Die Masterarbeit thematisiert die Herausforderungen für den Gesundheitsbereich durch den zunehmenden Fachkräftemangel. Die Generation Z als junge Nachwuchsgeneration steigt ins Arbeitsleben ein und löst damit die Generation der Babyboomer ab. Ziel ist es, die Z´ler an die Unternehmen zu binden, um Versorgungslücken in deutschen Krankenhäusern möglichst minimal zu halten. Diese Bevölkerungsgruppe wird anderen aktuellen Arbeitergenerationen gegenübergestellt und kritisch analysiert. Anhand einer Befragung von 15 medizinischen Fachkräften aus dem Landkreis Görlitz werden Daten über deren Einschätzungen und Erwartungen gesammelt.
Die Arbeit stellt einen Überblick über die Möglichkeiten zur Mitarbeiterbindung der Generation Z in den regionalen Krankenhäusern zusammen, die auf den Forschungserbnissen beruhen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den Mitarbeiterbindungsmaßnahmen, die der Krankenhausleitung und vor allem dem Personalmanagement als Handlungsempfehlung dienen sollen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Mitarbeiterbindung
2.1.1 Definition Mitarbeiterbindung
2.1.2 Retention Management
2.1.3 Commitment
2.1.4 Fachkräftemangel
2.1.5 Inhaltstheorien der Motivation
2.1.6 Mitarbeiterzufriedenheit
2.2 Die Generationen
2.2.1 Definition
2.2.2 Babyboomer
2.2.3 Generation X
2.2.4 Generation Y
2.2.5 Generation Z
3. Methodik
3.1 Qualitative Studie
3.2 Forschungsfrage
3.3 Erhebungsinstrument Fragebogen
3.4 Auswahl der Befragten
3.5 Durchführung der Befragung
3.6 Pretest
3.7 Auswertung der Befragung
3.8 Auswertung der Fragebögen
4. Forschungsergebnisse
4.1 Ergebnisse der Befragung
4.1.1 Demografische Daten
4.1.2 Ergebnisse der Hauptfragen
4.2 Zusammenfassung Befragung
5. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung im Krankenhaus Handlungsempfehlung
5.1 Kategorie 1 – Generation Z in der Arbeitswelt
5.2 Kategorie 2 – Arbeitsbedingungen
5.2.1 Entlohnung
5.2.2 Arbeitszeiten
5.2.3 Arbeitsinhalt
5.2.4 Arbeitsweg
5.3 Kategorie 3 – Zusammenarbeit
5.3.1 Kommunikation
5.3.2 Teamarbeit
5.3.3 Führung
5.4 Kategorie 4 - Betriebliches Gesundheitsmanagement
5.5 Kategorie 5 - Fachkräftemangel
5.6 Kategorie 6 - Weiterbildung
5.7 Zusammenfassung der Handlungsempfehlungen
5.8 Diskussion
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, mit welchen Maßnahmen das Krankenhauspersonal der Generation Z langfristig an Arbeitgeber gebunden werden kann, um den zunehmenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen abzumildern. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche spezifischen Bedürfnisse und Erwartungen diese Generation an ihre Arbeitswelt stellt und wie Personalmanagement darauf reagieren sollte.
- Analyse der Einstellungs- und Wertesysteme der Generation Z
- Identifikation von Treibern der Mitarbeiterbindung und Arbeitszufriedenheit
- Empirische Untersuchung der Erwartungshaltung bei medizinischem Fachpersonal
- Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Krankenhausleitungen
Auszug aus dem Buch
2.2.5 Generation Z
Mit Generation Z werden alle Geburtenjahrgänge zwischen 1995 und 2010 beschrieben, wobei die Meinungen der konkreten Jahrenzahlen in der Literatur sehr auseinander gehen. Oft findet man keine klare Trennung zu der Vorgängergeneration Z. Man nennt die Z´ler auch Zoomer, Generation Internet, iGeneration, Gen Z, Post-Millennials oder auch Generation Lockdown durch den Berufseinstieg während der Corona-Pandemie.
