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Grundzüge des Franchising und Umsetzungsbeispiele

Title: Grundzüge des Franchising und Umsetzungsbeispiele

Research Paper (undergraduate) , 2003 , 52 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Daniel Schallmo (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Das Franchising stellt für immer mehr Unternehmen eine wirtschaftlich interessante Vertriebsform dar, was sich in einer steigenden Anzahl von Franchisegebern und -nehmern in den letzten Jahren widerspiegelt.
„Grundzüge des Franchising und Umsetzungsbeispiele“ erläutert die Grundlagen des Franchising, bei denen insbesondere auf die Historie, die Merkmale, die verschiedenen Arten und die Abgrenzung zu anderen Vertriebsformen eingegangen wird. Daneben werden die typischen Bestandteile eines Franchisevertrages erläutert, der die Rechte und Pflichten für den Franchisegeber und den Franchisenehmer beinhaltet. In Form einer Bewertung werden die Vor- und Nachteile des Franchising sowohl für den Franchisegeber als auch für den Franchisenehmer aufgezeigt. Im Anschluss werden zwei unterschiedliche Franchisesysteme vorgestellt und miteinander verglichen.
„Grundzüge des Franchising und Umsetzungsbeispiele“ ist ein nützlicher Leitfaden für Praktiker und Studenten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Ursprung und Entwicklung des Franchising

2.2 Definition des Franchising

2.3 Merkmale des Franchising

2.4 Abgrenzung von anderen Vertriebsformen

2.4.1 Das Vertragshändler-System

2.4.2 Der Lizenzvertrag

2.4.3 Das Agentursystem

2.4.4 Das Filialsystem

2.5 Arten des Franchising

2.5.1 Unterteilung nach dem Objekt

2.5.2 Unterteilung nach dem Umfang

2.5.3 Unterteilung nach der Investitionssumme

2.5.4 Unterteilung nach der Anzahl der Betriebe

3. Der Franchisevertrag

3.1 Rechte und Pflichten des Franchisegebers

3.2 Rechte und Pflichten des Franchisenehmers

3.3 Gebühren

3.4 Vertragsdauer und -ende

4. Bewertung des Franchising

4.1 Franchisegeber

4.1.1 Vorteile

4.1.2 Nachteile

4.2 Franchisenehmer

4.2.1 Vorteile

4.2.2 Nachteile

5. Umsetzungsbeispiele und deren Bewertung

5.1 „Vom Fass“ AG

5.2 Bewertung der „Vom Fass“ AG

5.3 „Tee Gschwendner“

5.4 Bewertung von „Tee Gschwendner“

5.5 Beide Systeme im Vergleich

5.6 Kooperationsmöglichkeiten der beiden Systeme

6. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Vertriebsform Franchising theoretisch zu durchdringen und durch den praktischen Vergleich zweier etablierter Franchisesysteme zu illustrieren. Dabei wird untersucht, welche Rahmenbedingungen und betriebswirtschaftlichen Faktoren den Erfolg dieses Kooperationsmodells maßgeblich bestimmen.

  • Theoretische Grundlagen, Ursprung und verschiedene Arten des Franchising.
  • Detaillierte Analyse der Rechte und Pflichten innerhalb des Franchisevertrags.
  • Bewertung der Vor- und Nachteile aus Sicht von Franchisegeber und Franchisenehmer.
  • Praktische Untersuchung und Bewertung der Unternehmen „Vom Fass“ AG und „Tee Gschwendner“.
  • Analyse von Synergiepotenzialen und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Franchisesystemen.

Auszug aus dem Buch

Traditionelles Franchising

Das traditionelle Franchising ist auch unter „Product Distribution Franchising“ oder auch „Product and Tradename Franchising“ bekannt. Hierbei liegt der „Akzent auf dem Warenvertrieb“ und dem Recht, einen Namen zu nutzen.

Um 1863 setzte die „Singer Sewing Machine Company“, ein Hersteller von Nähmaschinen, als erstes Unternehmen das traditionelle Franchising um. Reisenden Händlern wurden Exklusivrechte zum Verkauf der Erzeugnisse von „Singer“ gewährt. 1874, also elf Jahre später, führte der Konkurrent von Singer, die „Willcox & Gibbs Sewing Machine Company“, Alleinvertriebsrechte mit Gebietsschutz an Händler ein.

