Einführung
Unternehmen sehen sich im Übergang vom Industriezeitalter zum Informationszeitalter ständig verändernden Situationen und Anforderungen gegenüber.
In der Vergangenheit waren die Unternehmen eher wenig schwankenden Märkten ausgesetzt. Die Globalisierung fördert immer wieder Beispiele für große Abweichungen zwischen strategischer Vision und operativer Wirklichkeit zutage. Angesichts neuer, meist kurzfristig auftretender Handlungszwänge ist es für den modernen Manager eine besondere Herausforderung, die langfristigen Ziele im Auge zu behalten, und ihre Erreichung sicherzustellen.
Das führt dazu, dass sich nur die Unternehmen in Zukunft dem ständigen Wandel gegenüberstellen können, die ihren eigenen Informationsbedarf und ihre Strategien auf diese veränderten Bedingungen selektiv einstellen können. Die Unternehmen stehen im Kampf um Kunden und somit um Marktanteile ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Diese Herausforderungen bestehen in der Nachfrage nach neuen innovativen Produkten und Dienstleistungen, deren Lebenszyklus immer kürzer wird. D.h., wie nachstehend abgebildet, dass sich in der Nanosekundengesellschaft nur der schnellste und effizienteste am Markt durchsetzen kann.
Inhaltsverzeichnis
1. EINFÜHRUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung
1.4 Klassische Kennzahlen
2. DIE BALANCED SCORE CARD
2.1 Das Konzept
2.2 Anforderungen
2.3 Die Kundenperspektive
2.4 Die Kundenbeziehung im Absatzbereich des Unternehmens
2.4.1 Anforderungen an die Unternehmen
2.4.2 Welche zukunftsorientierten Kennzahlen im Absatzbereich gibt es?
2.5 Kunden- und Marktsegmentierung
3. DIE INTERNE PROZESS-PERSPEKTIVE
3.1 Der Innovationsprozess
3.2 Der Betriebsprozess
3.3 Der Serviceprozess
4. BEISPIEL DES BSC AUS DER PRAXIS
5. RESUMÉE
6. ANHANG
6.1 Gebote der erfolgreichen Nutzung von BSC
6.2 Welche Unternehmen setzen BSC bisher erfolgreich in Teilbereichen ein?
7. LITERATUR
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die pragmatische Bedeutung des Balanced-Scorecard-Konzepts (BSC) für den Absatzbereich von Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie das BSC im Vergleich zu klassischen Kennzahlen zur strategischen Steuerung eingesetzt werden kann, um Kundenorientierung und interne Prozesse effektiv zu verknüpfen.
- Strategische Handlungsrahmen und Implementierung des BSC
- Analyse der Kundenperspektive und Beziehungsmanagement
- Integration der internen Prozess-Perspektive in die Wertschöpfungskette
- Praxisbeispiel zur Anwendung von Balanced Scorecards bei Dienstleistern
- Erfolgsfaktoren für die Einführung eines BSC-Systems
Auszug aus dem Buch
1. EINFÜHRUNG
Unternehmen sehen sich im Übergang vom Industriezeitalter zum Informationszeitalter ständig verändernden Situationen und Anforderungen gegenüber.
In der Vergangenheit waren die Unternehmen eher wenig schwankenden Märkten ausgesetzt. Die Globalisierung fördert immer wieder Beispiele für große Abweichungen zwischen strategischer Vision und operativer Wirklichkeit zutage. Angesichts neuer, meist kurzfristig auftretender Handlungszwänge ist es für den modernen Manager eine besondere Herausforderung, die langfristigen Ziele im Auge zu behalten, und ihre Erreichung sicherzustellen.
Das führt dazu, dass sich nur die Unternehmen in Zukunft dem ständigen Wandel gegenüberstellen können, die ihren eigenen Informationsbedarf und ihre Strategien auf diese veränderten Bedingungen selektiv einstellen können. Die Unternehmen stehen im Kampf um Kunden und somit um Marktanteile ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Diese Herausforderungen bestehen in der Nachfrage nach neuen innovativen Produkten und Dienstleistungen, deren Lebenszyklus immer kürzer wird. D.h., wie nachstehend abgebildet, dass sich in der Nanosekundengesellschaft nur der schnellste und effizienteste am Markt durchsetzen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINFÜHRUNG: Erläutert die Notwendigkeit moderner Managementkonzepte angesichts der Herausforderungen des Informationszeitalters und stellt die Ziele der Arbeit dar.
2. DIE BALANCED SCORE CARD: Führt das Konzept von Kaplan und Norton ein und beleuchtet die vier Perspektiven des BSC sowie dessen Bedeutung für die Strategieimplementierung.
3. DIE INTERNE PROZESS-PERSPEKTIVE: Analysiert die Bedeutung von Innovations-, Betriebs- und Serviceprozessen für die Wertschöpfungskette eines Unternehmens.
4. BEISPIEL DES BSC AUS DER PRAXIS: Illustriert anhand einer Fallstudie, wie strategische Zielsetzungen in konkrete Messgrößen übersetzt werden können.
5. RESUMÉE: Fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Rolle des BSC als logische Weiterführung des aktiven Marketingmanagements.
6. ANHANG: Listet die zehn Gebote für eine erfolgreiche BSC-Einführung sowie eine Referenzliste der Unternehmen auf, die BSC bereits einsetzen.
7. LITERATUR: Bietet ein Verzeichnis der verwendeten Fachliteratur und relevanter Internetquellen.
Schlüsselwörter
Balanced Scorecard, Marketing, Strategie, Unternehmensführung, Kundenperspektive, Prozessoptimierung, Nanosekundengesellschaft, Kennzahlen, Wertschöpfungskette, Innovationsmanagement, Wettbewerbsvorteil, Informationszeitalter, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Management-Konzept
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Balanced-Scorecard-Konzepts (BSC) als Steuerungsinstrument, insbesondere für den Absatzbereich von Unternehmen in einem sich wandelnden Marktumfeld.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit thematisiert die strategische Ausrichtung, Kundenbeziehungen, Prozessanalyse und die Messung von Unternehmenserfolgen jenseits rein finanzieller Kennzahlen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, das BSC-Konzept zu erläutern und aufzuzeigen, wie es sich als Instrument im Absatzbereich einsetzen lässt, um strategische Visionen in operative Handlungen zu übersetzen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird ein explorativer Ansatz gewählt, der Literaturanalyse mit einer praxisorientierten Darstellung (Beispiel eines Dienstleisters) kombiniert, um die Anwendung des Konzepts zu verdeutlichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des BSC-Konzepts, die detaillierte Betrachtung der Kundenperspektive, der internen Prozess-Perspektive sowie ein konkretes Anwendungsbeispiel.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Balanced Scorecard, Strategische Planung, Kundenperspektive, Prozess-Perspektive und modernes Marketingmanagement.
Welchen Stellenwert nimmt die Kundenperspektive im BSC ein?
Die Kundenperspektive ist zentral, da sie die Bedürfnisse der Kunden ins Zentrum rückt und versucht, über zukunftsorientierte Kennzahlen wie Kundentreue und -zufriedenheit Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Was macht ein BSC-Projekt laut Autor erfolgreich?
Ein BSC-Projekt gelingt laut Anhang insbesondere dann, wenn es nicht als reines Kontrollinstrument missverstanden wird, maßgeschneidert auf das Unternehmen angepasst ist und durch ein klares Commitment des Managements gestützt wird.
- Quote paper
- Andrea Lang (Author), 2000, Das Balanced-Scorecard-Konzept - Welche pragmatische Bedeutung ist ihm im Absatzbereich eines Unternehmens beizumessen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13052