Prägend für die Generation Z ist die zunehmende Globalisierung, sie bietet der Jugend unbegrenzte vielfältige Denk- und Handlungsmöglichkeiten. Die Familie nimmt in der sozialen Gemeinschaft einen sehr wichtigen Stellenwert ein. Der Kontakt zu den Familienmitgliedern ist deutlich enger als bei den Generationen zuvor. Eine entscheidende Rolle bei der Verhaltensprägung spielen vor allem auch die sozialen Gruppen. Deren Einfluss ist laut Mangelsdorf sogar größer als der Einfluss der Familie. Über die sozialen Medienkanäle haben die Jugendlichen stets die Möglichkeiten, das Leben von ihren prominenten Vorbildern und Idolen nachzuverfolgen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die durch demografischen Wandel und Fachkräftemangel entstehende Notwendigkeit, Strategien zur Bindung der jungen Generation Z zu entwickeln.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert zentrale Begriffe wie Mitarbeiterbindung, Motivationstheorien und charakterisiert die verschiedenen Generationen auf dem Arbeitsmarkt.
3. Methodik: Stellt den qualitativen Forschungsansatz mittels Fragebögen unter medizinischem Fachpersonal vor, um induktiv Erkenntnisse zu gewinnen.
4. Forschungsergebnisse: Präsentiert die aus den 15 durchgeführten Befragungen extrahierten Daten und kategorisiert die Wünsche der Generation Z in sechs Handlungsfelder.
5. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung im Krankenhaus Handlungsempfehlung: Leitet aus den Ergebnissen konkrete Strategien ab, wie Krankenhäuser Arbeitsbedingungen, Führung und Gesundheitsmanagement anpassen müssen.
6. Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit kontinuierlicher Anpassungsprozesse im Personalmanagement.
Schlüsselwörter
Generation Z, Mitarbeiterbindung, Fachkräftemangel, Gesundheitsmanagement, retention Management, Krankenhauspersonal, Arbeitszufriedenheit, Motivation, demografischer Wandel, Personalmanagement, Führung, Arbeitsbedingungen, qualitative Studie, Handlungsempfehlungen, Generationenmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Rekrutierungs- und Bindungsstrategien für medizinisches Fachpersonal der Generation Z in Krankenhäusern des Landkreises Görlitz.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitsbedingungen, Führungsstile, Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie die spezifischen Werte der Generation Z.
Was ist das primäre Ziel der Befragung?
Ziel ist es, direkt bei der Zielgruppe der Generation Z zu ermitteln, welche Arbeitsplatzbedingungen sie motivieren und welche Faktoren sie dazu bewegen würden, den Arbeitgeber zu wechseln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine induktive qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring auf Basis von 15 schriftlichen Fragebögen angewandt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Rahmenbedingungen und vergleicht diese mit den empirisch gewonnenen Ergebnissen aus der Befragung, um darauf aufbauend Handlungsempfehlungen zu formen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Generation Z, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Retention Management und Betriebliches Gesundheitsmanagement.
Welche Bedeutung kommt dem Alter der Teilnehmer zu?
Die Teilnehmer gehören alle der Generation Z an (Geburtsjahrgänge 1995–2000), wodurch ihre Antworten direkt die spezifische Erwartungshaltung dieser Alterskohorte widerspiegeln.
Was wird in den Handlungsempfehlungen für das Gesundheitsmanagement betont?
Besonders die psychische Gesundheit und die Integration neuer Berufsgruppen werden als essenziell hervorgehoben, um das bestehende Personal zu entlasten.
Warum wird eine quantitative Umfrage ausgeschlossen?
Eine quantitative Umfrage eignet sich nicht, da eine sehr spezifische, kleine Gruppe von Fachkräften gesucht wird, bei der es auf subjektive Sichtweisen und tiefgehende Erläuterungen ankommt.
- Arbeit zitieren
- Nadine Kahlert (Autor:in), Die Generation Z als Krankenhauspersonal. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318934