„General Motors“ erkannte, dass Franchising nicht nur in der Nähmaschinenindustrie angewendet werden konnte, und führte es 1898 in Form von vertraglich gebundenen Händlern als Vertriebssystem ein. Diese Vertriebsform wird in den USA deshalb zum Franchising gezählt, da dort eine straffere Bindung des Vertragshändlers vorliegt, was eine starke Ähnlichkeit mit einem Franchisebetrieb hat. Unter „General Motors“ entstanden ab 1930 auch die kaufmännischen, rechtlichen und finanziellen Grundlagen der heutigen Franchisesysteme.

Im Jahre 1900 begann „Coca-Cola“ Lizenzen an Unternehmen zu vergeben, die mit Sirup beliefert wurden. Dieser Sirup wurde, damals wie heute, mit Wasser und Kohlensäure versetzt und danach in Flaschen abgefüllt. Offensichtlich hatte „Coca-Cola“ mit diesem System Erfolg, da bis 1920 an 1.200 Unternehmen eine derartige Lizenz vergeben wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung des Franchising als Vertriebsform ein und erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel behandelt die historischen Ursprünge, definiert Franchising als System und grenzt es von anderen Modellen wie dem Vertragshändler- oder Filialsystem ab.

3. Der Franchisevertrag: Hier werden die vertraglichen Kernbestandteile, insbesondere die Rechte und Pflichten der Systempartner sowie die Gebührenstrukturen, detailliert beleuchtet.

4. Bewertung des Franchising: Das Kapitel bietet eine differenzierte Nutzen-Lasten-Analyse für Franchisegeber und Franchisenehmer und thematisiert das Spannungsfeld zwischen Bindung und Selbstständigkeit.

5. Umsetzungsbeispiele und deren Bewertung: Anhand der Fallbeispiele „Vom Fass“ AG und „Tee Gschwendner“ wird die praktische Anwendung analysiert und ein Vergleich der Systeme vorgenommen.

6. Ausblick: Der abschließende Teil diskutiert die Rolle des Franchising im Kontext der aktuellen wirtschaftlichen Lage und dessen Potenzial zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Schlüsselwörter

Franchising, Franchisegeber, Franchisenehmer, Franchisevertrag, Vertriebssystem, Systemzentrale, Standortanalyse, Markenrecht, Existenzgründung, Arbeitsteilung, Know-how Transfer, Unternehmensführung, Geschäftskonzept, Kooperation, Expansion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Funktionsweisen des Franchising als Vertriebsmodell, beleuchtet die vertraglichen Rahmenbedingungen und bewertet Vor- sowie Nachteile für die beteiligten Partner.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die Abgrenzung zu anderen Vertriebsformen, die rechtliche Ausgestaltung von Franchiseverträgen, die ökonomische Bewertung des Modells und der Vergleich konkreter Praxisbeispiele.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Vertriebsform Franchising theoretisch zu erläutern und durch die Untersuchung zweier konkreter Systeme eine fundierte Brücke zur praktischen Anwendung im Wirtschaftsleben zu schlagen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, Auswertung von Fachzeitschriften und Experteninterviews mit Verbandsvertretern sowie Unternehmensverantwortlichen, um die theoretischen Konzepte mit der Realität abzugleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Franchisevertrag, eine Nutzenbewertung für beide Seiten sowie eine tiefgehende Analyse der Systeme „Vom Fass“ und „Tee Gschwendner“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Franchisegeber, Franchisenehmer, Systemzentrale, Know-how Transfer, Vertragsmanagement und vertikale Kooperation definiert.

Welche Besonderheiten weist das Franchisesystem „Vom Fass“ auf?

Das System zeichnet sich durch ein spezielles Konzept der direkten Abfüllung von Lebensmitteln aus und expandierte frühzeitig in den internationalen Markt, wobei ein besonderer Fokus auf dem Wissenstransfer zwischen Zentrale und Partnern liegt.

Wie unterscheiden sich die Anforderungen bei „Tee Gschwendner“ im Vergleich?

„Tee Gschwendner“ erfordert ein höheres Investitionsvolumen als „Vom Fass“ und setzt stark auf die Identifikation des Partners mit der Marke, unterstützt durch ein engmaschiges Beiratssystem zur Strategieentwicklung.

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Details

Title
Grundzüge des Franchising und Umsetzungsbeispiele
College
University of Cooperative Education Ravensburg  (Betriebswirtschaft)
Course
Marketing
Grade
1,8
Author
Daniel Schallmo (Author)
Publication Year
2003
Pages
52
Catalog Number
V13126
ISBN (eBook)
9783638188609
ISBN (Book)
9783638734578
Language
German
Tags
Franchising Franchisenehmer Franchisegeber Franchise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Schallmo (Author), 2003, Grundzüge des Franchising und Umsetzungsbeispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13126
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