Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › VWL - Innovationsökonomik

Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität

Titel: Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität

Ausarbeitung , 2020 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marcel Mosner (Autor:in)

VWL - Innovationsökonomik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht den bisherigen Stand des Aufbaus einer Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität und geht dabei auf den Handlungsbedarf und die Herausforderungen ein. Dabei werden zunächst einige Begrifflichkeiten definiert und auf die Geschichte und die Entwicklung der Elektroautos eingegangen. Anschließend erfolgt die Betrachtung der aktuellen Ladeinfrastruktur verbunden mit dem Ausblick auf den zukünftigen Bedarf und dem damit verbundenen Handlungsbedarf sowie den Herausforderungen. Zum Abschluss wird das, mit dem Einschreiten des Staates in den Markt verbundene, volkswirtschaftliche Marktversagen thematisiert sowie ein Lösungsansatz dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gang der Untersuchung

3. Definitionen

4. Geschichte des Elektromotors – Die Geschichte der Zukunft

5. Aufbau einer Ladeinfrastruktur

5.1 Handlungsbedarf beim Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur

5.2 Herausforderungen des Aufbaus einer öffentlichen Ladeinfrastruktur

6. Marktversagen

7. Lösungsansätze zum Marktversagen

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Status quo der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, identifiziert den Handlungsbedarf sowie die bestehenden Herausforderungen und analysiert mittels volkswirtschaftlicher Theorien Lösungsansätze für das zugrunde liegende Marktversagen.

  • Historische Entwicklung der Elektromobilität
  • Notwendigkeit und Hemmnisse einer öffentlichen Ladeinfrastruktur
  • Ökonomische Analyse von Marktversagen bei Infrastrukturprojekten
  • Rolle staatlicher Eingriffe und Ausschreibungsmodelle
  • Klimaschutzziele und deren Umsetzung durch Infrastrukturplanung

Auszug aus dem Buch

4. Geschichte des Elektromotors – Die Geschichte der Zukunft

Das wohl meist thematisierte Thema in der Automobilbranche ist aktuell die Elektromobilität. Im Zuge des Klimaschutzes findet die Elektromobilität immer mehr Befürworter und auch die Politik schafft immer mehr Anreize für den Kauf eines Autos mit Elektromotor.

Jedoch ist Elektromobilität keine Erfindung der Neuzeit. Der Grundstein heutiger Elektromobilität wurde bereits in der Zeit der Industrialisierung gelegt, als die Erfindung der Primärbatterie durch Alessandro Volta sowie die Schaffung einer Grundlage des Elektromotors durch Michael Faraday in den Jahren 1800 bzw. 1821 gelang. In den 1830er Jahren begannen dann die ersten Tests mit Elektrofahrzeugen. Allerdings waren die Fahrzeuge zu der Zeit praktisch kaum straßentauglich, da die wieder aufladbare Sekundärbatterie erst 1859 durch Gaston Planté erfunden wurde.

Bis in die 1880er Jahre sorgten weitere Erfindungen in den Segmenten Batterie und Motor für Durchbrüche in diesem Bereich und schließlich zur Markteinführung von Elektrofahrzeugen. So stellte Werner Siemens 1882 einen elektrischen Kutschenwagen vor. 18 Jahre später, im Jahr 1900, veröffentlichten Ferdinand Porsche und Hof-Wagenfabrikant Jacob Lohner auf der Weltausstellung in Paris den praxistauglichen Lohner-Porsche. Diese Zusammenarbeit des Porsche Gründers und des Pferdekutschenherstellers war kein Zufall. Nachdem Carl Benz seinen berühmten Satz sagte, dass das Auto das Pferd ersetzen würde, zielte die damalige Automobilbranche auf eine, verglichen mit heute, gegenteilige Verbreitung ab. Damals entwickelte sich das Elektroauto zum Marktführer bei Städteautos. Sie waren beispielsweise besonders beliebt bei Ärzten, da sie so auch nachts ohne jeglichen Lärm, der beim Anlassen des Verbrennungsmotors entstand, durch die Stadt fahren konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung verdeutlicht den hohen Stellenwert der Elektromobilität und skizziert die Notwendigkeit einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur.

2. Gang der Untersuchung: In diesem Kapitel wird der strukturelle Aufbau der Arbeit dargelegt, beginnend bei der Begriffsklärung bis hin zur Analyse wirtschaftlicher Lösungsansätze.

