In dieser Einsendeaufgabe wird das Prüfungsschema der Strafbarkeit erläutert. Das Prüfungsschema wird auf zwei verschiedene Fälle bezogen und darauf angewendet. Die sachliche Zuständigkeit des Gerichtes wird außerdem differenziert erläutert.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Sachverhalt
- Prüfungsschema der Strafbarkeit
- Tatbestandsmäßigkeit
- Rechtswidrigkeit
- Schuld
- Strafverfolgungsvoraussetzungen und -Hindernisse
- Klärung der Straffälligkeit von T.
- Klärung der zweiten Frage
- Sachliche Zuständigkeit des Gerichtes
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit den rechtlichen Grundlagen der Sozialen Arbeit anhand eines Fallbeispiels. Ziel ist es, die Strafbarkeit eines fiktiven Täters (T) im Kontext eines konkreten Sachverhalts zu untersuchen und die relevanten Rechtsgrundlagen aus dem Strafgesetzbuch (StGB) zu beleuchten.
- Prüfungsschema der Strafbarkeit
- Tatbestandsmäßigkeit (objektiv und subjektiv)
- Rechtswidrigkeit und Rechtfertigungsgründe
- Schuld und mögliche Irrtumsfälle
- Strafverfolgungsvoraussetzungen und -Hindernisse
Zusammenfassung der Kapitel
Der Text beginnt mit einer detaillierten Beschreibung des Sachverhalts. T, ein kräftiger 20-Jähriger, verabredet sich unter einem Vorwand mit seinem Erzfeind O, um ihm nach Alkoholkonsum diverse Schläge mit der Faust zu versetzen. Anschließend wird das allgemeine Prüfungsschema der Strafbarkeit eingeführt, das auf dem Grundsatz "nullum crimen, nulla poena sine lege" basiert.
Das Kapitel "Tatbestandsmäßigkeit" beschäftigt sich mit der objektiven und subjektiven Seite des strafrechtlich relevanten Verhaltens. Der Täterkreis, das Tatobjekt, die Tathandlung und das aktive Tun/Unterlassen werden definiert. Im subjektiven Bereich geht es um den Vorsatz des Täters und die verschiedenen Formen von Vorsatz und Fahrlässigkeit.
Die Rechtswidrigkeit der begangenen Tat wird im nächsten Abschnitt erläutert. Die Tat muss im Widerspruch zu den rechtlichen Geboten stehen, es sei denn, es liegen Rechtfertigungsgründe wie Notwehr oder Notstand vor. Der Text beleuchtet die Voraussetzungen für Notwehr und Notstand sowie den Erlaubnistatbestandsirrtum als weiteres Merkmal für die Entfall der Rechtswidrigkeit.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter des Textes sind Strafbarkeit, Strafrecht, Strafgesetzbuch, Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit, Schuld, Rechtfertigungsgründe, Notwehr, Notstand, Erlaubnistatbestandsirrtum und Vorsatz.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die vier Stufen des Prüfungsschemas der Strafbarkeit?
Das Schema besteht aus der Tatbestandsmäßigkeit, der Rechtswidrigkeit, der Schuld sowie den Strafverfolgungsvoraussetzungen und -hindernissen.
Was wird im Bereich der Tatbestandsmäßigkeit geprüft?
Es wird zwischen der objektiven Seite (Täter, Tatobjekt, Handlung) und der subjektiven Seite (Vorsatz oder Fahrlässigkeit) unterschieden.
Welche Rechtfertigungsgründe werden im Text thematisiert?
Der Text beleuchtet insbesondere die Voraussetzungen für Notwehr und Notstand sowie den Erlaubnistatbestandsirrtum.
Welcher juristische Grundsatz bildet die Basis für die Strafbarkeit?
Die Basis ist der Grundsatz "nullum crimen, nulla poena sine lege" (Kein Verbrechen, keine Strafe ohne Gesetz).
Welche Rolle spielt die sachliche Zuständigkeit des Gerichts?
Die Arbeit erläutert differenziert, welches Gericht für die Aburteilung einer Straftat sachlich zuständig ist.
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- K. Schreib (Author), 2022, Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit. Das Prüfungsschema der Strafbarkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1306783