Diese Hausarbeit erklärt Freges Aufsatz „Über Sinn und Bedeutung“ und macht den Zusammenhang der genannten Begriffe deutlich. Um das zu erreichen, beschreibe ich zunächst das Erkenntniswertproblem, welches die Relevanz des Begriffes „Sinn“ aufzeigt. Dann mache ich anhand einiger Beispiele klar, wie man sich den Zusammenhang von Eigennamen, Sinn und Bedeutung nach Frege vorstellen kann. Weiterhin gehe ich auf ungerade Eigennamen ein und erkläre, wie sie sich von geraden Eigennamen unterscheiden. Zum Schluss gehe ich noch darauf ein, was der Sinn und die Bedeutung eines ganzen Satzes sind und was die Bedeutung eines Satzes ist, der einen Eigennamen ohne Bedeutung enthält.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Gottlob Frege über den Zusammenhang von Eigennamen, Sinn und Bedeutung
- Das Erkenntniswertproblem
- Zusammenhang von Eigenname, Sinn und Bedeutung
- Gerade und ungerade Eigennamen
- Sinn und Bedeutung von Behauptungssätzen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit Gottlob Freges Aufsatz „Über Sinn und Bedeutung“ und erklärt den Zusammenhang der Begriffe „Eigenname“, „Sinn“ und „Bedeutung“. Die Arbeit untersucht, inwiefern sich das Verhältnis dieser Begriffe bei ganzen Sätzen wiederfindet.
- Das Erkenntniswertproblem: Erläuterung des Begriffs „Sinn“ und seiner Relevanz
- Zusammenhang von Eigennamen, Sinn und Bedeutung: Darstellung des Verhältnisses dieser Begriffe anhand von Beispielen
- Gerade und ungerade Eigennamen: Unterscheidung der beiden Arten von Eigennamen
- Sinn und Bedeutung von Behauptungssätzen: Analyse der Bedeutung von Sätzen, die Eigennamen enthalten
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt Gottlob Frege als wichtigen Philosophen der modernen Logik und Sprachphilosophie vor und skizziert die Relevanz seines Aufsatzes „Über Sinn und Bedeutung“. Sie bietet einen Überblick über die Themen der Hausarbeit.
- Gottlob Frege über den Zusammenhang von Eigennamen, Sinn und Bedeutung:
- Das Erkenntniswertproblem: In diesem Abschnitt wird Freges Argumentation zum Erkenntniswert von Sätzen wie „a = a“ und „a = b“ erläutert. Es wird deutlich, dass „a = b“ einen höheren Erkenntniswert hat, weil es verschiedene Arten des Gegebenseins in Relation setzt.
- Zusammenhang von Eigenname, Sinn und Bedeutung: Dieser Abschnitt beleuchtet die Verbindung zwischen Eigennamen, Sinn und Bedeutung anhand von Beispielen, wie „Morgenstern“ und „Abendstern“.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit konzentriert sich auf die Sprachphilosophie von Gottlob Frege, insbesondere auf den Zusammenhang von Eigennamen, Sinn und Bedeutung. Wesentliche Themen sind das Erkenntniswertproblem, die Bedeutung von Behauptungssätzen und die Unterscheidung zwischen geraden und ungeraden Eigennamen.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet „Sinn“ und „Bedeutung“ laut Gottlob Frege?
Die Bedeutung eines Namens ist der Gegenstand selbst (z.B. der Planet Venus), während der Sinn die Art des Gegebenseins ist (z.B. „Morgenstern“ vs. „Abendstern“).
Was ist das Erkenntniswertproblem?
Frege fragt, warum „a = a“ trivial ist, während „a = b“ eine wertvolle neue Erkenntnis sein kann. Der Begriff des Sinns löst dieses Problem, da er verschiedene Beschreibungen desselben Objekts erklärt.
Was sind ungerade Eigennamen?
Ungerade Eigennamen treten in indirekter Rede auf. Hier ist ihre Bedeutung nicht der gewöhnliche Gegenstand, sondern ihr gewöhnlicher Sinn.
Was ist der Sinn und die Bedeutung eines ganzen Satzes?
Der Sinn eines Behauptungssatzes ist der Gedanke, den er ausdrückt. Die Bedeutung des Satzes ist sein Wahrheitswert (Wahr oder Falsch).
Was passiert bei Sätzen mit Eigennamen ohne Bedeutung?
Ein solcher Satz kann zwar einen Sinn (Gedanken) haben, besitzt aber nach Frege keine Bedeutung, da ihm kein Wahrheitswert zugeordnet werden kann.
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- Markus Göhler (Author), 2020, Gottlob Frege über den Zusammenhang von Eigennamen, Sinn und Bedeutung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1304814