3. Definitionen: Hier werden die für das Verständnis der Arbeit essentiellen Begriffe wie Innovation und Ladeinfrastruktur definiert sowie verschiedene Ladeinfrastrukturtypen differenziert.

4. Geschichte des Elektromotors – Die Geschichte der Zukunft: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung von der Industrialisierung bis heute nach und erklärt den anfänglichen Durchbruch und die spätere Verdrängung des Elektroautos.

5. Aufbau einer Ladeinfrastruktur: Hier wird der klimapolitische Rahmen sowie der dringende Handlungsbedarf beim Aufbau einer öffentlichen Infrastruktur vor dem Hintergrund der aktuellen Marktsituation erläutert.

5.1 Handlungsbedarf beim Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur: Es wird die Diskrepanz zwischen Fahrzeugbestand und Ladepunkten analysiert und das Scheitern isolierter Pilotprojekte kritisch betrachtet.

5.2 Herausforderungen des Aufbaus einer öffentlichen Ladeinfrastruktur: Dieses Kapitel erörtert die fehlende Anreizverträglichkeit und die Finanzierungsproblematik, welche den Ausbau massiv behindern.

6. Marktversagen: Es wird volkswirtschaftlich dargelegt, dass aufgrund positiver externer Effekte und Informationsasymmetrien ein Marktversagen vorliegt, das den privaten Infrastrukturausbau verhindert.

7. Lösungsansätze zum Marktversagen: Dieses Kapitel diskutiert staatliche Eingriffe und das Promotoren-Modell als Wege, um mithilfe von Ausschreibungsverfahren einen neuen, funktionierenden Markt zu schaffen.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass staatliche Anreizsysteme zwingend notwendig sind, um Unternehmen zum Markteinstieg zu bewegen und das Marktversagen zu überwinden.

Schlüsselwörter

Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, Marktversagen, Innovation, Innovationsmanagement, Promotoren-Modell, Anreizverträglichkeit, CO2-Emissionen, Energiewende, Ausschreibungsverfahren, öffentlicher Raum, private Investitionen, Elektromotor, Batterietechnologie, Klimaschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Problematik der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland und untersucht, warum der private Markt hierbei bisher versagt und welche staatlichen Lösungsansätze existieren.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Innovationsgeschichte der Elektromobilität, der massive Handlungsbedarf beim Ausbau von Ladestationen, die ökonomische Theorie des Marktversagens und die Rolle des Staates als Regulator.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Marktversagen beim Aufbau einer Ladeinfrastruktur durch geeignete politökonomische Instrumente, wie beispielsweise Ausschreibungsverfahren, behoben werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden in der Arbeit verwendet?

Es wird eine deskriptive und analysierende Literaturarbeit durchgeführt, die volkswirtschaftliche Theorien wie das Coase-Theorem sowie Management-Konzepte wie das Promotoren-Modell auf die aktuelle Problemsituation anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung, die Darlegung der aktuellen infrastrukturellen Lücken sowie die tiefgehende ökonomische Herleitung des Marktversagens und der Lösungsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Marktversagen, Ladeinfrastruktur, Innovation, Anreizverträglichkeit und Elektromobilität stehen im Zentrum der begrifflichen Untersuchung.

Warum spielt die Anreiz-Beitrags-Theorie eine Rolle bei der Ladeinfrastruktur?

Sie erklärt, warum staatliche Anreize oft nicht ausreichen, da Akteure ihre subjektiven Beiträge und erhaltenen Anreize als individuellem Ungleichgewicht wahrnehmen, was die Koalitionsbildung für den Ausbau erschwert.

Inwiefern ist das „Promotoren-Modell“ für den Bereich Ladeinfrastruktur relevant?

Es dient dazu, Innovationswiderstände zu überwinden, indem Fachpromotoren fachliche Barrieren und Machtpromotoren finanzielle sowie autoritäre Hürden bei staatlichen oder unternehmerischen Projekten ausräumen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität
Hochschule
Hochschule Bochum
Veranstaltung
Innovationspolitik
Note
1,7
Autor
Marcel Mosner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V1303225
ISBN (PDF)
9783346770165
ISBN (Buch)
9783346770172
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovationspolitik Elektromobilität Ladeinfrastruktur Volkswirtschaftliche Anreize
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Mosner (Autor:in), 2020, Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1303225
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum