Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der grundlegenden Bedeutung des mentalen Trainings, insbesondere im Langstrecken-(Lauf)-Bereich. Daran anknüpfend wird aufgezeigt, inwiefern Psyche und Physis zusammenhängen und wie dies zum Vorteil des Individuums genutzt werden kann. Darauffolgend werden zunächst mögliche Trainingsmethoden vorgestellt, ehe sich dann für eine spezifische Methode entschieden wird. Die ausgewählte Methode wird anschließend, im Rahmen der Trainingsplanung, auf ein Fallbeispiel angewendet. Hierfür wird nicht nur eine Dreimonatsplanung erstellt, die eine wöchentliche Trainingseinheit umfasst, sondern auch eine Beispieltrainingseinheit aufgezeigt, welche rund 50 Minuten andauern soll. Um zu überprüfen, inwieweit sich der Mentaltraining positiv oder negativ auf den Kunden auswirkt, wird nachfolgend eine Analyse der Erkenntnisse durchgeführt.
Als Fallbeispiel wird der fiktive Sportler Tim herangezogen. Tim ist Langstreckenläufer und hat Schwierigkeiten, sich auf das Wesentliche beim Laufen zu konzentrieren. Es wird dargestellt, dass Tim bereits seit einigen Jahren in seinem Segment aktiv ist und viele Langstrecken gelaufen absolviert hat, von der Marathondistanz bis hin zu Ultraläufen mit bspw. 100 km. Jedoch schweifen seine Gedanken nach einer gewissen Zeit immer ab und seine Konzentrationsfähigkeit nimmt ab, wodurch es ihm schwerer fällt, sein Ziel vor Augen zu haben und an z.B. Verpflegungsstationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Kurz vorab zusammengefasst, ist das Ziel demnach, die Konzentration zu steigern und dem Sportler damit zu unterstützen, seine inneren "Blockarden" abzubauen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Mentales Training
- Mentales Training im Langstreckenbereich
- Verbindung zwischen Psychologie und Physiologie
- Trainingsmethoden
- Vertiefung der Selbstgesprächsregulation
- Vertiefung der Vorstellungsregulation
- Begründung der Auswahl
- Grundlagen der Trainingsplanung
- Anamnese
- Erstgespräch
- Trainingsplanung
- Trainingseinheit
- Analyse
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Abschlussarbeit befasst sich mit dem Thema des mentalen Trainings im Langstreckenlauf und zielt darauf ab, die Bedeutung von mentaler Stärke und Konzentration für die Leistungssteigerung im Sport aufzuzeigen. Hierfür wird ein fiktiver Langstreckenläufer mit Konzentrationsproblemen als Fallbeispiel herangezogen.
- Bedeutung des mentalen Trainings im Langstreckenlauf
- Zusammenhang zwischen Psyche und Physis
- Vorstellung verschiedener Trainingsmethoden
- Anwendung einer ausgewählten Methode in einem realistischen Fallbeispiel
- Analyse der Auswirkungen des mentalen Trainings auf den Sportler
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema des mentalen Trainings ein und beleuchtet dessen historische Bedeutung sowie die aktuelle Relevanz im Profisport. Es wird erläutert, wie mentale Stärke und Konzentration die sportliche Leistung beeinflussen können.
Im Kapitel "Mentales Training" werden verschiedene Synonyme und Anwendungsformen dieser Trainingsmethode vorgestellt, wobei der Fokus auf die Verbindung zwischen dem ideomotorischen Gesetz und mentaler Visualisierung liegt. Auch die Bedeutung der psychoregulativen Training wird hervorgehoben.
Im Kapitel "Trainingsmethoden" werden zwei konkrete Methoden des mentalen Trainings, die Selbstgesprächs- und die Vorstellungsregulation, detailliert erläutert. Das Kapitel "Begründung der Auswahl" erläutert die Gründe für die Auswahl einer spezifischen Methode, die im weiteren Verlauf der Arbeit Anwendung findet.
Im Kapitel "Grundlagen der Trainingsplanung" wird die Planung des mentalen Trainings für den fiktiven Langstreckenläufer Tim dargestellt. Es werden die verschiedenen Schritte der Planung, von der Anamnese über das Erstgespräch bis hin zur Erstellung eines Trainingsplans, beschrieben.
Schlüsselwörter
Mentales Training, Langstreckenlauf, Konzentration, Leistungssteigerung, Visualisierung, psychoregulative Training, Selbstgesprächsregulation, Vorstellungsregulation, Trainingsplanung, Fallbeispiel, Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des mentalen Trainings im Langstreckenlauf?
Das Ziel ist die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und der Abbau innerer Blockaden, um die sportliche Leistung besonders auf langen Distanzen stabil zu halten.
Wie hängen Psyche und Physis beim Laufen zusammen?
Die Arbeit zeigt auf, wie mentale Zustände körperliche Prozesse beeinflussen (ideomotorisches Gesetz) und wie psychoregulative Techniken die physische Ausdauer unterstützen können.
Was versteht man unter Selbstgesprächsregulation?
Es ist eine Methode des Mentaltrainings, bei der Sportler lernen, ihre inneren Monologe positiv zu steuern, um Motivation und Fokus während des Wettkampfs zu behalten.
Welche Rolle spielt die Vorstellungsregulation?
Dabei visualisiert der Sportler Bewegungsabläufe oder Erfolgsszenarien, um die Handlungssteuerung zu optimieren und die Konzentration zu festigen.
Wie sieht eine beispielhafte Trainingsplanung aus?
Die Arbeit enthält eine Dreimonatsplanung für ein Fallbeispiel, inklusive Anamnese, Erstgespräch und konkreten 50-minütigen Trainingseinheiten.
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- Katharina Hauff (Author), 2022, Trainingskonzept im Rahmen des mentalen Trainings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1309346