In dieser Arbeit werden drei Fragestellungen über den Text "Interesktionalität – eine Einführung" von Katherina Walgenbach beantwortet und diskutiert. Weiterhin wird ein Bezug zur Soziale-Arbeit hergestellt und mit Beispielen aus der Praxis verdeutlicht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Konzept der Intersektionalität und der Metapher dahinter
- Auswahl und Gleichgewicht der Kategorien
- Perspektive des Intersektionalitäts – Paradigmas
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert das Konzept der Intersektionalität, wie es von Katherina Walgenbach in ihrer Einführung dargestellt wird. Sie untersucht die Relevanz des Konzepts für die Soziale Arbeit und veranschaulicht dies anhand von Beispielen aus der Praxis. Die Arbeit beleuchtet, wie Intersektionalität die Komplexität von Diskriminierungserfahrungen erklärt und die Bedeutung des Bewusstseins über die Interaktionen zwischen sozialen Kategorien für die Soziale Arbeit hervorhebt.
- Das Konzept der Intersektionalität und seine Metapher der Straßenkreuzung
- Die Relevanz von Intersektionalität für die Soziale Arbeit
- Die Auswahl und das Gleichgewicht relevanter sozialer Kategorien
- Die Perspektive des Intersektionalitäts-Paradigmas und seine drei Ebenen der Komplexität
- Die Bedeutung von Intersektionalität für die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Fragestellungen der Arbeit vor und skizziert den Bezug zur Sozialen Arbeit.
- Kapitel 2 erklärt das Konzept der Intersektionalität anhand der Metapher einer Straßenkreuzung. Es werden die Ursprünge des Konzepts und seine Relevanz für die Analyse von Diskriminierungserfahrungen erläutert.
- Kapitel 3 diskutiert das Problem der Auswahl und des Gleichgewichts von sozialen Kategorien im Kontext der Intersektionalitätsforschung. Es wird eine Mehrebenenanalyse vorgestellt, die die Vielfältigkeit der Kategorien berücksichtigt und eine willkürliche Auswahl vermeidet.
- Kapitel 4 beschreibt die drei Perspektiven des Intersektionalitäts-Paradigmas nach Leslie McCall: Anti-kategoriale, Intra-kategoriale und Inter-kategoriale Komplexität. Es wird erläutert, wie jede Perspektive einen wichtigen Blickwinkel auf die Komplexität von sozialen Kategorien bietet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen und Konzepten der Intersektionalitätsforschung, darunter: Intersektionalität, soziale Kategorien, Diskriminierung, soziale Benachteiligung, Gender, Ethnizität, Nation, Klasse, Alter, psychische Krankheit, Behinderung, Soziale Arbeit, Mehrebenenanalyse, Intra-kategoriale Komplexität, Inter-kategoriale Komplexität, Anti-kategoriale Komplexität, und die Bedeutung von Intersektionalität für die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen.
Häufig gestellte Fragen
Wie definiert Katherina Walgenbach das Konzept der Intersektionalität?
Walgenbach beschreibt Intersektionalität als das Zusammenwirken verschiedener sozialer Kategorien (wie Gender, Klasse, Ethnizität), die gemeinsam Diskriminierungserfahrungen prägen.
Welche Metapher wird zur Veranschaulichung genutzt?
Es wird die Metapher einer Straßenkreuzung verwendet, an der verschiedene Benachteiligungen aufeinandertreffen können.
Welche drei Komplexitätsebenen unterscheidet Leslie McCall?
McCall unterscheidet die anti-kategoriale, die intra-kategoriale und die inter-kategoriale Komplexität.
Warum ist Intersektionalität für die Soziale Arbeit wichtig?
Sie hilft Fachkräften, die vielschichtigen Lebensrealitäten von Klienten zu verstehen, die gleichzeitig von mehreren Diskriminierungsformen (z. B. Alter, Behinderung, Herkunft) betroffen sind.
Wie wird das Gleichgewicht der Kategorien in der Forschung gewahrt?
Durch eine Mehrebenenanalyse wird versucht, eine willkürliche Auswahl von Kategorien zu vermeiden und deren Wechselwirkungen systematisch zu untersuchen.
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- Alexandra Brunet (Autor), 2019, Intersektionalität nach Katherina Walgenbach. Bedeutung für die Soziale Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1305958