Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema Ängste bei Kindern im Grundschulalter und soll einen Überblick über die verschiedenen Störungsarten geben. Dabei wird hauptsächlich unterschieden zwischen entwicklungsbedingten Ängsten (z.B. Fremdeln, Angst vor Monstern, Trennungsängste) und altersuntypischen Ängsten (z.B. umweltbedingte Ängste), also krankmachenden Ängsten im klinischen Sinne, wobei der Schwerpunkt auf den entwicklungsbedingten Ängsten liegt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffdefinitionen
- Angst
- Furcht
- Phobie
- Panik
- Entwicklungsbedingte Ängste
- Körperkontakt-Verlustangst
- Fremdeln (auch: Achtmonatsangst)
- Trennungsangst
- Vernichtungsangst
- Todesangst
- Ängste im Grundschulalter
- Altersuntypische Ängste
- Klassifikation
- Klassifikation nach DSM-IV
- Klassifikation nach ICD-10
- Unterschiede zwischen den Geschlechtern
- Klassifikation
- Risikofaktoren
- Zusammenfassung
- Diskussion
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Thema der Ängste im Grundschulalter. Ziel ist es, einen Überblick über die verschiedenen Arten von Ängsten zu geben, insbesondere über die Unterscheidung zwischen entwicklungsbedingten und altersuntypischen Ängsten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den entwicklungsbedingten Ängsten, da die Anzahl an klinisch relevanten Störungen zu groß ist, um sie hier einzeln näher beschreiben zu können.
- Definition und Abgrenzung der Begriffe Angst, Furcht, Phobie und Panik
- Beschreibung von entwicklungsbedingten Ängsten im Grundschulalter
- Klassifikation altersuntypischer Ängste nach DSM-IV und ICD-10
- Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Ängste
- Risikofaktoren für Angsterkrankungen im Kindes- und Jugendalter
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Angststörungen im Kindesalter ein und erläutert die Relevanz des Themas. Es wird auf die hohe Prävalenz von Angststörungen im Kindes- und Jugendalter hingewiesen und die Notwendigkeit intensiverer Forschung in diesem Bereich betont. Die Arbeit soll einen Überblick über verschiedene Störungsarten geben, insbesondere über die Unterscheidung zwischen entwicklungsbedingten und altersuntypischen Ängsten.
Im zweiten Kapitel werden die Begriffe Angst, Furcht, Phobie und Panik definiert und abgegrenzt. Es werden verschiedene Definitionen aus der Literatur vorgestellt, um ein besseres Verständnis der Begriffe zu ermöglichen.
Das dritte Kapitel befasst sich mit entwicklungsbedingten Ängsten im Grundschulalter. Es werden verschiedene Arten von Ängsten, wie z.B. Körperkontakt-Verlustangst, Fremdeln, Trennungsangst, Vernichtungsangst und Todesangst, beschrieben. Der Fokus liegt dabei auf den Ängsten, die typischerweise im Grundschulalter auftreten.
Das vierte Kapitel behandelt altersuntypische Ängste, also krankmachenden Ängsten im klinischen Sinne. Es werden die beiden Klassifikationssysteme DSM-IV und ICD-10 vorgestellt, die zur Diagnose von altersuntypischen Ängsten verwendet werden. Außerdem werden die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Ängste betrachtet.
Das fünfte Kapitel befasst sich mit den Risikofaktoren für Angsterkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es werden verschiedene Faktoren, die das Risiko für die Entwicklung einer Angsterkrankung erhöhen können, aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Angststörungen, entwicklungsbedingte Ängste, altersuntypische Ängste, Grundschulalter, DSM-IV, ICD-10, Geschlechterunterschiede, Risikofaktoren.
Häufig gestellte Fragen
Was sind entwicklungsbedingte Ängste?
Das sind Ängste, die in bestimmten Altersphasen normal und für die gesunde Entwicklung wichtig sind, wie z. B. das Fremdeln im Säuglingsalter oder die Angst vor Dunkelheit im Grundschulalter.
Wann wird Angst bei Kindern zum Problem?
Wenn Ängste "altersuntypisch" oder klinisch relevant werden, das heißt, wenn sie den Alltag massiv einschränken, übermäßig lange anhalten oder nicht mehr dem Entwicklungsstand entsprechen.
Was ist Trennungsangst?
Trennungsangst ist die Furcht vor der Trennung von den engsten Bezugspersonen. Im Grundschulalter kann sie sich z. B. durch die Weigerung äußern, zur Schule zu gehen.
Gibt es Geschlechterunterschiede bei Ängsten?
Studien deuten darauf hin, dass Mädchen häufiger über Ängste berichten oder diagnostiziert werden, was sowohl biologische als auch sozialisatorische Gründe haben kann.
Was sind Risikofaktoren für Angststörungen?
Dazu gehören genetische Veranlagung, ein überbehütender oder sehr kritischer Erziehungsstil sowie belastende Lebensereignisse (Traumata).
- Quote paper
- André Aude (Author), 2009, Entwicklungsbedingte und altersuntypische Ängste im Grundschulalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131273