Irans zu beleuchten und zu analysieren, wie es zu der aktuellen Situation gekommen ist. Dabei werden insbesondere die Faktoren und Triebkräfte, Ideen und Einstellungen untersucht, die Iran dazu bewegen, den Konflikt durch sein Verhalten zu verschärfen und nicht auf amerikanische Kooperationsangebote einzugehen.
- Die Bedeutung von Identität und Interesse in der iranischen Außenpolitik
- Die Rolle von Ideen und Normen in der Konstituierung des iranisch-amerikanischen Konflikts
- Die verschiedenen Identitätsgruppen im Iran und ihre divergierenden Perspektiven auf die Außenpolitik
- Die Interaktionsgeschichte zwischen Iran und den USA
- Die Herausforderungen des Wandels des Rollenverständnisses zwischen Iran und den USA
Zusammenfassung der Kapitel
- Problemstellung: Dieses Kapitel beschreibt den Konflikt zwischen den USA und Iran im Kontext der aktuellen Debatte um das iranische Nuklearprogramm. Es stellt die Forschungsfrage und die Herangehensweise mit dem Sozialkonstruktivismus als theoretischer Basis dar.
- Theorie: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Annahmen des Sozialkonstruktivismus, insbesondere die Bedeutung von Identität und Interesse, die Konstituierung von Akteur und Struktur sowie die Rolle von Ideen und Normen.
- Verschiedene Kulturen der Außen- und Sicherheitspolitik: Identitätsgruppen im Iran: Dieses Kapitel analysiert die verschiedenen Identitätsgruppen im Iran, die durch ihre divergierenden Weltanschauungen und Interessen unterschiedliche Verständnisse von Außenpolitik vertreten.
- Agency-Structure-Konstituierung: Dieses Kapitel untersucht die Identitätsbildung des Iran, seine Interaktionsgeschichte mit den USA und die Herausforderungen des Wandels des Rollenverständnisses zwischen beiden Ländern.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche der iranischen Außenpolitik, die iranisch-amerikanischen Beziehungen, der Sozialkonstruktivismus, Identitätsbildung, Interesse, Agency-Structure-Problem, Ideen und Normen, Interaktionsgeschichte und Wandel des Rollenverständnisses.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist das Verhältnis zwischen Iran und USA so schwierig?
Die Arbeit analysiert dies durch eine negative Identitätsbildung und eine belastete Interaktionsgeschichte, die Misstrauen auf beiden Seiten zementiert hat.
Was ist der sozialkonstruktivistische Ansatz in dieser Analyse?
Er untersucht, wie Identitäten, Ideen und Normen die Außenpolitik prägen, statt nur auf rein materielle Machtfaktoren zu schauen.
Welche politischen Identitätsgruppen gibt es im Iran?
Es wird zwischen Prinzipalisten (Hardlinern), moderaten Konservativen und Reformern unterschieden.
Welche Rolle spielt der Nuklearkonflikt?
Er wird als ein zentraler Bereich des Gesamtkonflikts betrachtet, der die tieferliegenden Identitäts- und Rollenkonflikte widerspiegelt.
Warum scheitert der Vertrauensaufbau oft?
Aufgrund festgefahrener Rollenverständnisse und gescheiterter Kommunikation auf beiden Seiten fällt es schwer, von der Konfrontation zur Kooperation überzugehen.
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- Anonym (Author), 2009, Iranische Außenpolitik gegenüber den USA. Eine sozialkonstruktivistische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1319649