In den letzten Jahren hat das öffentliche Interesse am Thema „Gesundheit und soziale Ungleichheit“ zugenommen.
Besonders im Bezug auf Jugendliche, löst dieses Thema Betroffenheit aus, da diese den sozialen Verhältnissen, Lebensumständen und Umwelt, in der sie leben meist ausgeliefert sind. Doch genau diese Voraussetzungen bestimmen ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden, was für eine gesunde Entwicklung sehr wichtig ist.
Kinder und Jugendliche können ihren sozialen Status nicht selbst beeinflussen, daher betrachtet man dies als sehr unfair, wenn sie sozial benachteiligt sind und ihre Chancen, ein gesundes Leben zu führen, schlecht stehen. Meist zieht sich dies durch ihr gesamtes Leben.
Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Frage, inwiefern sich der sozio-ökonomische Status auf die Mortalität, Morbidität und auf das Gesundheitsverhalten im Jugendalter auswirkt.
Festzustellen ist auch die allgemeine gesundheitliche Lage der heutigen Jugendgeneration.
Auch in der Wissenschaft hat dieser Themenbereich viel Platz eingenommen, als erstes zu nennen ist die HBSC Studie der WHO, mit der ich mich hier überwiegend befasst habe (ausführliche Beschreibung der Studie im Anhang).
Auch das Bundesministerium für Gesundheit setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. So gibt es etliche Studien und Präventionskonzepte für ein „besseres“ Gesundheitsverhalten im Jugendalter.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Anlass und Problemstellung, Aufbau der Arbeit
- Hauptteil
- Jugend und Gesundheit
- Einfluss sozialer Ungleichheit auf Mortalität
- Einfluss sozialer Ungleichheit auf Morbidität
- Chronische Erkrankungen und Behinderungen
- Unfälle und Verletzungen
- Selbsteinschätzung der Gesundheit- Bedeutung der Gesundheit im Jugendalter
- Psychosomatische Beschwerden und Symptome
- Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
- Einfluss sozialer Ungleichheit auf das Gesunheitsverhalten der Jugendlichen
- Tabakkonsum
- Alkoholkonsum
- Jugend und Gesundheit
- Förderung des Gesundheitsverhalten in der Praxis
- Schlussteil, Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- Anhang
- Soziale Ungleichheit, gesundheitliche Ungleichheit, Bergriffserklärung
- Definition zur Lebensphase „Jugendalter"
- Beschreibung der WHO Studie „Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)"
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss sozialer Ungleichheit auf das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen. Sie untersucht, inwiefern der sozio-ökonomische Status die Mortalität, Morbidität und das Gesundheitsverhalten im Jugendalter beeinflusst. Die Arbeit analysiert die aktuelle gesundheitliche Lage der Jugendgeneration und beleuchtet die Bedeutung der Gesundheit im Jugendalter.
- Einfluss sozialer Ungleichheit auf die Gesundheit von Jugendlichen
- Mortalität und Morbidität im Jugendalter
- Gesundheitsverhalten von Jugendlichen
- Rolle des sozio-ökonomischen Status
- Präventionsmaßnahmen für ein positives Gesundheitsverhalten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Anlass und die Problemstellung der Arbeit dar. Sie erläutert die Bedeutung des Themas „Gesundheit und soziale Ungleichheit“ im Jugendalter und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
Der Hauptteil beginnt mit einem Überblick über die aktuelle gesundheitliche Lage der Jugend. Er beleuchtet die Mortalität und Morbidität im Jugendalter und analysiert den Einfluss des sozio-ökonomischen Status auf die Gesundheit. Der Fokus liegt dabei auf chronischen Erkrankungen, psychosomatischen Beschwerden und psychischen Auffälligkeiten.
Im zweiten Teil des Hauptteils wird der Einfluss sozialer Ungleichheit auf das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen untersucht. Hierbei werden insbesondere der Tabak- und Alkoholkonsum betrachtet.
Das Kapitel „Förderung des Gesundheitsverhalten in der Praxis“ befasst sich mit Präventionsmaßnahmen, die ein positives Gesundheitsverhalten von Jugendlichen fördern sollen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen soziale Ungleichheit, Gesundheitsverhalten, Jugendalter, Mortalität, Morbidität, chronische Erkrankungen, psychosomatische Beschwerden, psychische Gesundheit, Tabakkonsum, Alkoholkonsum, Präventionsmaßnahmen und die HBSC Studie.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusst soziale Ungleichheit die Gesundheit von Jugendlichen?
Der sozio-ökonomische Status bestimmt maßgeblich die Lebensumstände und Umweltbedingungen, was wiederum direkten Einfluss auf das seelische und körperliche Wohlbefinden sowie das Gesundheitsverhalten hat.
Was ist die HBSC-Studie der WHO?
Die „Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC) Studie ist eine internationale Untersuchung, die das Gesundheitsverhalten und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen analysiert.
Welche Rolle spielt der sozio-ökonomische Status bei Suchtmitteln?
Die Arbeit untersucht, inwiefern soziale Benachteiligung den Konsum von Tabak und Alkohol bei Jugendlichen fördert oder beeinflusst.
Was bedeutet Morbidität im Kontext dieser Arbeit?
Morbidität bezieht sich auf die Krankheitshäufigkeit innerhalb der Jugendgeneration, insbesondere im Hinblick auf chronische Erkrankungen, Behinderungen und psychosomatische Beschwerden.
Können Jugendliche ihren sozialen Status selbst beeinflussen?
Nein, Kinder und Jugendliche sind in der Regel den sozialen Verhältnissen ihrer Herkunftsfamilie ausgeliefert, was die Frage nach gesundheitlicher Chancengerechtigkeit so brisant macht.
Welche Präventionsmaßnahmen werden thematisiert?
Die Arbeit beleuchtet Konzepte des Bundesministeriums für Gesundheit und praktische Ansätze zur Förderung eines positiven Gesundheitsverhaltens im Jugendalter.
- Quote paper
- Daniela Köble (Author), 2009, Der Einfluss sozialer Ungleichheit auf das Gesundheitsverhalten im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131029